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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Redensarten und Redeweisen

B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

-

bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

-

Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

-

baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

-

Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

-

bai|dsaidn: beizeiten. früh, rechtzeitig.
Kumm fai baidsaidn! Komm (bitte) rechtzeitig/pünktlich!

Forts.

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Der S-Bahn-Halt Süd soll den Bamberger/innenn den ebenerdigen Ausbau der Bahntrasse schmackhaft machen. Doch jetzt formiert sich erneut Widerstand – ausgerechnet in der Gereuth.

Ein Spielplatz ist im Weg

Anlass für den Widerstand in der Gereuth ist der Umstand, dass ein großer und stark frequentierter Spielplatz an der Kornstraße den Weg zum S-Bahn-Halt behindern soll. Oder umgekehrt: Eine Betonrampe, die zum Bahnsteig ziehen soll, macht den Spielplatz ausgerechnet an seiner grünsten Stelle deutlich kleiner. Der Bürgerverein der Gereuth macht nun mobil gegen das von der Stadt geplante und von der Bahn unterstützte Vorhaben und will es verhindern.
Aber so wie es aussieht, wird sich der geplante S-Bahn-Halt an dieser Stelle nicht mehr verhindern lassen; die Stadt meint zudem, dass der Spielplatz nicht im kritisierten Maß beeinträchtigt wird.

Über den Kritikpunkt "Spielplatz" hinaus war bereits die bisherige Diskussion im Bamberger Stadtrat über den Bahnausbau durch die Stadt von der Auseinandersetzung über den Standort des S-Bahn-Halts Süd geprägt. Während zum Beispiel die Bamberger Allianz (BA) dafür gekämpft hat, den S-Bahn-Halt weiter im Süden auf Höhe der Brose-Arena und in der Nähe der neuen Verkehrspolizei-Zentrale zu bauen, hat sich die Mehrheit der großen Rathaus-Koalition für den jetzt geplanten Standort ausgesprochen.
Die Kritiker sehen auch keinen wesentlichen Nutzen des S-Bahn-Halts für die Bewohner/innen der Gereuth selber. Wichtiger ist eine gute Stadtbusanbindung mit mehreren Haltestellen im Gebiet. Die S-Bahn wäre vielleicht für eine Fahrt nach Strullendorf oder Hirschaid von Vorteil, aber sicher nicht zum Bamberger Bahnhof.

Standort nahe der Brose-Arena wäre vorteilhaft

Die Befürworter des beschlossenen S-Bahn-Standorts stellen heraus, dass auf der Ostseite des zukünftigen S-Bahn-Halts 175 neue Park-and-Ride-Parkplätze entstehen sollen, um mehr Pendelverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen. Als Vorteil will man auch sehen, dass verschiedene Gewerbebetriebe im Bereich der äußeren Nürnberger Straße mit dem öffentlichen Verkehrsmittel S-Bahn erreicht werden können.
Nicht nur die Gegner im Stadtrat, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger in der Gereuth, sehen diese Überlegungen skeptisch. Wenn schon Parkplätze, dann brauche man die auf beiden Seiten der Gleise und die müssen auch kostenlos sein, sonst wird das ganze Gereuther Wohngebiet zugeparkt, wird in einem der BA-Fraktion vorliegenden Bürgerbrief argumentiert. Zudem seien 175 Plätze zu wenig, wenn damit auch der südliche Landkreis eingebunden werden soll.
Die BA-Fraktion hatte sich für einen S-Bahn-Halt südlich der Forchheimer Straße auf Höhe der Brose-Arena ausgesprochen. Die unmittelbare Nähe der Arena wäre für die Gereuther von Vorteil. Auch die besondere Nähe der neuen Dienststelle der Verkehrspolizei oder des neu geplanten Technologiezentrums der Handwerkskammer Ofr. würden diesem Standort Sinn geben.
Der Einsatz des Bürgervereins Gereuth für den unbeschadeten Erhalt des Spielplatzes wäre sicher gerade dann erfolgreich, wenn der S-Bahn-Halt ein Stück weiter nach Süden gerückt würde. Dazu wäre aber eine Grundsatzentscheidung notwendig, und die erscheint aufgrund der Mehrheitsmeinung im Rathaus nicht sehr wahrscheinlich.
31.10.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten. 

Kommentare   
+14 # Bambergerin 2019-10-31 21:41
Frau Reinfelder hat es doch um Interview explizit gesagt: Um die eigene Machtposition und eigene Projekte durchzusetzen hat man sich in der GroKo zusammengetan; sie bekam das Gaustadter Bad dafür. Das wirkt nach dem Motto eine Hand wäscht die andere mit wenig Orientierung an der Sache, oder?
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+6 # Heiner 2019-11-01 08:41
Ja hier wird mal wieder was gemacht, gegen die Gereuthler. Alles was man bisher in Bamberg nicht wollte ging an bzw. in die Gereuth. Parksuchverkehr bei Veranstaltungen, Zuzug von Menschen die man woanders nicht haben wollte. Das brachte schon eine Einschränkung der Lebensquallität der hier lebenden Bevölkerung. Planung eines Parkauses. Jetzt aber setzt Ihr ( Verwaltung und Stadträte) noch eines drauf. Ihr nehmt den Kindern den Spielplatz. Durch den S Bahn halt wird die Gereuth noch mehr belastet. Jetzt kommt Norbert Tscherner zum Zug, genau richtig vor den Wahlen. Auch wenn er nicht viel gegen die Planungen ausrichten kann, er macht was. All die anderen Stadträte aus dem südlichen Bezirk halten sich schön zurück. Jetzt macht doch mal noch einen Deckel auf die Gereuth und Schranken bei den Zufahrten und das Getto ist perfekt. Auf die Wahlen geht es zu , alle Kandidaten für die OB Wahl lobpreisen sich was alles gemacht werden soll. Das Stiefking Gereuth wird missachtet! So Stadträte IHR seid am Zug! sprichwörtlich.
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0 # gablmann 2019-11-03 20:13
Tscherner und die BA-Fraktion wollen doch die Gereuth nicht noch mehr belasten.
Wie wärs, wenn Sie sich als Stadtratskandidat aufstellen lassen würden?
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+7 # Gereuthler 2019-11-01 17:50
Hier ausnahmsweise mal ein Gereuthler... ich find den S-Bahn-Halt gut und freu mich drauf. Endlich nicht mehr zum Bahnhof fahren müssen, um nach Forchheim, Erlangen und Co zu kommen - super klasse und ne richtige Aufwertung der Gereuth. Das mal die Meinung eines Betroffenen.
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+11 # Simon P. 2019-11-02 11:02
Der S-Bahn-Halt kann für die Gereuth vorteilhaft sein. Die Frage mit dem Kinderspielplatz ist m.E. nicht das Hauptproblem. Mit der Meinung, daß der Halt südlich der Forchheimer Straße näher an der Brose-Halle sein sollte, da mein ich, hat die BA-Fraktion recht.
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+6 # Friedrich Hk 2019-11-03 14:36
Ich bin der Meinung, daß es den S-Bahnhalt in der Gereuth nicht braucht. Wenn überhaubt, dann nahe der Brose-Arena, denn dann könnte man hoffen, daß die Basketballanhänger großen Teils per S-Bahn zu ihren Spielen kommen und nicht quer durch die Gereuth laufen.
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+3 # Heiner 2019-11-05 17:18
Heute wurde mir zugetragen dass der Spielplatz aufgrund einer Stadtratsentscheidung hier fest verankert ist. Daher die bitte an DW hier nachzuforschen. Somit ist die Aufregung um den Erhalt unnötig. Natürlich hat der Tscherner die Menschen auf seiner Seite, kommt gelegen zur Wahl. Bitte um Aufklärung Herr Weinsheimer. ob sich hier die Verwaltung über gültige Beschlüsse des Rates hinwegsetzt?!
Danke
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+4 # Weinsh 2019-11-06 15:00
Antwort an Heiner: Der Stadtrat hat mehrheitlich den Standort für den S-Bahnhalt beschlossen. Für die Zuwegung zum Bahnhalt wurden drei Varianten (am Spielplatz vorbei) festgelegt. Diese Festlegung kann aber noch geändert werden, insofern ist der Entscheid noch offen. Neu könnte eine Null-Lösung ins Spiel kommen, was bedeuten würde, dass der S-Bahnhalt an dieser Stelle (Spielplatz) überhaupt nicht angebunden wird. Eine Entscheidung soll noch vor der Wahl März 2020 fallen; dazu muss der Stadtrat nochmal abstimmen. Ich persönlich tendiere zur Null-Lösung, wenn die Anwohner bei ihrer Ablehnung bleiben.
Ich bin sicher, dass es noch mehr Stadträte gibt, die für eine Null-Lösung wären. Schwierig ist die Haltung von Tscherner, weil dieser alles alleine machen will und mit anderen nicht das Gespräch sucht.
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+2 # supi 2019-11-07 00:20
na ja der gute tscherner, halt wie immer ein grosses geschrei und hinten nichts als heisse luft, dabei hat er ja mit seinen anliegen recht, nur er würde mehr erreichen, wenn er sich einbringen würde.
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+2 # Heiner 2019-11-06 18:40
@DW
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung!
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