BAHNAUSBAU - ICE

Online-Petition zum Erhalt der Gärtnerflächen

             Die Gärtnerstadt ist ein Teil des Weltkulturerbes Bamberg. Durch den Bahnausbau droht diesem Erbe Gefahr. Zudem soll der Erhalt der Gärtnerflächen die Nahversorgung sichern.

Ohne die Gärtnertradition wäre Bamberg nicht Weltkulturerbe geworden

Der Bürgerverein Bamberg-Nord fordert die Bamberger/innen auf, sich rege an einer Online-Petition zu beteiligen. Die Online-Petition "Schützt die Bamberger Gärtnerflächen - Weltkulturerbe erhalten!" kann im Internet aufgerufen werden. Der Bürgerverein will mit dem Erhalt der Anbauflächen einerseits die betriebliche Zukunft der Erwerbsgärtner sichern, andererseits seinen Bürger/innen die regionale Nahversorgung und ihre Frischluftschneise erhalten. Dazu wird in der Online-Petition verlangt, einen Dialog zwischen den Erwerbsgärtnern, den örtlichen Bürgervereinen und den Verantwortlichen der Stadt Bamberg zum Erhalt einer wichtigen Säule des Bamberger Weltkulturerbes zu führen.
Es wird betont, dass die Tradition der Bamberger Gärtner und ihre Berufsgruppe eine der drei Säulen für das Bamberger Weltkulturerbe ist. Ohne die Gärtner/innen und ihre vielfältigen Anbauflächen wäre Bamberg nicht zum Weltkulturerbe erhoben worden.

“Machen sie mit! Dialog ist alles!"

Zu der Petition gehört auch die Forderung, eine neue Diskussion um das ehemalige Muna-Gelände zu führen. “Wenn dort alle an einem Strang ziehen, findet man bestimmt eine Lösung diese Flächen optimal zu nutzen”, heißt es. Aber auch ein cleveres Flächenmanagement erscheint notwendig. “Brachliegende, bebaute Flächen, ob städtisch oder privat gehören in einem Plan erfasst und mit Gewerbetreibenden, mittelständischen Bamberger Firmen und Betrieben besprochen und wiederbelebt.” Dazu brauche es einen Dialog zwischen den Erwerbsgärtner/innen, den örtlichen Bürgervereinen und den Verantwortlichen der Stadt Bamberg, um die Zukunft in die richtige Richtung zu bringen. Leitsatz der Petition “Machen sie mit! Dialog ist alles!"
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20.3.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto); WKE Bbg Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+14 # lektorat 2021-03-21 01:08
das ganze Problem wurde doch durch den Stadtrat vorsätzlich verstärkt. meines Wissens hat sich die Mehrheit für den Weg durch die Stadt entschieden.

jetzt wo alle Kinder im Brunnen ersoffen sind, kommen sie um die Ecke? das Schlafen gilt auch für die Gärtner. sie haben alle gesehen, dass der Deuber seine Seele verraten hat. warum wohl konnte sein Sohn diesen Prachtbau hinstellen? weil der Alte ein paar wichtige Grundstücke in der Nordflur her gegeben hat.

hört mir also alle auf mit der Scheinheiligkeit. mich würde nur mal interessieren, wie die Gärtner im Stadtrat entschieden hatten.
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-9 # supi 2021-03-21 17:18
wenn´s so gewesen ist, halt auch a cleverla
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