Drucken

BAHNAUSBAU - ICE

Eine positive Auswirkung des Bahnausbaus

Ein neuer Park könnte entstehen. Unter dem Arbeitstitel „Gleispark“ wird derzeit eine Fläche nahe der Pfisterbrücke überplant. Allerdings müssten wieder Kleingärten weichen.

Eine attraktive Fuß- und Radwegeverbindung

Der Bahnausbau durch Bamberg bietet auch Chancen. So könnte im Bamberger Osten das Grün- und Freiflächennetz erweitert werden. Die neue öffentliche Grünfläche würde den Bereich der Kleingärten rund um den Fußballplatz des Sportvereins "ETSV 1930 Bamberg e.V." im Rückbereich der Schildstraße und südlich der Starkenfeldstraße umfassen > Plan l. Eine attraktive Fuß- und Radwegeverbindung in Nord-Süd-Richtung vom Bahnhof bis zur Moosstraße würde geschaffen bzw. ausgebaut werden. Eine Idee die grundsätzlich auf Zustimmung stößt, so auch im Bausenat des Bamberger Stadtrats.
Vielleicht als einzige, die weniger begeistert sind, zeigen sich die Kleingärtner deren Gärten und Lauben im Zuge des neuen Parks verschwinden würden. Laut Sitzungsbericht der Stadtverwaltung wird “ein Teil der Kleingärten als private Garteninseln in das Konzept integriert. Für die entfallenden Kleingärten sollen ... Ersatzflächen an anderer Stelle im Stadtgebiet gefunden werden. Geprüft werden insbesondere Flächen in der Südflur, die bereits ... als Kleingärten ausgewiesen sind und durch ihre ruhige und naturnahe Lage an einer wichtigen Freizeitachse als adäquater Ersatz erscheinen.”

Betroffenen beklagen mangelnde Information

In der Sitzung des Bausenats war nicht die Planung an sich Konfliktpunkt, sondern die mangelnde Information der betroffenen Kleingärtner. Für Oberbürgermeister Andreas Starke Anlass für den Hinweis, dass erst nach Information des Stadtrats der Zeitpunkt gegeben sei, mit den Betroffenen zu sprechen. (Hinweis: Das sieht er aber offensichtlich nicht immer so. > vgl. Stadtrat macht sich überflüssig”) Mit der Beschlussfassung des Stadtrates werde jetzt ein Beteiligungsverfahren angestoßen. Baureferent Thomas Beese kündigte eine “offene Planungswerkstatt” an, bei der sich jede/r Interessierte einbringen könne. Die Entwicklung des Geländes soll zudem ohne Zeitdruck nach und nach geschehen. Zunächst müsse die Stadt in Besitz des Grundes kommen, so sei beispielsweise der Sportplatz des "ETSV" noch im Bundeseisenbahnvermögen, andere Flächen befänden sich im Eigentum der DB Netz Aktiengesellschaft. Erst wenn die Stadt Eigentümerin der Grundstücke sei, könne sie als Verpächterin auftreten.
So sei an zentraler Stelle des neuen Gleisparks “ein gastronomisches Angebot angedacht”. Ein mögliches Café mit Außenbestuhlung würde einen Treffpunkt für den Park als auch die anliegenden Anwohner darstellen. Insbesondere für die Beschäftigten der Institutionen, welche sich im direkten Umfeld befinden, wäre die Gastronomie zur Erholung in der Mittagspause attraktiv.
In der Sitzung soll aber auch der Spruch gefallen sein: Der Plan ist noch nicht in Stein gemeißelt.
13.4.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.