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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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BAHNAUSBAU

 Ist der Zug abgefahren?

Wird der Deutschen Bahn und den Ausbauplänen für die Bahntrasse durch Bamberg nun endlich harte Kante gezeigt? Die Bamberger Grünen hoffen, dass “ein parteiübergreifender Schulterschluss” zustande kommt.

Grüne begrüßen Resolution

Eine Phalanx der politischen Funktionsträgerinnen aus Stadt und Landkreis Bamberg – von Grünen über CSU bis SPD – haben am Donnerstagabend ( 16.9.2021) gemeinsam mit OB Starke und Bürgermeister Glüsenkamp sowie den Stadtratsfraktionen eine Resolution mit klaren Forderungen zum Bahnausbau unterzeichnet. So kann es einer Pressemitteilung der Grünen entnommen werden. Grund dieses Handelns ist die Befürchtung, dass Bamberg von der Bahn über den Tisch gezogen werden könnte“.> Resolution im PDF-Format
MdL und Bamberger Stadträtin Ursula Sowa sieht den Lärmschutz als ersten Punkt in der Resolution an der richtigen Stelle: „Eine auf das Weltkulturerbe individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Gestaltung muss oberste Priorität haben“, fordert sie. Der von ihr seit langem geforderte und nun tatsächlich zugesagte Wettbewerb müsse ein Realisierungswettbewerb sein und auf innovativen Lärmschutz statt auf hohe Wände abzielen.
In weiteren Forderungen geht es um Kreuzungen von Straßen mit der Ausbautrasse, um ein Sperr- und Umleitungskonzept während der Bauphase und möglichst wenig Lärm, Staub und Nachtarbeit beim Bauablauf. Weiterhin wehrt sich die Stadt vehement gegen unangemessene bzw. überhöhte finanzielle Belastungen durch den Ausbau.

Bei früheren Gefechten wurden die konkreten Problemfragen übergangen

In einem aktuellen Bericht des FT werden noch andere Punkte genannt, die als “Schildbürgerstreich“ gewertet werden, wie es CSU/BA-Stadtrat Stefan Kuhn tut. Er mag es sich nicht ausmalen, was derzeit wahrscheinlich ist – den Ausbau der Geisfelder Unterführung wie gehabt, also mit dem gleichen Verkehrskonzept wie vor 100 Jahren. So lange müssen sich die Bürger Bambergs schon durch eine Unterführung quetschen, die bei Starkregen gerne mal vollläuft und aus Platzmangel sage und schreibe 14 Verkehrsbeziehungen verhindert – etwa das Linksabbiegen in die Wunderburg.“Wird dieses Nadelöhr beim Bahnausbau also in alter Form neu betoniert?” wird in dem FT-Artikel v. 17.9.21 gefragt.

Eigentlich alte Fragen und Forderungen kommen jetzt wieder auf die Tagesordnung. Lange und intensiv wurde in der Zeit zwischen 2012 und 2017 über die möglichen Varianten des Bahnausbaus durch die Stadt debattiert. Von der Stadtführung - sprich OB Andreas Starke - wurde eine mögliche Tunnellösung oder eine Ostumfahrung abgebügelt. Letztere wurde nicht mal zur Abstimmung gestellt - ist aber in der interessierten Bürgerschaft immer noch ein Thema. Bei diesen Gefechten wurden die konkreten Problemfragen übergangen, was sich jetzt rächt. Die Bahn kann sich deshalb hart und wenig kompromissbereit zeigen. Was sich bei Projekten wie einer leistungsfähigen Kreuzung an der Geisfelder Unterführung, bei einem Regionalen Busbahnhof oder den gewünschten S-Bahn-Halt in der Gereuth zeigt.

Aus Sicht der Grünen - und der anderen Unterschreiber - scheint eine Resolution das geeignete Mittel für gemeinsames Handeln zu sein (Erfahrungen haben sie ja mit Resolutionen). Vielleicht das letzte Mittel. Nicht vergessen: Eine Resolution ist nichts anderes als ein Papier(-tiger). Mit klaren und von der Bevölkerung unterstützten Positionen am Verhandlungstisch, das wäre es gewesen und das muss auch jetzt noch das Ziel sein.

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17.9.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+19 # gablmann 2021-09-17 18:19
Eine Resolution hilft immer. Und zwar immer nix.
Es beruhigt jedenfalls das Gewissen vieler Kommunalpolitiker. Man sieht daran wie sich die Sprache verändert. In den Anfangszeiten schrieben die Grün`innen Resolution noch mit „V“.

Der Sowa ihr Gestaltungswettbewerb hilft auch nix. Der macht die Lärmschutzwände nicht niedriger - "höchstens" anders. Ob die Dinger grün, rot, blau – aus Glas oder begrünt sind.., es wird eine optische und gefühlte Mauer. Versifft und voller Graffiti.
Sich eine Lärm- und staubfreie Baustell`innen her zu „resolutionieren“ ist eigentlich der Obergipfel. Das ist wie multireligiöses Beten in Grün-Deutsch.
Genauso wie zum jetzigen Zeitpunkt ein Umleitungskonzept zu fordern und gleichzeitig andere wichtigen Straßen für den Verkehr sperren zu wollen. Die von der Bahn sind doch nicht doof.
Ja, die Geisfelder-Unterführung ist problematisch, sie ist aber nicht der Verkehrsknotenpunkt Nr.1 in der Stadt. Echten Stau sehe ich da nie. Das ist kein Nadelöhr, das ist halt a weng scheiße dort. Mehr aber nicht.
Als ob die Thematik neu wäre. Mir rollt es echt die Fußnägel hoch.

Wenn der Pfisterberg und die Memmelsdorfer-Unterführung neu geplant werden, dann ist Kreativität gefragt. Herr Kuhn!
„Die“ vor hundert Jahren haben sehr wohl weitsichtig geplant.
Für den Berliner Ring musste damals noch die Geisfelder-Unterführung, Nürnbergerstr., Königstr., Siechenstr…. herhalten.

Freilich blöd bei Starkregen. 5 x im Jahr kann man aber auch außen rum fahren, oder? Wir müssen alle bald ganz weit außen rum fahren. Und zwar ganz weit. Und ganz lang!
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+23 # Heiner 2021-09-17 18:54
Die Mehrheit des Stadtrates hat es so beschlossen wie es kommt.
Nur einige wenige waren dagegen. Den Leuten von Bahnsinn wollte man keinen Glauben schenken, die Spezialisten in der Verwaltung sind scheinbar die Herrgötter und über jeden Zweifel erhaben. Wo waren die Bürger die es betrifft bei den unzähligen Veranstaltungen um sich zu informieren, wo sind die Einwände gegen dieses Monster Bahn? Wenn ich mir die geringe Zahl der Einwände ansehe dann lacht die Bahn über uns. Ein leichtes Spiel für die DB und ein schweres los für Bamberg. Jetzt 5 vor 12 noch was zu verändern wollen ist ein Hirngespinnst. Das was kommt verdanken wir den Volksvertretern. Dass die Grundstücke un Immobilien an der Strecke nichts mehr wert sind ebenso. Die , die das so "durchgewunken" haben mit ihrem halbwissen sollten enteignet werden. Euere Kinder und Enkel werden Euch verteufeln, ich mag gar nicht schreiben was ich von Euch Volksvertetern halte. Selbsternannte Fachleute die nix wissen! Omg was hat Ihr uns angetan!
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+16 # controletti 2021-09-17 23:45
ich würde ihren Zorn auch noch auf das Bauamt und den Baureferenten ausweiten. diese Schlafwandler haben alle Unterlagen der Bahn durchgewunken und den Stadträten wahre Münchhausengeschichten serviert. diesen Baureferenten sollte man mit Schimpf und Schande aus der Stadt verjagen.

irgend jemand hat im Netz korrekt gesagt. nur noch eine echte Klage kann die Stadt retten. auch wenn die Schlafmützen rund 9-10 Jahre geschlafen haben :-x
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+10 # Heiner 2021-09-17 18:56
Nachtrag: Frage an DW. Gibt es eventuell aus diesen Sitzungen wegen der Bahn Unterlagen mit namentlicher Abstimmung ?

Antwort: Meiner Erinnerung nach wurde bei den Abstimmungen über Ostumfahrung und Tunnels namentlich abgestimmt.
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+8 # Heiner 2021-09-18 04:37
@DW. Könnte man, vorausgesetzt die Sitzung (en) waren im öffentlichen Teil gewesen, solche Namenslisten veröffentlichen?
Es handelt sich ja um Entscheidungen die viele Jahrzehnte Bestand haben. Vielen dank für eine Antwort.
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+6 # Zuschauer 2021-09-18 16:40
@ Heiner:
Die GAL, Die Allianz, der BBB waren dagegen.
(Und einige zuwenige mutige der CSU)
Zumindest wollten die eine gutachterliche Prüfung der anderen Varianten. Die Namen der damaligen Stadträte kannste goggln.
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+8 # Bergradfahrer 2021-09-18 08:18
Diese Scheißneubaustrecken sind doch im Grunde völlig für die Katz! Da sollen superschnelle Züge drauf fahren, die "Deutschland verbinden", das Verkehrsprojekt "Deutsche Einheit" aus den 90ern suggeriert dies zumindest, aber am Ende halten die nur gelegentlich und lassen die Region, das flache Land an sich zurück. Hauptsache man kommt nach Berlin. Halleluja, Berlin! Warum sollt ich da hin?

Das Fahren auf solchen Strecken ist an Ödheit nicht zu überbieten, Schallschutzwände, Tunnels und Gräben wechseln sich ab. Das neue Autobahnkreuz bei Erlangen ist wesentlich ästhetischer.

Im Grunde ist der Wahnsinn sofort zu stoppen. Mit dem vorgeschobenen Umweltschutz und Klimafreundlichkeit haben diese Erdbewegungen und der verbaute Beton nichts zu tun. Ein hochfrequenter Nahverkehr und Wiederinbetriebnahme offen gelassener Gleistrassen wären dafür wesentlich sinnvoller als ein pfellschneller, schicker ICE mit sechs Radstellplätzen und drei Halten zwischen Berlin und München. Aber wen interessiert denn noch das Volk?
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+11 # Werner 2021-09-18 12:09
Stimmt schon teilweise, aber Fliegen ist ja nunmal auch verpönt, das wurde uns ja gebetsmühlenartig weichgekocht. Wer von MUC nach BER will oder muss, hat halt nunmal mehrere Möglichkeiten, aber wenn es nach den Grünlingen geht, liegt man den ganzen Tag ja unterm Birnbaum und fängt die Sternthaler ein.
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+7 # Bergradfahrer 2021-09-19 07:44
Guter Einwand, wenn man München nach Berlin will...
Für diese Menschen, die stündlich unbedingt eine oder zwei Stunden schneller in der Landes- oder der Bundeshauptstadt ankommen müssen, wurden 10 Milliarden Euro ausgegeben!
Das waren nicht die Sterntaler der Grünen, der war noch der Irrsinn des verblendeten Verkehrsprojekts VDE8. Vermutlich gute Lobbyarbeit...
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+13 # CFRA2 2021-09-18 12:54
Hoffentlich baut die Bahn nach Norm. Denn Sowa´s Lärmschutzwände sind zu niedrig. Je höher desto leiser und besser!
Der zweite Vorteil ist, Bamberg verliert seine Sichtachsen, die ja das Weltkulturerbekommitee als Begründung mit anerkannt hat. Wäre das endlich der Fall, verliert hoffentlich auch Bbg (neben Dresden -> Waldschlößchenbrücke) sein Weltkulturerbestatus und es kommen endlich weniger Touristen und Boatpeoples (Schiffstouristen)!
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+6 # supi 2021-09-19 16:51
Also das mit der persönlichen haftung ist keine schlechte idee, würde sicher die konzentrationsfähigkeit und merkfähigkeit einiger erheblich steigern und wenn der lückenschluss geisfelderstrasse -/unterführung nicht erfolgt, dann ist der ganze innerstädtische ice-durchbruch für die katz
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+11 # Monika Schaller 2021-09-20 22:08
Die Resolution beweist vorallem eines, nämlich, dass die Stadt die Bürger von Beginn an belogen hat. Nicht nur, dass der ebenerdige Bahnausbau gegen den Willen der Bürgerschaft entschieden wurde, es wurden zudem auch unhaltbare Versprechen Seitens der Stadt Bamberg gemacht mit denen sie ihre damalige Entscheidung begründet hat. Neue Unterführungen, zukunftsfähige Infrastruktur usw. verschiedene Bürgerinitativen, Geschäfte und Anwohner haben die Stadt immer und immer wieder gewarnt, dass die Bahn nur Bestandsbauten bezahlt, alle Neuerungen von der Stadt bezahlt werden müssen. Dies wurde bis dato immer verleugnet. Und jetzt fleht man die Bundesregierung an zu helfen, weil, wie schon immer bekannt, natürlich keine Neuerungen bezahlt werden? Es ist ein Trauerspiel. Die Finanzierungsfrage wurde der Stadt Bamberg auch immer wieder gestellt. Nie gab es Antworten. In der Resolution steht nun, der Bahnausbau wird eine Kleinstadt wie Bamberg, auch finanziell, überfordern. Ach nee!!!

Wenn die Stadt in diesem Zusammenhang keine größere Sorge als den Kreisel bei der Geisfelder Unterführung hat weiß ich auch nicht mehr was ich sagen soll. Ich frage mich auserdem ob hier überhaupt irgendein Wunderburger dazu befragt wurde? Das Neubaugebiet im Ulanen Park wird sich über den massiven Verkehr freuen (14 Wegekreuzungen sollen hierdurch ermöglicht werden) - aber Hauptsache in der Innenstadt wird alles Verkehrsberuhigt. Auch hier wurde ein Plan im inneren Stadtzirkel gemacht, in dem die Bürger nicht einbezogen und die letzten Konsequenzen nicht bedacht wurden. Achja, so eine Aktion verlängert natürlich auch die Bauzeit von derzeit min. 11 Jahre auf noch weitere Jahre... Aber bleiben wir beruhigt, die Bahn wird diesen Spaß keinesfalls bezahlen. Die Stadtspitze kann aber weiter vor den eigentlichen Problemen ablenken, wenn sie sich mit derartigen Absurditäten befasst.

Weil ich gelesen habe, es hätten sich zu wenige Bürger gemeldet und aufbegehrt.... aus eigener Erfahrung wissen wir, dass mahnende Bürger und Bürgerinitativen systematisch ignoriert und z.T. verleumdet wurden. Leider auch von den regionalen Medien, die die negativen Auswirkungen des ebenerdigen Bahnausbaus nach wie vor zum großen Teil verschweigen. Trotzdem gibt es sie, die Stadtbevölkerung, die sich gegen dieses Desaster wehrt. Die angeblichen "wenigen" Einwendungen sind auch durch Corona begründet, es wurde einem wirklich entsetzlich schwergemacht sich am Verfahren zu beteiligen. Auch gab es keine Ortsbesichtigungen oder Bürgerveranstaltungen. Ganz schlauer Schachzug also. Die Zahl der Einwendungen ist auch eine Frage der Perspektive. In Fürth, sind ca. 100 Einwendungen gegen den ICE Tunnel eingegangen, dies wird als enorm hohe Zahl gewertet. In BA, mit weniger Einwohnern, 400 fundamental wichtige Einwendungen, als wenig bezeichnet...

Lange Rede kurzer Sinn, es ist ein unfassbarer Skandal, was hier läuft bzw. in der Vergangenheit gelaufen ist. Die namentlichen Abstimmungsergebnisse können im Internet u.a. auf Bahnsinn-bamberg.com eingesehen werden oder auf der Internetseite der Stadt BA (da muss man aber lange suchen). Thomas Silberhorn und Melanie Huml haben im Hintergrund auch kräftig die Fäden gezogen, dass Bamberg die bei weitem schlechteste Lösung bekommt. Alle anderen Kandidaten haben sich aber natürlich auch nicht mit Ruhm bekleckert. Sie erzählen weiterhin, das Lügenmärchen, die Stadt BA würde durch den Bahnausbau an das Regionale Netz o.ä. angeschlossen werden. Was soll man hierzu noch sagen? Wir erhalten keinen Anschluss an den ICE, wir HABEN einen Anschluss an den ICE. Wir graben eine Kleinstadt einmal von vorne bis hinten um um zwei zusätzliche Gleise für ICE Sprinter (Erschließung Nürnberg Erfurt in 60 Min / Durchfahrtsgeschwindigkeit 230!!!) und Güterzüge!!! zu verlegen.

Ich bin trotzdem froh, dass hier auch andere Bamberger scheinbar begriffen haben, was hier eigentlich läuft. Danke und nicht aufgeben!
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+2 # Gablmann 2021-09-22 16:08
Respekt Frau Schaller!
Klipp und klar. Auf den ersten Blick etwas lang, auf den zweiten jedoch: den Nagel auf den Kopf getroffen! +++
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