Auf einen guten Tag

                                    

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-
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Vorstoß. Die Stadt Bamberg hat eine „KiTa-Offensive“ gestartet, die erheblich aus einem Sonderprogramm der Bundesregierung finanziert wird. Es müsste aber schnell gehen.

Für die bayerischen Kommunen sind rd.178 Millionen € vorgesehen

Die Geburtenrate steigt, man kann es an den Kinderwägen auf den Straßen sehen. Die KiTa-Offensive ist notwendig. Insgesamt sollen rd. 8 Mio € in den Ausbau von KiTas in Bamberg investiert werden. Aber das wird noch etwas dauern. Das Geld wird frühestens bis Ende 2020 verbaut sein. BA-Stadträtin Ursula Redler hat deshalb darauf hingewiesen, dass schon aktuell Kinderkrippenplätze fehlen. Sie werde oft von jungen Eltern angesprochen worden, die ihre Probleme dargelegt hätten. Redler schrieb deshalb an OB Andreas Starke, dass angesichts der in Aussicht gestellten staatlichen Förderung in Höhe bis zu 90 Prozent, m auch Überlegungen angestellt werden müssten, um eine Akut- oder Zwischenlösung für besondere Härtefälle zu finden. „Dem könnte zum Beispiel mit der Aufstellung von speziellen Containern abgeholfen werden“, meint die Stadträtin der Bamberger Allianz.. Es gehe um temporäre, provisorische Plätze, die allerdings im Rahmen der KiTA-Offensive erstellt werden müssten. Das müsse so sein, weil sich sonst kaum ein KiTA-Träger finden ließe, der sich dafür gewinnen ließe.

Spannungsfeld zwischen Bedarf und finanziellen Möglichkeiten

Das Thema wurde in der Jugendhilfeausschusssitzung des Stadtrates am 16.11.17 angesprochen. Sozialreferent Ralf Haupt sagte, dass es »nicht an Ideen und kreativen Möglichkeiten mangelt«. Aber die Umsetzung sei schwierig, weil man z.B. immer noch nicht wisse, wann und wie das Sonderinvestitionsprogramm der Bundesregierung ausgezahlt werde. Gerade in Bamberg bewege man sich hier in einem besonderen »Spannungsfeld zwischen Bedarf und finanziellen Möglichkeiten«.
Brigitte Randow vom Sozialdienst katholischer Frauen merkte an, dass mögliche Maßnahmen in dem Gesamtkonzept eingebettet sein müssten. Gerade bei schnell realisierbaren, provisorischen Maßnahmen sei für einen Einrichtungsträger eine gesicherte Perspektive wichtig.
Sitzungsleiter Bgm Christian Lange (CSU) sagte einen umfassenden Bericht zu, wen man wisse, wie das Sonderinvestitionsprogramm funktioniere und man konkrete Lösungen in Aussicht habe.
22.11.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+3 #7 schaumermal 2017-11-24 01:11
:-x
"Sitzungsleiter Bgm Christian Lange (CSU) sagte...zu..."

scheiße, das geht schon wieder in die hose...
+11 #6 Mc Fly 2017-11-23 08:59
@ #2: Die Träger machen es sich leicht, wie auch die Stadt. Jeder schiebt die Schuld auf den anderen.
Ja es stimmt und ich habe es auch erwähnt: die Stadt betreibt keine eigene Kita. Daher der Zuschuss.
Und ja, die Personalkosten steigen (zu Recht) und jeder möchte einen guten Betreuungsschlüssel.
Und ja,die Mitarbeiter der Kitas machen einen guten Job für deutlich zu wenig Geld .

Aber nochmals: primär die katholische Kirch oben drüber stattet die Träger (und auch die Pfarreien) finanziell aus und sind für das Gehalt der Kita Mitarbeiterinnen. Und die katholische Kirche ist weiß Gott nicht arm.. auch nicht die Diözese Bamberg (http://www.nordbayern.de/region/bamberg/bambergs-kirche-legt-millionenvermogen-offen-1.5335168).

Wenn natürlich zu wenig bei den Trägern und Pfarreien ankommt dann muss diese Ungleichgewicht intern und mit der Stadt gelöst werden und nicht auf den Rücken der Eltern und Beitragszahler.
Fazit für mich: Die Kirche und vor allem die Stadt nehmen sich aus der finanziellen Pflicht und Eltern werden noch mehr belastet. Das ist Fakt, ich zeig ihnen gerne meinen monatlichen Beitragssatz für 2 Kinder und meine Kirchensteuer und Einkommensteuer!
+5 #5 Klaus W. 2017-11-23 08:53
zu #4
Auf den Punkt gebracht, Meister Bernhard geht es um eine neue großr Basketballhalle. In dem Artikel geht es aber um ein rasch umsetzbares Profisorium für die werktätitigen Familien, die immer noch keinen Kitaplatz haben. So wie uns. Ich habe jetzt auch in unseren abhängigen Zeitung gelesen, dass gestern wiedrr viel versprochen wurde. Nicht aber das, was wir und andere jetzt brauchen.
-6 #4 Bernhard 2017-11-23 01:18
@3: Das entspricht kaum der Realität. Während die Hallenstudie von der Mehrheit im Stadtrat abgelehnt wird (so eine Halle ist übrigens weit mehr als nur für Basketball da), stellt der Stadtrat allein fürs nächste Jahr 600.000€ für den Neubau von Kitas + neue Personalkosten dafür zur Verfügung.

Auch die Renovierung der blauen Schule, der Neubau der Buger Brücke, der Neubau von Wohnungen in der Lagarde-Kaserne und im Ulanenpark wird angeganen.

Was kommt letztlich beim WebZet leser an? "Basketball! Events!111"

Quelle:
http://www.infranken.de/regional/bamberg/bamberg-beraet-ueber-einen-haushalt-der-superlative;art212,3037734
+6 #3 Frau Holle 2017-11-22 23:31
Es gibt einfach Sachen, die wichtiger sind. Events und Basketball zum Beispiel. Die hiesigen Prioritäten sollte man so langsam begriffen haben. Wenn eine Nebenpriorität wie der kurzfristige Ausbau der Kinderbetreuung in die Gänge käme, wäre das für hiesige Verhältnisse schon mal nicht schlecht.
+7 #2 Ottilie 2017-11-22 20:16
zu #1:
Es ist unfair den freien Trägern - insbesondere der kath. Kirche - die Schuld zuzuschieben. Bamberg ist in ganz Bayern die einzige Stadt, in der es keine kommunale KiTa gibt. Das ist eigentlich eine Aufgabe der Kommune, sie müsste sich darum kümmern! Freie Träger - oftmals die kath. Kirche in Form von Kirchenstiftungen (= Pfarreien) - stellen in Bamberg Betreuungsplätze zur Verfügung.

Wer hier die Träger kritisiert, der sollte sich erst damit auseinandersetzen, welcher Förder-Dschungel die Finanzierung des Betriebs einer KiTa ist! Das ist aufgrund der Gesetzgebung schon fast eine Wissenschaft für sich.

Die Personalkosten steigen von Jahr zu Jahr. Es muss genügend Personal vorhanden sein, um den geforderten Betreuungsschlüssel zu erfüllen, sonst würde die gesamte Förderung verloren gehen. Die Qualität der Kinderbetreuung muss hochwertig sein. Aber es darf weder die Stadt noch die Eltern etwas kosten???

Letztlich kann es nicht von einem freien Träger verlangt werden, dass er die Kosten trägt, nur weil die Kommune selbst keine KiTa betreiben will.

Und wenn es um die finanzielle Ausstattung von katholischen Pfarrgemeinden geht, dann unterhalten Sie sich mal mit einem Pfarrer oder Kirchenpfleger einer kath. Pfarrei in Bamberg. Vielleicht erkennen Sie dann, dass Sie Ihre Aussagen überdenken sollten.

Die freien Träger und besonders die Pfarreien leisten in Bamberg eine enorme Aufgabe. Dafür gebührt ihnen und ihren Mitarbeitern in den KiTas ein großer Dank!
+15 #1 Mc Fly 2017-11-22 10:17
Zum Thema finanzielle Möglichkeiten: Es ist nicht lange in 2016 her, da beschloss der Stadtrat bzw. Groko den sog. "freiwilligen Beitrag" (ursprünglich 150 €) sukzessive pro Jahr um 50 Euro pro Kindergartenkind zu kürzen. Man muss wissen: Die Stadt selbst betreibt keinen Kindergarten, dies sind ausschließlich private Träger wie die AWO, Caritas, SKF etc. Daher dieser freiwillige Zuschsus als Art Ausgleich/Ablass oder wie auch immer :-)

Die Reaktion der Träger war dann: Die Beiträge pro Jahr zu erhöhen, aber teilweise leider weitaus höher als die Differenz zwischen dem was künftig fehlt und bisher seitens Stadt als Ausgleich freiwillig gezahlt wurde
Der Aufschrei vieler Elternbeiräte hat Nichts gebracht. Die Träger, z.B. SKF argumentierten mit steigenden Personalkosten.
Fazit: die Eltern zahlen mehr, die Stadt weniger und die Träger (oft steckt letztendlich die "arme" Katholische Kirche dahinter) schiebt den schwarzen Peter der Stadt zu.

Dazu wurde auch in der webzet schon darüber berichtet.

Daher sind das oben erst einmal alles Lippenbekenntnisse und alle genannten Verantwortlichen sollten sich zunächst bewusst werden woher letztendlich das Geld des Sonderinvestitionsprogrammen, der Stadt und der katholischen Kirche herkommt : von uns Steuerzahlern (=Eltern)!

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