.

.

Der Stadtjugendring vertritt die Interessen der Jugendverbände in Bamberg. Er tat dies bisweilen selbstbewusst und kritisch. Jetzt wurde dem Ring ein Sitz im Jugendausschuss genommen.

Enttäuschend, unverständlich und nicht nachvollziehbar

Es ist nicht das einzige Schreiben, in dem Protest erhoben wird. Anlässlich der neuen Geschäftsordnung des Bamberger Stadtrates wurde dem Stadtjugendring Bamberg (SJR) einer seiner beiden stimmberechtigten Sitze im städt. Jugendhilfeausschuss weggenommen. Gewurmt hat es manchem Jugendvertreter, dass der Antrag auch noch von der grünen Fraktion kam. Auch der Stadtjugendring selbst hat sich gemeldet und seiner Enttäuschung zur Sache Ausdruck gegeben.
In dem Brief an verschiedene Würdenträger der Bamberger Politik schreiben Michaela Rügheimer, Vorsitzende des Stadtjugendrings Bamberg, und Vorstandsmitglied Claas Meyer:
Der Stadtjugendring Bamberg ist eine Untergliederung des Bayerischen Jugendrings…“. Er hat „vom Staat Aufgaben der Jugendhilfe übertragen bekommen … und ist den Interessen der Kinder und Jugendlichen verpflichtet. …
Im SJR als Arbeitsgemeinschaft der Bamberger Jugendverbände und Jugendorganisationen sind ca. 12.500 Jugendliche in demokratischen Strukturen organisiert (>Bild r. mit Klick öffnen). Die 33 Mitgliedsverbänden und deren Untergliederungen betreiben täglich aktiv Jugendarbeit. Der SJR fördert ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten und Partizipation. Umso enttäuschender, unverständlicher und in keiner Weise nachvollziehbar ist für den SJR und seine Mitgliedsverbände die Entscheidung des Bamberger Stadtrats zur Besetzung des Jugendhilfeausschusses ab Juni 2020.“

Unterstützung durch Stadtrat und Stadtverwaltung ist zwingend notwendig

Eine Stimme für ein zweites stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss ging dem SJR verloren. Damit wird der Raum zur Mitgestaltung, Mit- und Selbstbestimmung von Jugendarbeit in Bamberg gravierend beschnitten. Stattdessen ist dieser Sitz an die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gegangen (gfi ist eine gemeinnützige GmbH, die zur Unternehmensgruppe des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft gehört und von den Bayerischen Arbeitgeberverbänden gegründet wurde).“
Des Weiteren heißt es in dem Schreiben der SJR-Vertreter:
Jugendverbände sind gemeinnützig und demokratisch verfasste Vereine, denen der Gesetzgeber die Aufgabe zugesprochen hat, die Interessen der jungen Menschen zu organisieren, diesen den Raum zur Mitgestaltung und Mitbestimmung zu geben und so zur Selbstbestimmung zu befähigen. Die Hinführung zum sozialen Engagement findet somit fast zwangsläufig statt und ist erklärtes Ziel. … Die Unterstützung durch den Bamberger Stadtrat und der Stadtverwaltung ist zwingend notwendig. Leider spiegelt sich diese in der Kürzung der stimmberechtigten Mitglieder im JHA nicht wieder. Der SJR bestätigt erneut die immer noch aufrecht erhaltene Empfehlung an den Bamberger Stadtrat, zwei stimmberechtigte Mitglieder des Stadtjugendrings Bamberg im Jugendhilfeausschuss zu verankern.“ 
13.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+31 # Jugendfreund 2020-07-13 15:32
Oje, die grünen Freunde tappen zurzeit wirklich von Fettnäpfchen zu Fettnäpf :-x chen.
Antworten | Dem Administrator melden
+24 # supi 2020-07-13 16:31
fettnäpfchen, nein, nein, die vorgehensweise ist mit bedacht gewählt, da steckt system dahinter.
Antworten | Dem Administrator melden
+24 # Werner 2020-07-13 15:58
Das ist halt deren Verständnis von „Mitmachstadt“ und deren Verständnis eingeschränkter Demokratie. Früher ist sowas als Parteidiktatur in der DDR durchgegangen.
Antworten | Dem Administrator melden
-6 # Werner 2020-07-14 18:32
Sie hat uns alles gegeben.
Sonne und Wind und sie geizte nie.
Wo sie war, war das Leben.
Was wir sind, sind wir durch sie.
Sie hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen.
Uns trägt ihr mächtiger Arm.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Leninschem Geist,
Wächst, von Stalin geschweißt,
Die Partei - die Partei - die Partei.
Sie hat uns niemals geschmeichelt.
Sank uns im Kampfe auch mal der Mut,
Hat sie uns leis nur gestreichelt,
Zagt nicht und gleich war uns gut.
Zählt denn noch Schmerz und…
Antworten | Dem Administrator melden
+18 # Seniorenfreund 2020-07-13 16:46
CSU und Frau Dr. Redler haben auch mitgestimmt.
Hat das unabhängige Newsportal versehentlich vergessen.


DIE WEBZET-BLOG HAT NEBEN DEM SCHREIBEN DES SJR NOCH ZWEI WEITERE SCHREIBEN ERHALTEN. IN BEIDEN HAT ES DIE SCHREIBER "GEWURMT", DASS "AUCH". DIE GRÜNE FRAKTION ZUGESTIMMT HAT:
DAS IST DER SACHVERHALT. DIE WEBZET HAT KEINE EIGENEN RECHERCHEN DURCHGEFÜHRT:
Antworten | Dem Administrator melden
+10 # Bambercher 2020-07-14 08:59
Fr. Dr. Redler war - wie auch Herr Hader - zum Zeitpunkt der Abstimmung nicht im Raum (kann man aus dem Ratsinformationssystem auf der Stadt-Homepage nachlesen)
Antworten | Dem Administrator melden
+27 # mireille 2020-07-13 20:10
Aha , die Grünen wieder einmal!!! Wenn das Fahrrad und die Autofreie Innenstadt wichtiger sind als unsere Kinder und Jugendlichen .......da fehlen einem die Worte!
Antworten | Dem Administrator melden
+35 # Eisenbahner 2020-07-14 05:50
Den Grünen sind die Jugendlichen nur wichtig, wenn es um die Wahl ab16 geht. Die kann man noch so schön formen! Die Hinterfragen auch das Tun nicht! (Schulze- 1 Woche LA, Cem- Urlaub in Argentinien und Chile, Langstrecken Luisa uvm.....)
Antworten | Dem Administrator melden
+31 # Alex 2020-07-14 12:27
Volle Zustimmung ! Habe selbst in meinem Umfeld zahlreiche Grüne. Gleich vorweg: alles freundliche, liebenswerte Leute. Meist mit Uni-Abschluss, was sie selbst immer wieder gerne im Gespräch betonen, oder selbständig. Man gehört daher sehr häufig den gehobeneren Gehaltsgruppen an, nicht selten im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Man propagandiert zwar unablässig das Fahrrad, hat aber selbst Nobelauto eines bayerischen Herstellers vor der Haustüre stehen. Man predigt Weltoffenheit und Toleranz, schreckt aber zurück, wenn sich die halbwüchsige Tochter mit jungen männlichen Migranten treffen möchte. Ebenso fürchtet man, dass das eigene Kind zusammen mit Kindern aus bildungsfernen Schichten die Schulbank drückt. Man fordert Chancengleicheit im Bildungswesen, schickt aber dann seine eigenen Kinder doch lieber auf eine Privatschule. Man fordert Solidarität mit den unteren Gesellschaftsschichten, hat aber selbst niemanden aus dieser Gruppe in seinem eigenen Freundeskreis.

Je älter und /oder vermögender man als Grüner wird, desto mehr nimmt man offenbar Positionen der eher konservativen Parteien an.

Erfreulicherweise können Grüne aber auch manchmal Selbstkritik üben. Einfach mal googeln:

Fahrrad, Bioladen und Privatschule: Hallo, Elite (von Thomas Edling, Grüne Jugend)
Antworten | Dem Administrator melden
+36 # Patrickus 2020-07-14 12:41
Man fordert mehr und sicheren Fahrradverkehr in der Stadt, geht aber selbst per Auto am Laubanger einkaufen (zwei Nachbarn von mir).
Antworten | Dem Administrator melden
-17 # GodFather 2020-07-15 18:08
Der CSUler darf neben SUV auch Rad fahren oder zu Fuß gehen? Der Grüne darf aber nicht Auto fahren? Mein Gott, sind wir im Kindergarten?

Zur Sache: Wie ist denn das organisiert? Wer sitzt denn alles im Jugendausschuss? Ist der SJR-Vertreter nicht vielleicht nur ein weiterer Funktionär? Da hätte die WEBZET ruhig mal recherchieren können statt nur einen politisch genehmen Brief ohne Zusammenhang abzudrucken. Just imho.
Antworten | Dem Administrator melden
+11 # winkelzug 2020-07-16 22:03
so schnell geht es also, dass die Grünen samt ihrer unreifen Frischlinge ihre Wähler verraten. :sad:

wie kommt man eigentlich auf die Idee, die Jugendarbeit in BA noch mehr zu knappen und sogar an die Wirtschaftsinteressen zu verscherbeln? BfZ ist ein Sprößling der bay. Wirtschaft und daher weit entfernt von Jugendarbeit.

aber all das können grüne junge Schlaumeier ja nicht wissen. schließlich wissen sie ja alles besser - auch ohen fertig Ausbildung. vor allem, ohne jede politische Erfahrung und ohne auf die Alten zu hören. egoistische Spinner sind da am Werk, egal wo man hinschaut.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 41

bfäffd: pfeift.
Hoid bfäffd dä Wind obbä gschaid. Heute pfeift der Wind aber kräftig.
Deä bfäffd ned schlächd, deä Schiäri. Der pfeift nicht schlecht, der Schiedsrichter.
Doo bfäffsd drauf! Da pfeifst drauf!

-

bfaif, bfoif drauf: Verzichte. Vergiß es.
Bfoif drauf, miä gän edsed! Pfeif drauf, wir gehen jetzt!

-

Bfanna: Pfanne(n).
An nai dä Bfanna haua. Jemanden in die Pfanne hauen. Jemanden Schaden zufügen.
Dän hob i scho long auf dä Bfanna. Den habe ich schon lange im Visier.

-

Bfarrä: Pfarrer.
Dä Bfarrä woä fai aa däbai. - Wosd ned sägsd? Der Pfarrer war auch dabei - Was du nicht sagst?

-

Bfäsich: Pfirsich(e).
Di hod a Gsichdla wi a Bfäsich.Die hat ein Gesichtchen wie ein Pfirsich.

Forts.

Weiterlesen ...

5/20-629- 152 Insgesamt 1450596

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.