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Die Corona-Pandemie brachte speziell für Familien mit Kindern besondere Probleme. Es wurden Hilfen zum Kinderschutz notwendig, bisweilen auch, um Kindeswohlgefährdung zu vermeiden.

Eine soziale Frage mit »Systemrelevanz«

Die schlimmste Zeit der Corona-Pandemie scheint vorüber. Viel Sorgen um die Belastungen in den Familien und Kinder hat sich offensichtlich CSU-BA-Stadträtin Dr. Ursula Redler gemacht. Gleich mehrere Anträge und Anfragen hat sie in den vergangenen Wochen und Monaten an die Stadtverwaltung geschickt. Drei davon wurden in der Sitzung des städt. Jugendhilfeausschusses am 16.7.20 behandelt. Sitzungsleiter Bgm Jonas Glüsenkamp bezeichnete in seinen Einführungsworten die Themenstellung als durchaus »systemrelevant« und stellte die rhetorische Frage, »was wohl in den nächsten Wochen und Tagen noch an Problemen ans Licht treten wird?« Einen umfassenden Bericht erstattete Jugendamtsleiter Tobias Kobold, in dem er auch die von Redler gestellten Fragen beantwortete.
Auszüge: »Die Arbeit des Sozialen Dienstes war und ist wie alle Lebensbereiche von der Coronapandemie betroffen. Es wurde jedoch zu keinem Zeitpunkt die Arbeit niedergelegt. Die gesetzlichen Aufgaben wurden im Rahmen der Möglichkeiten stets wahrgenommen. Vorgaben des Bundes, des StMAS, des Bay. Landesjugendamtes und der Stadt wurden umgesetzt.«

Können wir unser schniefendes Kind in die Kita schicken oder nicht?

»Soweit möglich wurden direkte Kontakte reduziert. So fanden zahlreiche Beratungen telefonisch statt. Auch wenn dies einem persönlichen Treffen nicht gleichkommt, konnte dadurch der Kontakt zu Familien aufrechterhalten werden. Direkter Kontakt fand immer und unverzüglich statt bei Anhaltspunkten auf Kindeswohlgefährdungen, in Krisen, um eine Verschärfung hin zu einer Kindeswohlgefährdung vermeiden zu können sowie zur Einleitung neuer Hilfen, die im Zusammenhang mit dem Kinderschutz notwendig wurden.
26 Kinder wurden in Notbetreuung von Kindertageseinrichtungen und Schulen aufgenommen, davon 19 im Vorschulalter (Kita, SVE) und 7 im Schulalter. Dies war zum Wohl des Kindes notwendig.«
Die Leiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Stephanie Roth, hat den Bericht des Jugendamtleiters ergänzt.
Beide Berichterstatter erfuhren aus den Reihen des Stadtrates und der Freien Träger für Jugendhilfe großes Lob. Jugendamtsleiter Kobold sei im Vergleich zu anderen Jugendämtern in der Region in vorbildlicher Weise hilfsbereit gewesen.
Mittlerweile ist von Dr. Ursula Redler ein weiterer Antrag eingetroffen, in dem sie beantragt, „die Verwaltung möge ein einheitliches Konzept für Corona-Tests an Kindern bei ungewissen Symptomen erarbeiten. Mit den Trägern der Kindertagesstätten soll dazu ein koordinierendes Gespräch geführt werden. Die mögliche Teilnahme der Kinder an Tests muss dabei auf freiwilliger Basis mit Einverständnis der Eltern geschehen.“
Diese Sorge gelte vor allem in Voraussicht auf den kommenden Herbst. Häufig hätten dann Kinder „schniefenden Schnupfen“ und die Eltern wüssten nicht, ob sie ihr Kind in die Kita schicken könnten oder lieber nicht.
19.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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B 41

bfäffd: pfeift.
Hoid bfäffd dä Wind obbä gschaid. Heute pfeift der Wind aber kräftig.
Deä bfäffd ned schlächd, deä Schiäri. Der pfeift nicht schlecht, der Schiedsrichter.
Doo bfäffsd drauf! Da pfeifst drauf!

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bfaif, bfoif drauf: Verzichte. Vergiß es.
Bfoif drauf, miä gän edsed! Pfeif drauf, wir gehen jetzt!

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Bfanna: Pfanne(n).
An nai dä Bfanna haua. Jemanden in die Pfanne hauen. Jemanden Schaden zufügen.
Dän hob i scho long auf dä Bfanna. Den habe ich schon lange im Visier.

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Bfarrä: Pfarrer.
Dä Bfarrä woä fai aa däbai. - Wosd ned sägsd? Der Pfarrer war auch dabei - Was du nicht sagst?

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Bfäsich: Pfirsich(e).
Di hod a Gsichdla wi a Bfäsich.Die hat ein Gesichtchen wie ein Pfirsich.

Forts.

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