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Auf einen guten Tag

 

Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages!

unbekannt

 

Aktuelle Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg

Stand: 27.28. November 2020, 12.00 Uhr

Aktive Fälle 864 +32 zum Vortag,  davon Stadt Bamberg: 338  +14 z.V.  // Lkr. Bamberg: 526  +18 z.V.

7-Tages-Inzidenz (Quelle: RKI): Stadt Bbg: 113,7   // Lkr. Bbg 89,0    

Quelle: Landratsamt Bamberg  >  Aktuelle Corona-Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Die Corona-Pandemie brachte speziell für Familien mit Kindern besondere Probleme. Es wurden Hilfen zum Kinderschutz notwendig, bisweilen auch, um Kindeswohlgefährdung zu vermeiden.

Eine soziale Frage mit »Systemrelevanz«

Die schlimmste Zeit der Corona-Pandemie scheint vorüber. Viel Sorgen um die Belastungen in den Familien und Kinder hat sich offensichtlich CSU-BA-Stadträtin Dr. Ursula Redler gemacht. Gleich mehrere Anträge und Anfragen hat sie in den vergangenen Wochen und Monaten an die Stadtverwaltung geschickt. Drei davon wurden in der Sitzung des städt. Jugendhilfeausschusses am 16.7.20 behandelt. Sitzungsleiter Bgm Jonas Glüsenkamp bezeichnete in seinen Einführungsworten die Themenstellung als durchaus »systemrelevant« und stellte die rhetorische Frage, »was wohl in den nächsten Wochen und Tagen noch an Problemen ans Licht treten wird?« Einen umfassenden Bericht erstattete Jugendamtsleiter Tobias Kobold, in dem er auch die von Redler gestellten Fragen beantwortete.
Auszüge: »Die Arbeit des Sozialen Dienstes war und ist wie alle Lebensbereiche von der Coronapandemie betroffen. Es wurde jedoch zu keinem Zeitpunkt die Arbeit niedergelegt. Die gesetzlichen Aufgaben wurden im Rahmen der Möglichkeiten stets wahrgenommen. Vorgaben des Bundes, des StMAS, des Bay. Landesjugendamtes und der Stadt wurden umgesetzt.«

Können wir unser schniefendes Kind in die Kita schicken oder nicht?

»Soweit möglich wurden direkte Kontakte reduziert. So fanden zahlreiche Beratungen telefonisch statt. Auch wenn dies einem persönlichen Treffen nicht gleichkommt, konnte dadurch der Kontakt zu Familien aufrechterhalten werden. Direkter Kontakt fand immer und unverzüglich statt bei Anhaltspunkten auf Kindeswohlgefährdungen, in Krisen, um eine Verschärfung hin zu einer Kindeswohlgefährdung vermeiden zu können sowie zur Einleitung neuer Hilfen, die im Zusammenhang mit dem Kinderschutz notwendig wurden.
26 Kinder wurden in Notbetreuung von Kindertageseinrichtungen und Schulen aufgenommen, davon 19 im Vorschulalter (Kita, SVE) und 7 im Schulalter. Dies war zum Wohl des Kindes notwendig.«
Die Leiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, Stephanie Roth, hat den Bericht des Jugendamtleiters ergänzt.
Beide Berichterstatter erfuhren aus den Reihen des Stadtrates und der Freien Träger für Jugendhilfe großes Lob. Jugendamtsleiter Kobold sei im Vergleich zu anderen Jugendämtern in der Region in vorbildlicher Weise hilfsbereit gewesen.
Mittlerweile ist von Dr. Ursula Redler ein weiterer Antrag eingetroffen, in dem sie beantragt, „die Verwaltung möge ein einheitliches Konzept für Corona-Tests an Kindern bei ungewissen Symptomen erarbeiten. Mit den Trägern der Kindertagesstätten soll dazu ein koordinierendes Gespräch geführt werden. Die mögliche Teilnahme der Kinder an Tests muss dabei auf freiwilliger Basis mit Einverständnis der Eltern geschehen.“
Diese Sorge gelte vor allem in Voraussicht auf den kommenden Herbst. Häufig hätten dann Kinder „schniefenden Schnupfen“ und die Eltern wüssten nicht, ob sie ihr Kind in die Kita schicken könnten oder lieber nicht.
19.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 50

Binsl, Bänsl:   Schimpfwort. Pinsel. 

Woos willn deä Binsl scho widdä doo? Was will denn der Pinsel schon wieder tun/machen.

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Binsn:   Binsen. 

Däs is doch scho längsd nai di Binsn ganga. Das ist doch schon längst in die Binsen gegangen (=gescheitert).

Binsn|woähaid:   Binsenwahrheit. 

Doo hod sich widdä amol a olda Binsnwoähaid bäwoähaid. Da hat sich wieder einmal eine alte Binsenwahrheit bewahrheitet.

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bissäla, bissla:   bisschen. 

Dsu, rudsch a bissäla, donn bass i aa nuch noo! Geh zu, rutsch ein wenig (auf), dann pass ich auch noch hin.

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Bissgurn:   streitsüchtige Frau. 

Nimm di fai voä dera oldn Bissgurn in Ochd! Nimm dich (fai = unübersetztbares Füllsel) vor der alten Bissgurken in Acht.

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Biwl:   Bibel.

Däs schdedd scho in dä Biwl gschriem. Das steht schon in der Bibel geschrieben.

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bläa, bleea:   blähen. 

Blää doch di Sach ned unnödich auf! Bläh/blas doch die Sache nicht unnötig auf!

Miech bleea di Linsn. Mich blähen die Linsen.

Forts.

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