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Auf einen guten Tag

 

Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages!

unbekannt

 

Aktuelle Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg

Stand: 27.28. November 2020, 12.00 Uhr

Aktive Fälle 864 +32 zum Vortag,  davon Stadt Bamberg: 338  +14 z.V.  // Lkr. Bamberg: 526  +18 z.V.

7-Tages-Inzidenz (Quelle: RKI): Stadt Bbg: 113,7   // Lkr. Bbg 89,0    

Quelle: Landratsamt Bamberg  >  Aktuelle Corona-Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Moschee: „Vom Hain über Nord und Süd nach Kaserne und nun? Wieder erfahren alle Betroffenen und die Öffentlichkeit nichts von der Stadt Bamberg!“ So heißt es in einem Brief an Oberbürgermeister Starke.

Moscheeräume wurden nicht wie versprochen ertüchtigt

Der Brief ist von rd. 40 Bürger/innen unterschrieben, und gibt den Unmut wider, der insbesondere im Bereich der Baunacher Straße (Bamberg-Nord) herrscht. Man erinnert den Oberbürgermeister daran, wie er in den Räumen des St. Otto Pfarrheims am 12.02.2020 (> Bild r.)  „mit Stolz allen Anwesenden versprochen hat, dass die Moschee des deutsch-arabischen Kulturvereins in der Baunacher Straße bis August 2020 in geeignete Räume der Südflur umziehen kann. Der Mietvertrag solle kurz vor der Unterschrift stehen und könne kurzfristig unterzeichnet werden", erinnert man sich an eine Aussage von OB Starke.
Und jetzt: „Der August 2020 naht, der Mietvertrag mit dem deutsch-arabischen Kulturverein zur Nutzung der Räume in der Südflur ist nicht unterschrieben, weil die Stadt Bamberg dort die Räume für eine mögliche weitere Corona-Anlaufstelle freihält; die Räume sind dementsprechend nicht wie versprochen als Moscheeräume für den deutsch-arabischen Kulturverein von Ihnen ertüchtigt worden“, heißt es in direkter Anrede an den Oberbürgermeister.
„Leider wurde wieder niemand in Bamberg von den neuen Plänen informiert — selbst die betroffenen Mieter nicht. Vielmehr hat die Stadt bei einem Treffen im Juni 2020, bei dem es für den deutsch-arabischen Kulturverein vermeintlich um die Ausgestaltung des Mietverhältnisses ging, den Betroffenen mitgeteilt, dass - wie die Gerüchte in Bamberg bereits umgingen - die Südflur coronabedingt nicht mehr zur Verfügung steht. Allerdings könne die Stadt andere Räumlichkeiten in der ehemaligen US-Kaserne zur Verfügung stellen. Diese erwiesen sich zwischenzeitlich als nicht geeignet für den deutsch-arabische Kulturverein.“

War es reine Wahltaktik?

„Da Sie ja aus einer Grundmenge von 30 möglichen Gebäuden schöpfen können — wie Sie uns im Pfarrheim St. Otto mitgeteilt haben - gehen wir davon aus, dass Sie dem deutsch-arabischen Kulturverein zeitnah weitere Objekte vorstellen können, zumal ja inzwischen auch das Objekt im Hain als Mietobjekt für den deutsch-arabischen Kulturverein wieder zur Verfügung steht (s. Bescheid Verwaltungsgericht Bayreuth).
Weil der Arbeitskreis Moschee Bamberg Nord seit 5. Februar 2020 nicht mehr getagt hatte, fordern wir eine unverzügliche Wiederaufnahme und Einberufung des Arbeitskreises noch im Juli 2020, so dass alle Betroffenen über das weitere Vorgehen und die Pläne der Stadt zum Umzug des deutscharabischen Kulturvereins zeitnah informiert werden, damit der zugesagte Zeitplan mit dem Umzug spätestens Ende August 2020 eingehalten werden kann. Anderenfalls lässt sich der Gedanke nicht von der Hand weisen, dass die am 12.2.2020 von Ihnen eingeräumten Fehler unter anderem bei der mangelnden Bürgerbeteiligung und die von Ihnen explizit ausgesprochene Entschuldigung reine Wahlkampftaktik waren.
Für die Anwohner der Baunacher Straße bitten wir die im März 2020 benannten Vertreter einzuladen. Eines Ihrer Kernaussagen im Wahlkampf waren: »Bamberg soll ein Lebensraum für alle sein. Mich interessiert nicht die Herkunft, die Nationalität, die Religionszugehörigkeit oder die Hautfarbe. Mich interessiert allein, dass jeder seinen persönlichen Lebensentwurf in der Welterbestadt Bamberg realisieren kann.«
Wie passt diese Aussage zur Odyssee des deutsch-arabischen Vereins, der nun seit vielen Jahren in Bezug auf sein Gemeindehaus von Unsicherheit getrieben wird? Diese Odyssee haben Sie maßgeblich eingeleitet, verursacht und bis heute nicht beendet.“
30.6.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+17 # Informierte Bürgerin 2020-07-01 19:42
War halt ein reines Wahlversprechen und die Taktik ging auf. Unwählbar - aber zu spät.
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+27 # Werner 2020-07-01 22:09
Ist das wichtig? Ich meine Nein! Religion und Politik zu vermischen war und ist immer eine schlechte Idee, das sollte auch der arabische Kulturverein mal begreifen? Stichwort: Säkularisation!
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+6 # supi 2020-07-04 19:04
Die frage wird sein, braucht jeder verein, jede nationalität ihr eigenes gemeindezentrum, ihre eigene moschee oder können die gläubigen nicht zusammen arbeiten, alles andere ist schon etwas anmassend und fordernd
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+6 # Clavius1970 2020-07-05 13:57
Habe es schon mal geschrieben.
In Bamberg gibt es wenig besuchte katholische Filialkirchen. Da könnte man doch eine davon an die Muslime abtreten oder sie abwechselnd nutzen.
Der aufgeklärte Christ oder Muslim glaubt eh daß wir zu einem gemeinsamen Gott beten. Nur die Verkleidung ist anders.
Auch das Verständnis der Gottesdienstbesucher für die andere Religon würde spürbar steigen. Vielleicht bei einem gemeinsamen Tee nach dem Gottesdienst. Ich kenne auch Muslime die wären einem Frühschoppen nach fränkischer Prägung nicht abgeneigt. :-)
Verlierer wären hierbei die religiösen Eiferer und Scharfmacher auf beiden Seiten.
Vielleicht haben die einfach zuviel zu sagen.
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Binsn:   Binsen. 

Däs is doch scho längsd nai di Binsn ganga. Das ist doch schon längst in die Binsen gegangen (=gescheitert).

Binsn|woähaid:   Binsenwahrheit. 

Doo hod sich widdä amol a olda Binsnwoähaid bäwoähaid. Da hat sich wieder einmal eine alte Binsenwahrheit bewahrheitet.

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bissäla, bissla:   bisschen. 

Dsu, rudsch a bissäla, donn bass i aa nuch noo! Geh zu, rutsch ein wenig (auf), dann pass ich auch noch hin.

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Nimm di fai voä dera oldn Bissgurn in Ochd! Nimm dich (fai = unübersetztbares Füllsel) vor der alten Bissgurken in Acht.

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Biwl:   Bibel.

Däs schdedd scho in dä Biwl gschriem. Das steht schon in der Bibel geschrieben.

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bläa, bleea:   blähen. 

Blää doch di Sach ned unnödich auf! Bläh/blas doch die Sache nicht unnötig auf!

Miech bleea di Linsn. Mich blähen die Linsen.

Forts.

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