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Die ursprünglich für Bamberg-Nord geplanten muslimischen Gebetsräume kommen nach Bamberg-Ost. Für die Umplanungen macht die Stadt die Corona-Pandemie für verantwortlich.

Der Bürgerprotest war offensichtlich erfolgreich

Der von 40 Bürger/innen unterschriebene und vergangene Woche verschickte, messerscharfe Brief an den Oberbürgermeister (webzet-Artikel von gestern: Die Odyssee geht weiter) zeigt Wirkung. Ein neuer Standort ist in Bamberg-Ost gefunden. Laut einer Mitteilung des städt. Presseamtes hat die Corona-Pandemie auch die Planungen der Stadt Bamberg zur Verlegung der Gebetsräume des deutsch-arabischen Kulturvereins verändert: Ursprünglich war vorgesehen, die Gebetsräume aus Bamberg-Nord zu verlagern, nämlich auf das Gelände des ehemaligen Bundessortenamtes am Sendelbach. Die ersten Schritte zur Umsetzung waren bereits eingeleitet, als am 16.3.2020 von der Bayerischen Staatsregierung der Katastrophenfall wegen der Corona-Pandemie ausgerufen worden ist.
Das für die Gebetsräume vorgesehene Gebäude am Sendelbach wurde zu einer Corona-Teststelle umfunktioniert. Das zuständige Gesundheitsamt hat die Stadt Bamberg aufgefordert, die Räumlichkeiten am Sendelbach als Teststelle weiter vorzuhalten, weil bei der Entwicklung der Pandemie mit weiteren Infektionswellen gerechnet werden muss. Die Teststelle muss daher jederzeit wieder in Betrieb genommen werden können.

Eine digitale Bürgerinformation soll durchgeführt werden

Die Stadt musste eine neue Lösung finden. Diese scheint jetzt gefunden zu sein. Auf dem ehem. Muna-Gelände in der Geisfelder Straße 96 soll ein leerstehendes Haus für Gebetsräume des deutsch-arabischen Kulturvereins hergerichtet werden. Schon Ende September 2020 wird der Umzug erfolgen. Die Kündigung des Anwesens Baunacher Straße 8, Bamberg, ist zum 30.09.2020 erfolgt und schriftlich bestätigt.
Aus Sicht der Stadt bietet der Standort in der Geisfelder Straße zahlreiche Vorteile. So sind beispielsweise ausreichend Parkplätze auf dem Grundstück vorhanden. Die Bewohner in Bamberg-Ost müssen also nicht mit Park-Such-Verkehr rechnen. Der Oberbürgermeister hat die betroffenen Bürgervereine in Bamberg-Nord und Bamberg-Ost über die neue Entwicklung informiert. Außerdem wird es Anschreiben an die Nachbarschaft geben, um diese rechtzeitig zu informieren. Weil keine öffentliche Bürgerinformations-Veranstaltung durchgeführt werden kann, soll eine digitale Bürgerinformation am 20.07.2020 durchgeführt werden. Anregungen, Fragen und Vorschläge können an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.
3.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+15 # Borrmann 2020-07-03 15:46
Komisch,
alles was die Leute nicht vor ihrer Haustür haben wollen, kommt nach Bamberg-Ost... :-x
Corona-Teststelle hätte man von Anfang an auch auf die Muna verlegen können...
Aber so passt es manchen der Betroffenen Anwohner aus dem Norden, und den "Experten" :-)
der Stadt bestimmt besser, Gelle...?!?
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+16 # supi 2020-07-03 19:09
hauptsach der hain bleibt rein
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+7 # Heiner 2020-07-05 11:55
Was man so alles machen kann, mit dem Geld der Bürgerschaft. Nix gegen Religion so lange sie nicht aufgezwungen wird. In die Schulen regtet es rein - seit Jahren, Kita Plätze fehlen wobei jetzt wirbt die Stadt damit dass Plätze geschaffen werden. Plätze muss die Stadt bereitstellen, für mich ist das Werbung mit Selbstverständlichkeit. Also wird der Bürger veräppelt. Die Stadtbau baut die Moschee wenn ich das richtig verstanden habe, der soziale Wohnungsbau wird wieder verschoben. Dafür aber drückt man den privaten Bauherren eine Sozialklausel auf , schafft eine Wohnungszweckentfremdungssatzung. Irgendwas läuft doch hier falsch. Mit der Zweckentfremdungssatzung geht es Richtung einer Enteignung. Vielleicht machen die Damen und Herren erst mal in Ihren eigenen Eigenheimen die Zimmer frei bevor sie über anderen Leuten Besitz entscheiden ?!
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+5 # gablmann 2020-07-08 20:26
Also gehört uns die Muna jetzt schon? Ich dachte wir müssen sie erst erwerben um drüber entscheidenzu können. Ich glaub nix mehr.
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