KIRCHE

Erzbistum Bamberg spart Millionen ein

Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus. Mit Sparmaßnahmen reagiert das Erzbistum auf sinkende Mitgliederzahlen und rückläufige Kirchensteuereinnahmen.

Handlungsfähig bleiben

Mit einem Maßnahmenkatalog sollen bis zum Jahr 2025 rund 20 Mio € im Haushalt des Erzbistums eingespart werden. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Bau-Etat, teilt die Erzbischöfliche Pressestelle mit. Betriebsbedingte Kündigungen schlossen Generalvikar Georg Kestel und Ordinariatsdirektorin Jutta Schmitt in einem Brief an die Beschäftigten aus. Auch die Ausbildung werde fortgeführt. Wo es die Zukunftssicherung erfordere, würden auch neue Stellen geschaffen.

Mit den Sparmaßnahmen reagiere man auf sinkende Katholikenzahlen und rückläufige Kirchensteuereinnahmen. Trotz dieser Faktoren sowie weniger Personal solle die Kirche handlungsfähig bleiben. Im Mittelpunkt aller Veränderungen müsse stehen, dass jede Pfarrei, jeder Seelsorgebereich, jede Dienststelle und Einrichtung zu einem geistlichen Zentrum werde.

Zukunft gestalten statt Bestehendes erhalten

Kürzungen im Bauhaushalt sollen einen Großteil der Sparmaßnahmen erzielen. Laut der Pressemitteilung sollen zudem die Kosten für die Anmietung von Büroflächen um ein Drittel reduziert werden, wobei gleichzeitig die diözesaneigenen Gebäude effektiver genutzt werden sollen, so das Erzbistum. Betriebsbedingte Kündigungen werde es aber nicht geben. Auch die Reisekosten sollen geringer werden. Zunutze machen wolle man sich die in der Corona-Zeit gemachten Erfahrungen mit digitalen Kommunikationsmöglichkeiten. Geprüft werde auch eine überdiözesane Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.

Die Beschlüsse fielen auf einer Klausurtagung der Bistumsleitung. Vorausgegangen war ein siebenmonatiger Prozess „Vertrauen und Verantwortung 2025“. Prämisse des Prozesses soll die “Gestaltung der Zukunft unserer Kirche und nicht der Erhalt des Bestehenden" sein, erklären Generalvikar Georg Kestel und Ordinariatsdirektorin Jutta Schmitt in dem Brief an die Beschäftigten im Erzbistum.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen ab September fortentwickelt, beraten und umgesetzt werden.

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4.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-7 # KevinTub 2021-08-04 19:07
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webzet: Der Beitrag ist etwas mysteriös. Die Webzet hat dennoch nicht zur Vollzensur gegriffen. Leser/innen sollten sich nur mit Vorsicht an den Link heranwagen.
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