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Harte Worte! Wie geht die Stadt Bamberg mit der freien Kunst- und Kulturszene um? Von „Kontakt - das Kulturprojekt“ wird der Stadt Hinhaltetaktik und Intransparenz vorgeworfen.

Die Stadtverwaltung nahm zu den Vorwürfen Stellung

»Seit 2013 fordern wir: „Kultur braucht Raum!“ Wir haben der Stadt Positionspapiere, Konzepte und Forderungskataloge vorgelegt. Aber nichts ist passiert!« Aus Sicht von „Kontakt - das Kulturprojekt“ agiert die „Stadtspitze“ mit »Hinhaltetaktik« und »Intransparenz«. Das Schreiben wurde kurz vor der Sitzung des städt. Finanzsenats am 26.6.18 bekannt. Einige Stadträte erwarteten von der Verwaltung ein klärendes Wort zum Sachverhalt. Das geschah dann durch Finanzreferent Bertram Felix. In der Pause zwischen öffentlichen und nichtöffentlichen Teil der Sitzung nahm er kurz Stellung zu den Vorwürfen. Sein zentraler Hinweis war, dass der – eben tagende – Finanzsenat im Vollzug und Übereinstimmung mit der Beschlusslage des städt. Konversionssenats sich im nichtöffentlichen Teil der Sitzung mit der möglichen Auswahl eines Investors befassen wird. Das müsse rechtlich zwingend nichtöffentlich geschehen.

Werden Gebäude unter der Hand verkauft?

Der Vorwurf »Stadträte werden für dumm verkauft« wurde in dem Protestschreiben damit begründet, weil »Anträge von Stadträten so lange nicht beantwortet werden bis sie hinfällig sind«. Auch die Anfragen Kulturschaffender würden von den Ämter gar nicht oder sehr spät beantwortet werden. Dabei sei in den »In den letzten Jahren die Lagarde Kaserne stets als Lösung für das Raumproblem dargestellt worden. Doch auch hier ist in fünf Jahren nichts passiert!« Viele Kulturschaffende hätten sich deshalb bereits von der Idee, Räume in der ehem. Kaserne zu finden, verabschiedet. »Zivilgesellschaftliches Engagement wird so systematisch zunichte gemacht!«
Der Vorwurf der Intransparenz ging mit folgenden Fragestellungen einher:
> Warum also werden jetzt so schnell Gebäude unter der Hand verkauft? 

> Warum spielt das vom Stadtrat erarbeitete Qualitätshandbuch beim Verkauf keine Rolle? 

> Werden diese Räume dann (wie z.B. HWKW-Hallen, Atrium, Maisel-Brauerei) noch weitere Jahre leer stehen?«

 Auch dazu nahm Bertram Felix Stellung. Der Verkauf und die neue Nutzung der Gebäude – hier die ehem. Reitställe entlang der Weißenburg- und Zollnerstraße > Bild l.- seien in ordentlicher Weise ausgeschrieben worden: entsprechend der einstimmig gefassten Prioritätenfestsetzung des Stadtrats, dass dort vornehmlich Wohnraum bzw. nichtstörende gewerbliche Nutzungen realisiert werden sollen.

Felix betonte zudem, dass die genannten Liegenschaften HWKW-Hallen, Atrium, Maisel-Brauerei sich allesamt in privater Hand befänden und die Stadt deshalb nur wenig Einfluss darauf nehmen könne.
Die im nichtöffentlichen Sitzungsteil ausführlich diskutierte Veräußerung der ehem. Reitställe wurde zunächst in eine zweite Lesung verwiesen.
27.6.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+8 #13 supi 2018-07-04 19:10
kulturfestival brauchen wir nicht mehr, wir haben die fuchs-gala, klausis events, also zaubern bis bamberg weg ist, das tucher blues-festival, wobei die plörre vor ort keiner trinken mag und dann das highlight, ne hochrangige delegation des stadtrates, garniert mit diversen kunstschaffendenn, also echten kunstschaffenden, also gemeint kulturschaffende, also keine blindgänger, war in münchen, um die sammlung GOETZ oder teile davon nach bamberg zu lotsen, nun versteh ich endlcih was BGM LANGE mit der konkurrenz von kultur gemeint hat, was unbedingt vermieden werden soll und muss, ja ja man lernt immer wieder dazu
0 #12 R. Pfaff 2018-06-30 15:04
#11 na ja, wie gesagt, es kommt darauf an, was der Investor anstrebt. Es ist sicher nicht die Regel, aber es gibt schon auch Modelle, wo man bewusst Kultureinrichtungen integriert. Der ehemalige Kunstpark-Ost in München stand auch auf privatem Grund. Was die Angst angeht, dass mal etwas kaputt gehen kann, habe ich eine kleine Anektode. Ich habe gerne etwas plakativ den Spruch gebracht, dass man in Bamberg einen Raum für einen 60. Geburtstag bekommt, aber nicht für einen 16. Das wurde mir zweimal direkt bestätigt. Früher waren die Kirchenheime Orte der Jugendkultur. Disko im HdB, Techno-Partys in St. Urban. Das ist heute alles undenkbar. Die, die es früher haben krachen lassen, haben heute Angst um ihr Parkett. Meiner Ansicht nach ist die Kultur für Jugendliche und ganz normale Leute irgendwo zwischen Konzerthalle und Arena auf der Strecke geblieben und genau deswegen brauchen wir wieder einfache, robuste und bezahlbare Veranststaltungsräume in denen ein Schulball genauso möglich ist wie eine Oldie Party mit Smokie und Suzi Quattro.
+6 #11 GodFather 2018-06-29 23:47
#9: das war in der kürze meines beitrags ungenau ausgedrückt und leicht misszuverstehen. ich bin voll des lobes für die privaten kulturellen akteure in bamberg: wredo mit dem live club oder gerrit mit den kinos. der jazzkeller, das sounds-n-arts, auch das pizzini. (trotzdem fehlt hier einfach noch etwas)
ich hatte eher das problem vor augen dass ein privater immobilienverwalter bestimmt kein interesse hat, kulturschaffenden den raum für niedrige miete zu überlassen. da wäre ja das atrium schon längst der perfekte ort für zwischennutz gewesen. aber dann haben die kapitalisten angst vor dem risiko das solche leute mitbringen. da geht vielleicht was kaputt und keiner wars etc. pp., macht man auf kommt vielleicht auch irgendwelches gesocks, oder kriminelle, braucht man wachdienst oder so...
schau dir das e-werk in erlangen an, oder das komm in nürnberg, den schlachthof in fürth. das sind alles kulturzentren in öffentlicher trägerschaft bzw. in darunter liegenden gesellschaften in öffentlicher hand organisiert.
anderes, wie damals das lga in nürnberg zum beispiel, konnte nur als zwischennutz funktionieren weil die räume sowieso wie sie bestanden nicht mehr genutzt werden sollten. (dabei ist die lga streng genommen auch öffentlich)
+3 #10 supi 2018-06-29 18:54
jetzt muss ich mich doch tatsächlich nochmals melden, also ich lese die überschrift, ich lese den beitrag alles zig-mal, nur eins begreif ich nicht, das will mir nicht in den kopf, ich verzweifle schon, es ist die frage : wie will man stadträte für dumm verkaufen
0 #9 R. Pfaff 2018-06-28 23:57
#8 Warum sollte sich privates Eigentum und Kultur generell ausschließen? Wem gehört der Live Club? Wem das Theater am Kaulberg? Wem das Pizzini? Hätte die Stadt die Gebäude an Kontakt veräußert, wäre dies ebenfalls eine Kultureinrichtung in privater Hand geworden. Meiner Meinung nach kann je nachdem welche Zielgruppe der Investor ansprechen will und welche Vorstellung er verfolgt eine kulturelle Einrichtungen durchaus auch attraktiv sein. Auch schließen sich privates Eigentümer und öffentliche Förderung nicht aus. Mir fallen da spontan zwei Beispiele
in Bamberg ein.
Zwei Punkte ihres Posts verstehe ich nicht. Welche Risiken durch Dritte meinen Sie? Und was soll, ihrer Ansicht nach in der Ausschreibung stehen?
+6 #8 GodFather 2018-06-28 22:40
Privater Eigentümer und kulturelle Nutzung, genau das was man immer zusammen denkt. Und der Private wird freudig den geforderten Kaufpreis zahlen und sagen: Die Risiken durch eine Nutzung Dritter nehme ich selbstredend in Kauf. Steht das denn im Text der Ausschreibung?
0 #7 R. Pfaff 2018-06-28 12:09
Wird hier wirklich jemand für dumm verkauft? Und wenn ja, wer verkauft wen?
Die Situation wird aktuell verzerrt dargestellt und hat mit der Realität nur begrenzt zu tun. Der Verkauf der Blockrandbebauung war allerspätestens absehbar, als im Frühjahr ein indikatives Investorenauswahlverfahren gestartet wurde. Aber auch schon weit vorher waren klare Anzeichen vernehmbar, denn von den Gebäuden auf der Lagarde, eigenen sich die Gebäude der Blockrandbebauung am ehesten für die Schaffung leistbaren Wohnraums, da Teile der Gebäude jetzt bereits dafür geeignet wären und hier im Bestand gearbeitet werden kann. Die Vergleiche mit HWKW und Maiselgelände, die hier gezogen werden, greifen nicht, da diese Immobilien nie im Eigentum der Stadt standen, während die Stadt im Fall der Lagarde an die Veräußerung klare Bedingungen knüpfen kann. Dazu gehört z.B. die Auflage, dass das Kontaktfestival 2019 nochmal in dem Areal stattfinden kann und dass der Investor die geplante Errichtung eines soziokulturellen Zentrums und eines öffentlichen Platzes, auf dem auch Veranstaltungen stattfinden sollen, berücksichtigen muss. Weiterhin bedeutet die Veräußerung in keinster Weise das Ende jeglicher kultureller Aktivitäten auf dem Areal. Zum einen steht es den Akteuren frei in Verhandlungen mit dem Investor zu treten. Zum anderen bietet das Areal auch noch andere Möglichkeiten, wie sie auch schon "Ein Bamberger" in seinem Kommentar #4 zum Artikel der WebZet vom 20.06. (> https://www.freie-webzet.de/index.php/31-2/t/2050-v4#comments) genannt und dafür viel Zustimmung erhalten hat.
+5 #6 babsi 2018-06-27 20:00
nix mid guldurfästiwäl. ales was zäld sind klausimausis geile iwents weil nur des brimidiv genug is für die ganzen broleden auf fäisbuck denen was geboden werden mus. das guldurfästiwäl had fiel zu fiel kualidäd und wenn des niwo zu hoch is komen die ganzen broleden ja ned. nur klausimausi is gombedend genug das die broleden brod und schbiele ham. guldurfästiwäl is für bambäch einfach nich wichtich weil des hald ned von klausimausi is so is des nun mal.
+12 #5 supi 2018-06-27 18:35
Sagen wir mal so, man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass schaffenden nun gezeigt wird, wer am Ende anschafft oder anders gesagt, einige der schaffenden waren schon sehr von sich überzeugt und abgehoben und genau das verträgt bambergs Stadtverwaltung nicht, das schreit nach vergeltung
+23 #4 GodFather 2018-06-27 14:10
Werden Stadträte für dumm verkauft? Ja, die Bevölkerung wird für dumm verkauft! Der Oberste Krämer wird hingestellt um seinen Kopf hinzuhalten. Und stolz berichtet er dann von großen Erfolgen für den Stadtsäckel und ebenso großen Erfolgen für die Kultur, auch wenn sie etwas bekommen sollen wonach gar nicht gefragt war. Aber natürlich, da darf man dann nicht meckern.
Die Bamberger Informationspolitik zum Beispiel auch hier:
Über fragdenstaat https://fragdenstaat.de/anfrage/stadtische-liegenschaften/ erfolgte am 2. April 2016 eine Anfrage nach den städtischen Liegenschaften und Nennung von Leerständen. Wurde nicht beantwortet!
Nach dem Informationsfreiheitsgesetz ist die Verwaltung auskunftspflichtig. Dem kommt man nicht gerne nach, sind es doch nverige Bürger, die da unangenehme Fragen stellen. Vielleicht sollten wir unsere Fragen vermehrt über öffentliche Plattformen stellen. Bei Fragdenstaat gibt es im Hintergrund eine Organisation die bei Nichtbeantwortung das Recht auf Information auch gerichtlich durchficht. Sollten wir vielleicht öfter nutzen wenn die Verwaltung mauert, lügt, vertröstet oder framed.

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