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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Gut vier Stunden hat der Kultur- und Schulsenat des Stadtrates getagt. Besonders zu Kulturfragen wurde viel gesprochen, aber kaum Ergebnisse erzielt.

Antworten wird es erst im Herbst geben

Ein dickes Paket an Vorschlägen und Forderungen zum Thema „Kultur braucht Raum“ bzw. zur Kulturentwicklungsplanung wurde überwiegend von der Grün-rosa-roten Stadtratskoalition in die Sitzung des Kultursenates am 9.7.20 eingebracht. Viel Zeit hat man sich in der Sitzung unter der Leitung des 3. Bürgermeisters Wolfgang Metzner auch für die Diskussion weitere Anregungen und Wünsche genommen. Dabei hatte der Sitzungsleiter von Anfang an deutlich gemacht, dass man nicht auf die gestellten Anträge eingehen werde, sondern erst im Herbst die Antworten auf das Antragspaket gegeben würden.
Inhaltlich befasste sich die Antragsfülle mit folgenden Teilaspekten:
1. Antrag: Öffentlichen Raum für Veranstaltungen zur öffentlichen Vergnügung zugänglich machen.
Die Stadt Bamberg soll ein Konzept für mögliche Veranstaltungsorte im öffentlichen Raum erarbeiten und benennen, welche Veranstaltungsformate zu welchen Bedingungen dort durchgeführt werden können.
2. Antrag: Städtische Räume öffnen
Stadteigene Kulturräume, z.B. VHS-Saal, Aula des Franz-Ludwig-Gymnasiums, Räume im ETA Hoffmann Theater, die Konzert- und Kongresshalle und die BROSE-Arena, sollen zu bezahlbaren Mieten bzw. Grenzkosten der Bamberger Kulturszene zugänglich gemacht werden.
3. Antrag: Kesselhaus sichern und weiterentwickeln
Der bestehende Nutzungsvertrag zwischen der Stadt Bamberg und dem Verein „Kunstraum JETZT!“ wird um vier Jahre verlängert und die Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Kesselhauses (> Bild r.) noch in diesem Jahr in Auftrag gegeben.

Man sollte doch auch »an die Unterhaltskosten denken«

4. Antrag: Soziokultur auf der Lagarde, Kultur auf der Kaserne
Das neue Kulturzentrum auf der Lagarde (Posthalle und Kulturhof) soll realisiert werden. Ein erstes niedrigschwelliges Angebot zur Nutzung müsse bereits im Jahr 2020 starten.
5. Antrag: Bandproberäume
Ein Proberaumzentrum soll unter Einbeziehung des Vereins Bamberger Festivals eingerichtet werden. Städtische Immobilien wären für eine Umsetzung zu prüfen. Die Stadt Bamberg soll Proberaumzentrum betreiben.
6. Antrag: Leerstandsmanagement
Die Stadt Bamberg soll ein Leerstandsmanagement organisieren, das auch kulturelle und soziale Zwischennutzungen mitdenkt.
7. Antrag: Kulturentwicklungsplan abschließen, Maßnahmen entwickeln und umsetzen
Der Kulturentwicklungsplan soll als solide Grundlage für die weiteren Maßnahmen und Schwerpunktsetzungen im Bereich der Kultur dienen.
Die Empfehlung des Kulturamts eine Kulturkommission Bamberg aus politischen Vertretern und Fachleuten einzurichten, wurde von den Senatsmitgliedern zu einem Antrag erhoben und auch so beschlossen.
In die Euphorie der Antragssteller wurde insofern Wasser gegossen, weil andere Redner darauf hinwiesen, »dass man doch auch an die Unterhaltskosten denken sollte«.
14.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-20 # Bergradfahrer 2020-07-14 19:38
Das klingt doch nach einem durchaus breiten und innovativen Programm. Es ist latürnich anders als die letzten Jahrzehnte, in denen immer öder und blöder werdende Großveranstaltungen mit maximaler Anwohnerbelästigung von den üblichen Verdächtigen vorangetrieben wurde. Daran wird man sich wohl gewöhnen müssen.
Auch liegt jenseits des Tellerrands der selbsternannten Autoschützer und Hüter billiger Parklizenzen.
Wäre jedenfalls schön, wenn man den Großteil umsetzen könnte. Gegenfinanzierung vielleicht durch Parkgebühren, wenn man nach Wegfall der Starßenparkplätze die Anwohner in die Parkhäuser lässt. Die Stadt Coburg betrachtet 39 Euro pro Monat dafür als adäquat. ...und das ist COBURG! ;-)
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+22 # cityman 2020-07-14 23:13
....und dann sollte man natürlich auch die gehwegversperrenden Fahrräder in die Parkhäuser verbannen und hierfür 5,- Euro verlangen. Die sind nämlich zum Großteil keine Anwohner, sondern nur das Ergebnis fussfauler Innenstadtbesucher.
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-23 # Bergradfahrer 2020-07-15 11:43
"Fußfaul" ist relativ. Man kann nicht von jedem Gartenstädter, Buger oder Gaustadter erwarten, dass er in die Stadt läuft. Der ÖPNV ist eher schlecht. Da ist doch das Rad das intelligenteste Verkehrsmittel.

Innerstädtische Fahrradparkhäuser sind in der Tat andernorts bereits erfunden und funktionieren. Wenn das gut gemacht ist, wird das auch angenommen, aber Bamberg ist da noch ängstlich. Da befürchtet man ja noch die Apokalypse, verböte man Nichtanwohnern das Befahren der Innenstadt mit Kraftfahrzeugen.
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+14 # cityman 2020-07-15 19:53
Was nützt denn die Intellegenz des Rades, wenn es manchem Trampler an Hirn fehlt? Um 11.00 Uhr mit vollem Tempo durch die Fußgängerzone und durch den angrenzenden verkehrsberuhigten Bereich und dann den Hobel irgendwo anketten, um Fussgänger zu nötigen.
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+5 # winkelzug 2020-07-16 21:57
mal ganz langsam und bei der Wahrheit bleiben.
ÖPNV ist sowohl in Gaustadt als auch Gartenstadt hervorragend aufgestellt. wer da motzt, hat die falsche Brille auf. stellenweise bis zu 8 Busse fahren in der Stunde!
nur mit Bug schaut es besch... aus.

was nützt ein intelligentes Rad, wenn ein Esel darauf sitzt? oft sogar stinkfaule Esel, die ihre Geschosse gern auch mal bridscherdbraad quer vor die Eingänge von Läden stellen. oder quer auf den Gehsteig wo sie vorher mit Vergnügen die Fußgänger gefährdet haben.

und das Bamberg bereits ein Fahrradparkhaus hat, dürfte auch ihnen bekannt sein. das Ergebnis ist hinreichend bekannt.
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+14 # Eisenbahner 2020-07-15 16:14
Dann frage ich mich, warum das Fahrradhaus am Bahnhof so schlecht angenommen wird! Begründung vieler Krampfradler: Für mei hunnerd Euro Rad Zahl ich ka Barggebüür!
Tja, für ein Winterauto fragt ka Sau danach, da muß ich blechn!
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-5 # GodFather 2020-07-15 18:01
Wie kommt der Eisenbahner denn darauf? Wann immer ich mein Rad dort unterstelle ist es ca. 50-75% gefüllt. Und ich muss sagen, gerade für Bike-and-Train Reisen ist dieses Angebot super. Kurzer Weg zum Gleis, unkomplizierte Abwicklung beim raus fahren. Mehr Nutzer wären schlecht, dann müsste man fürchten keinen Platz mehr zu erhalten.
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+4 # Eisenbahner 2020-07-15 20:17
50-75% :-)
Merken Sie selbst, oder? ;-)
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-8 # GodFather 2020-07-15 21:08
Treten Sie doch mal einen Schritt zurück und schauen Sie auf Ihre Aussage. Ein Parkhaus hilft nicht wenn es voll ist wenn Sie dort parken wollen. Wenn sie sowas mit voller Belegung kalkulieren sind sie betriebswirtschaftlich leider auf dem Holzweg.
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+18 # Clavius1970 2020-07-15 20:46
Leute, es geht hier nicht um Fahrräder und Autos sondern um Kultur. Das fordernde Verhalten der Kulturjünger ist einfach erbärmlich. Von den ganzen subventionierten Schlafplätzen in Theater und bei den Symphonikern könnte man einiges direkt in Kinder und Jugend investieren. Sonst wird in Zukunft von den ganzen mißratenen Gören sich niemand mehr für "Kultur" interessieren.
Die immer weiter voranschreitende Spaltung der Gesellschaft in, meist mit Staatsgeldern gepimpter, Mittel- und Oberschicht und Menschen die mit Vollzeitjobs ihre Familie nur mittels staatlicher Almosen ernähren können wird noch zu gewaltigen Spannungen führen.
Ihr disozialen Snobs, fragt mal eine alleinerziehende Person was sie von diesen egoistischen Phrasen zum Thema Kultur hält. Im besten Fall erntet Ihr nur Kopfschütteln. Im schlimmsten Fall ein LMAA.
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B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

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Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

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Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

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Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

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Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

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binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

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