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Stand: 7.3. 2021 > Fälle in Stadt Bamberg: 2.188 +zum Vortag  und  Lkr. Bamberg: 3.828 +13 z.V. > 7-Tages-Inzidenz: Stadt Bbg: 49,1  // Lkr. Bbg 42,8  Quelle: Bay. LA f. Gesundheit u. Lebensmittelsicherheit

Stadtrat beschließt Kulturkommission

Das neu geschaffene Kulturreferat der Stadt erhebt den Anspruch, der Kulturentwicklungs-Planung neuen Schwung zu geben. Dazu wurde eine vielköpfige Kulturkommission installiert.

Ein wichtiges methodisches Werkzeug

 Der Bamberger Stadtrat ist in der Vollsitzung am 27.01.2021 dem Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung gefolgt und hat der Einrichtung und Besetzung einer Kulturkommission zugestimmt. Einstimmig, wie es in einer Mitteilung des städt. Presseamtes heißt. Die Kulturkommission wird als sachverständiges Begleitgremium für die Kulturentwicklungsplanung beschrieben, besetzt mit jeweils sieben politischen Vertretern und sieben externen Kultursachverständigen, bildet zum Auftakt eine der zwei Diskursgruppen zur konsensuellen Erarbeitung des „Kulturkonzepts 2025“ auf Basis des Grundlagenberichts. Eine zweite begleitende Diskursgruppe besteht aus der Leitungsebene der städtischen und städtisch mitfinanzierten sowie staatlichen Kulturbetriebe in Bamberg. »Somit ist gewährleistet, dass alle relevanten Ansprechpartner/innen in die Diskussion und Ausgestaltung des Strategiepapiers „Kulturkonzept 2025“ eingebunden werden«, zeigte sich Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar überzeugt.
In der letzten Sitzung des Kultursenats im Oktober 2020 war bereits grundsätzlich der Einrichtung einer Kulturkommission zugestimmt worden. Die Kulturkommission ist ein wichtiges methodisches Werkzeug in Sachen Kulturentwicklungsplanung. Die Kommission wird temporär zur Begleitung der Kulturentwicklungsplanung bis zur Fertigstellung des "Kulturkonzept 2025" eingerichtet. Gemeinsam wird der Grundlagenbericht zum Kulturentwicklungsplan von den Kommissionsmitgliedern spartenübergreifend systematisch aufgearbeitet, diskutiert und bewertet, um daraus das "Kulturkonzept 2025" zu entwickeln.

Persönlichkeiten aus dem Kulturleben

Bereits im ersten Schritt - bei der Erstellung des Grundlagenberichts - wurden Kulturschaffende aus den verschiedensten Bereichen, z.B. Literatur, Musik, Theater, Freie Szene, Junge Kultur usw. im Rahmen von Interviews, Workshops und offenen Bürgerlaborformaten eingebunden und gebeten ihre Einschätzung des Kulturlebens - Status Quo, Stärken, Schwächen, Ziele, Wünsche - abzugeben. Der fertiggestellte Grundlagenbericht wird mehrere Ergebnisse methodischer Ansätze zusammenfassen. Er erhebt keine Einzelperspektiven oder Spartenergebnisse mehr. Diese Abfragen sind bereits in Form von rund 30 qualitativen Interviews geschehen.
Die Kulturkommission soll als wichtiges Strukturelement die Kulturentwicklungsplanung bei den weiteren Schritten unterstützen. Für die Kommission wurden Persönlichkeiten aus dem Kulturleben gesucht, die neben ihren jeweiligen Steckenpferden, Wissen, Information, Zeit und Interesse für die „Meta-Ebene“ mitbringen. »Dabei ist es besonders wichtig, dass die Mitglieder nicht nur ihren jeweiligen Bereich bewerten und vertreten, sondern unabhängig davon die übergeordneten Interessen aller Kulturinteressierten in unserer Stadt«, betonte Siebenhaar.
Die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans für Bamberg wurde im Juli 2014 beschlossen.
Es wurde folgende Besetzung der Kulturkommission gewählt:

Externe Sachverständige:

• Roni (Oliver Braun), Charles Bukowski Gesellschaft
• David Saam, Musiker, Musikethnologe, Radiomoderator
• Marianne Benz, Jazz-Club Bamberg
• Heidi Lehnert, Chapeau Claque, Schauspielerin, Regisseurin
• Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins
• Renate Schlipf, Verein machbar und Kontakt
• Zachrich, Kinobetreiber

Politische Vertreter:
• Grünes Bamberg, Vera Mamerow (Vertretung: Michi Schmitt)
• CSU – BA, Stefan Kuhn (Vertretung: Dr. Christian Lange)
• SPD, Wolfgang Metzner (Vertretung: Klaus Stieringer)
• BBB, Norbert Tscherner (Vertretung: Andreas Triffo)
• FW-BUB-FDP, Claudia John (Vertretung: Martin Pöhner)
• BaLi - Die PARTEI, Stephan Kettner (Vertretung: Fabian Dörner)
• ÖDP-BM-Volt, Dr. Hans-Günter Brünker (Vertretung: Lucas Büchner)
30.1.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+13 # gablmann 2021-01-31 15:37
Interessant wäre welche Kosten der Beschluss verursacht.
Für mich als Laien hört es sich so an als wenn ich nicht mehr weiter weiß, bild ich einen Arbeitskreis.
Antworten | Dem Administrator melden
+8 # supi 2021-01-31 17:45
Das ist nicht die frage, das problem und seine lösung beschreiben sich anders, es geht darum, das amt und den aufgabenbereich der neuen kulturreferentin zu unterfüttern, damit nicht auch an diesem posten noch gerüttelt wird, und für sowas ist immer geld in hülle und fülle da.
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+20 # Clavius1970 2021-01-31 19:27
Richtig! Die Bamberger Stadtverwaltung ist ein Musterbeispiel für die "Parkinsonschen Gesetze".
Hier mal eine Kostprobe:
Jeder Angestellte wünscht, die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern.
Je mehr Untergebene ich für die Erledigung meiner Aufgaben benötige, umso wichtiger und beförderungswürdiger, oder in der Bamberger Variante, umso überanwesenheitsprämienberechtigter bin ich. :-)
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Woos hodn mai Bobbäla? Was hat denn mein ...?

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Bobbäs: Po, Hintern.
Högg di auf dain Bobbäs un gibb a Ruu! Setz (hock) dich auf deinen Hintern und gib Ruhe/sei friedlich.

-

Böbbl: Popel; abträgliches Wort gegenüber einem weniger hübschen Mädchen.
Schau nä, wi ä widdä di Böbbl dreed! Schau hin, wie er wieder die Popel dreht.

Das deä mit dem Böbbl rummlöft. Dass der mit der hässlichen ... ausgehen mag.

Schau noo, deä frissd dsägoä di Böbbl! Schau hin, der fisst soagar die Popel.

-

böbbln: popeln.
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