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Auf einen guten Tag

Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.

Otto von Leixner, (1847 - 1907), dt. Novellist, Dichter u. Literaturgeschichtler

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KUNST UND KULTUR

Schlafende Häuser wecken!

Räume zur Nutzung und/oder Zwischennutzung sind bei Kunst- und Kulturschaffenden heiß begehrt. Ein Leitfaden für Zwischennutzungen von Leerständen zu Kulturzwecken bietet Hilfe.

Es stellen sich immer dieselben Fragen

Immer wieder gibt es Anfragen bei der Stadt nach freien Räumlichkeiten, in welchen gespielt, getanzt oder musiziert werden kann. So war unter anderem seit vielen Jahren beispielsweise das Konversionsamt ein Partner für das Kontaktfestival, das mehrmals auf dem Konversionsgelände an der Weißenburgstraße im Bereich Posthalle/Reithalle stattfinden konnte.
Für die Kunst- und Kulturschaffenden taucht bei der Suche nach Leerständen immer wieder dieselbe Frage auf: Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, um an leerstehende Räumlichkeiten für ein Projekt zu kommen? Ein neuer Leitfaden für Zwischennutzungen der Stadt Bamberg bietet Kulturschaffenden hier Hilfe. In einer Mitteilung des städt. Presseamtes werden die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Leitfaden für Zwischennutzungen
Wenn ein Ort, Raum oder Gebäude gefunden wurde, ist immer notwendig, dass möglichst frühzeitig – vor Beginn der Nutzung - geeignete Planunterlagen beim Bauordnungsamt eingereicht werden:

• Zunächst muss ein formloser Antrag mit Betriebskonzept gestellt werden.
•  Es schließt sich eine Prüfung der Örtlichkeit an.
•  Eine Genehmigung erfolgt nach § 12 Gaststättengesetz (GastG) durch das Ordnungsamt, wenn es sich um einmalige Events  von kürzerer Dauer handelt – das Bauordnungsamt liefert die baurechtliche Prüfung zu.
•  In den anderen Fällen ist eine Baugenehmigung durch das Bauordnungsamt selbst nötig, in der auch die Versammlungsstättenverordnung (VStättV) eine Rolle spielen kann.

Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Sicherheitslage für die Benutzer genauso wie auch Auswirkungen auf die Nachbarschaft. Geprüft wird deshalb regelmäßig vor allem:

•  Brandschutz/Rettungswege, Wasserversorgung, Toilettensituation
•  Ausgehende Emissionen (vor allem Lärm)
•  Stellplatzsituation für Pkw und Fahrräder

Konkrete Ansprechpartner werden gebannt

Wenn für bestimmte Örtlichkeiten die Zustimmung für die grundsätzliche Nutzbarkeit von der Bauordnung erteilt wird, werden vom Ordnungsamt nur noch veranstaltungsspezifische Vorgaben geprüft, z.B. ob Art und Zeitraum der Veranstaltung mit dem Immissionsschutz kollidieren. Natürlich kann es auch schon bei der bauordnungsrechtlichen Einschätzung zum Ausscheiden von bestimmten Veranstaltungsformen kommen, beispielsweise für Konzerte.

Die Stadt Bamberg hat in den vergangenen Jahren immer wieder Räume und Flächen selbst zur Verfügung gestellt. Stets im Gespräch ist die Stadt Bamberg zum Beispiel mit dem Theater im Gärtnerviertel, Chapeau Claque, dem Wildwuchs Theater oder dem Verein Bamberger Festivals e.V., die regelmäßig aktiv nach speziellen Gebäuden oder Orten nachfragen. Kulturamt, Amt für Wirtschaft und Konversionsmanagement fungieren dann als Dienstleister, stellen Kontakte her und unterstützen gegebenenfalls bei den Vertragsverhandlungen. Auf diese Art und Weise konnten bereits etliche Zwischennutzungen realisiert werden.
Konkrete Ansprechpartner sind:
Kulturamt: Anne Renz-Sagstetter, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0951/87-1403 oder
Oliver Will, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0951/87-1412
Bauordnungsamt: Bauberatung, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0951/87-1772
Ordnungsamt: Frank Reppert, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 0951/871260
17.12.21 Bilder: webzet-Symbolbild in der Titelleiste. Hinweis: Die webzet-blog ist mit E-Mail rreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+1 # supi 2021-02-17 17:38
Statt von kunst- und kulturschaffenden sollte man genauer von anwendern derselben sprechen.
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 Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 71

Bood:   Bad, Pate.
Is aans in Bood? Ist jemand im Bad?
Eä is fai mai Bood. Er ist (fai) mein Pate.

-

Boodä:   Bader. Dentist, Frisör. 
Gesd dsun Boodä? Gehst du zum Frisör?

-

Böödäla:   kleiner Trockenboden. 
Däs häng mä naufm Böödäla. Das hängen wir (hinauf) in den kleinen Trockenboden.

-

Boodhoosn:   Badehose. 
Vägäss fai dai Boodhoosn ned! Vergiss (fai) deine Badehose nicht!

-

Boodla: Tauf- oder Firmpate. Patenkind, kleines Boot. 
Früä is äs Boodla mid sain Boodla draun bai Buuch gän Boodla gfoän. Früher ist der Pate mit seinem Patenkind draußen bei Bug gern (mit dem) Haindampfer gefahren.

-

Boodn:   Boden, Baden. Speicher. 
Däs is a Foss oona Boodn.  Das ist ein Fass ohne Boden.

Miä grieng an noia Boodn. Wir kriegen einen neuen Boden (gelegt).
Geesd hoid mid dsun Boodn? Gehst du heute mit zum Baden (ins Schwimmbad).
Mai Aismboo is drom Boodn. Meine Eisenbahn ist oben (im) Boden (gelagert).

-

boodnlos:   bodenlos.
So a boodnlosa Frächhaid, wi däs, is mä nuch ned so laichd widäfoän. So eine bodenlose Frechheit, wie das, ist mir noch nicht so leicht wiederfahren.

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