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Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Wer war Dr. Theodor Mathieu? Die älteren Bamberger werden sich noch an den ehem. Oberbürgermeister erinnern. 24 Jahre war er Bamberger OB. Am 14. März wäre er 100 Jahre alt geworden.

Eine Zeit, die vor allem von Wachstum geprägt war

Wer sich mit der Stadtpolitik der sechziger, siebziger und frühen achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts befasst, kommt an Altoberbürgermeister Dr. Theodor Mathieu nicht vorbei. Am 3. Mai 1958 trat der CSU-Mann und Jurist 38-jährig sein Amt als Oberbürgermeister an.
Über 24 Jahre lenkte er die Geschicke der Stadt in einer bewegten Zeit, die vor allem von Wachstum geprägt war. Am 14. März 2019 wäre der Ehrenbürger der Stadt Bamberg, der am 8. September 1995 im Alter von 76 Jahren verstarb, 100 Jahre alt geworden. Mit einem Blumenkranz an seinem Grab auf dem Ehrenfriedhof erinnert die Stadt Bamberg an seinen 100. Geburtstag.
Im Rahmen seiner Verabschiedung am 1. Mai 1982 ließ der damalige Zweite Bürgermeister Rudolf Grafberger die Schaffenskraft Mathieus Revue passieren. Dabei fallen zwei Zahlen auf, die das Wachstum Bambergs dokumentieren: Verdoppelung des Stadtgebiets, bedingt durch die Gebietsreform 1978, von 2730 auf 5349 Hektar. Dann der Bau von rund 11.000 Wohnungen, um der stark wachsenden Bevölkerung eine Bleibe geben zu können. Die letzten Baracken für Kriegsflüchtlinge verschwanden. Dafür sind auf alten Gärtnerfluren die ersten „richtigen“ Hochhäuser in Bamberg entstanden, zu begutachten unter anderem am Troppauplatz und in der angrenzenden Kantstraße.

Er konnte weitblickend Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden

Die Sechziger, das war die Zeit der Babyboomer. Der Nachwuchs verlangte nach Schulbänken. Anlass für Mathieu, ein Merkmal zu schaffen, das die Stadt heute noch kennzeichnet: Schulstadt zu sein. Es entstanden fünf Volksschulen, sieben Gymnasien, dazugehörige Sportanlagen sowie das Hallenbad, 1967 eröffnet. Sein Glanzstück im Bildungsbereich war aber die Wiederbelebung Bambergs als Universitätsstadt. 1969 konstituierte sich ein Kuratorium mit dem Ziel, die Universität durchzusetzen, was zehn Jahre später auch gelang. Sichtbares Zeichen der Bau an der Feldkirchenstraße, der zusammen mit den universitären Einrichtungen in der Altstadt bald über 8.000 Studierende aufnahm.
„Dr. Mathieu hatte die für einen Kommunalpolitiker so wichtige Gabe, weitblickend Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden“, bescheinigte Grafberger. Wichtig waren ihm Sicherung des Theaters, Erhalt der Bamberger Symphoniker, Bau des neuen Hafens, Bau der großen Umgehungsstraßen und zuletzt Bau des neuen Krankenhauses, das unter seinem Nachfolger Paul Röhner 1984 bezogen werden konnte.
Bei allem Unternehmungsgeist: Für Luftschlösser war der OB nicht zu haben. Grafberger attestierte ihm ordentliches Wirtschaften. Vieles wäre außerdem nicht gelungen, wenn es an Beharrlichkeit gefehlt hätte. Geduldig habe er die Klinken „geldversprechender Türen“ in Bayreuth, München und Bonn geputzt.
Weitblick schimmert auch in Mathieus Ansprache anlässlich seiner Verabschiedung durch. Sein Appell, Bamberg müsse sich seiner Geschichte in der Mitte Europas besinnen, hat an Aktualität nicht verloren.
Schon vor einigen Jahren hat die FW/BA-Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, zu Ehren von Dr. Mathieu eine Straße nach ihm zu benennen. Leider ist das bis heute nicht geschehen. Der 100. Geburtstag könnte jetzt ein Anlass dafür sein.
13.3.19 Bilder: WeBZet; Emil Bauer. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+10 # Ein Bamberger 2019-03-13 13:06
"...hatte die für einen Kommunalpolitiker so wichtige Gabe, weitblickend Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden"

Hier sollte sich der komplette Stadtrat bis auf wenige an einer Hand abzuzählende Stadtratsmitgliedern mal ein Beispiel nehmen und das Hirn einschalten.
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+5 # Franz K. 2019-03-14 11:48
Wenn die BA schon den Antrag gestellt hat, eine neue Straße nach Dr. Mathieu zu benennen, wo bleibt den da die Unterstützung durch die CSU?
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-7 # zerberus 2019-03-14 16:40
Wer schreibt eigentlich hier von wem ab?
Der Artikel hier entspricht wörtlich dem, was auf der Homepage der Stadt zu lesen ist:
http://www.stadt.bamberg.de/Unsere-Stadt/24-Jahre-im-Dienst-für-seine-Stadt-.php?object=tx,2730.5&ModID=7&FID=2730.15310.1&NavID=2730.2&La=1
Nur der erste und letzte Absatz ist hier zusätzlich enthalten.
Irgendjemand hat da die Quellen-Angabe "vergessen"...
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+5 # WeBZet 2019-03-14 21:48
Es handelt sich hier um eine off. Pressemitteilung der Stadt. Bisweilen kommt es vor, dass die WeBZet eine PM der städt. Pressestelle (weitgehend) übernimmt. In der Pressestelle sind gelernte Berichteschreiber beschäftigt.
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-4 # zerberus 2019-03-14 22:19
Eine Quellen-Angabe wäre dennoch unerlässlich gewesen. Zumindest wenn man den Anspruch hat, "seriösen" Journalismus zu betreiben.
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+10 # cunningham 2019-03-17 09:55
Wenn ihnen der ehrenamtliche Journalismus hier nicht gefällt, dann verlassen sie einfach diese Seite, und sparen sich solche sinnfreien Kommentare.

Ich empfehle ihnen die Seite infranke.de. Dort finden sie einen stets freundlich lächelnden OB vor. Die Berichterstattung wird allerdings weitgehend 1:1 von der städtischen Pressestelle übernommen. Kritik an der Politik aus dem Rathaus ist daher eher die Ausnahme. Für monatlich nur 27,50 Euro sind sie dabei.
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+2 # supi 2019-03-14 19:04
na ja irgendwie ein nicht einzufangender freigeist, leider keine chance auf nen strassennamnen, nicht angepasst genug
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