.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern als ihr treu zu bleiben.
Friedrich Hebbel

 



 

Ein Weltthema, das auch auf kommunaler Ebene angepackt werden kann: Maßnahmen gegen den Klimawandel. Viele Klimaziele können auch auf lokaler Ebene Zielvorgaben sein.

Wetterextreme zeigen vielerorts Folgen für die Region

Unsere wichtigsten Lebensgrundlagen sind bedroht: Böden, Wälder oder die Lebensmittelversorgung. Im Zuge seiner jüngsten Tagung in Genf mahnt der Weltklimarat IPCC zu einem Wandel in unserer Ernährung. Eine Zielvorgabe, die am besten jede/r Einzelne für sich umsetzen kann.
Die beteiligten, internationalen Wissenschaftler des Klimarats haben einmal mehr Beweise für den sich abzeichnenden Klimawandel vorgelegt. Die damit einhergehenden Wetterextreme wie Hitze, Trockenheit und Flut zeigen vielerorts Folgen für die Regionen – Katastrophen und spürbare Ernteausfälle.
Was kann man/frau tun? Der/die Einzelne kann bewusster Konsumieren. Er/sie kann zum Beispiel Gemüse aus der Region statt Steaks aus Südamerika wählen, die Bahn statt Flugzeug benutzen, überflüssige Autofahrten vermeiden, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder sich auf das Rad setzen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, CO2-Emissionen zu sparen.
In Deutschland wird gerade eine Debatte darüber geführt, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen und die Mehreinnahmen für mehr Tierwohl einzusetzen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums entstehen pro Kilo Rindfleisch mehr als 13 Kilogramm CO2-äquivalente Treibhausgase. Bei einem Kilogramm Gemüse seien es dagegen nur 153 Gramm. Der Schreiber hier, hat seinen Fleischkonsum schon deutlich reduziert.

Was kann die Stadt und die Region tun?

Um stärker als bislang die Notwendigkeiten des Klimaschutzes in den Vordergrund zu stellen, können sich Politik und Bürger/innen auf lokaler Ebene kommunale Zielvorgaben geben. Konkret könnten beispielsweise folgende Maßnahmen im Rahmen verschiedener Programms angepackt werden:
• Intensivierung des Programms zur energetischen Sanierung von städtischen Gebäuden
• Unterstützung klimaneutraler Neubauprojekte
• Verbesserung und Anpassung der Grünstruktur im Raum - Blühwiesen und Biotope wo möglich
• Umrüstung der Busflotte der Stadtwerke auf CO2-neutrale Antriebssysteme, z.B. Brennstoffzellen-Technologie
• Weiterer Ausbau der Elektromobilität vornehmlich im Personenverkehr
• Effiziente Nahverkehrsplanung zwischen Stadt und Landkreis
• Regelmäßige Berichterstattung über den Stand und die Entwicklung der CO2-Emissionen im Bereich der Handlungsregion.
9.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+1 # Baba Yaga 2019-08-09 13:22
Kurz und prägnant läuft das alles nur auf Eines hinaus: Allerwertesten bewegen. Ignorieren, Verdrängen, als Gängelei abtun nützt da nix.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # Schwanzo 2019-08-09 13:54
Hoffen wir, dass die Stadt Bamberg möglichst viel von den angeregten Maßnahmen durchführt.
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # supi 2019-08-09 14:44
* Hoffen wir, dass die Stadt Bamberg möglichst viel von den angeregten Maßnahmen durchführt *

das ist der brüller der saison !!!
Antworten | Dem Administrator melden
+19 # g.müller 2019-08-09 15:34
Ohne über die Überbevölkerung zu reden, nutzen diese Maßnahmen nur wenig, denn niemand kann komplett CO2 neutral leben. Es verzögert das Problem nur etwas und kostet viel Geld und bedeutet Verzicht. Solange wir nicht weniger werden auf diesem Planeten, bringt das aber meiner Meinung nach wenig...
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # Bürger dieser Stadt 2019-08-10 06:14
Ganz so einfach können wir es uns leider nicht machen. Die besonders ergiebigen CO2-Schleudern (verarbeitende Industrie, Flugverkehr, Logistik zur See...) werden von einem relativ kleinen Teil der Menschheit angekurbelt. Da gehören WIR dazu.
Und Verzicht bedeutet in diesem Zusammenhang nicht Verzicht, sondern eine Steigerung der körperlichen und seelischen Gesundheit innerhalb dieser Überflussgesellschaft. Ein beachtlicher Gewinn an Lebensqualität steht in Aussicht.
Antworten | Dem Administrator melden
+3 # leo 2019-08-11 23:12
Ja, das ist die schlichte Wahrheit. Jeder, der etwas von Populationsdynamik versteht (vielleicht erinnern sich manche an das Räuber-Beute-Modell aus dem Biologieunterricht), weiß, dass das (Bevölkerungs-)Wachstum in einer Krise enden muss. Das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern ist Natur pur. Wir werden um die knapper werdenden Ressourcen (Nahrung, Wasser, Rohstoffe) kämpfen und das nennt man "Krieg". Das wir einen solchen hier schon eine ganze Weile nicht mehr hatten, bedeutet gar nichts. Wenn wir (alle) das Wachstum auf Null drehen, hilft uns vielleicht unser Erfindergeist. Wenn nicht, ist das genannte Szenario unausweichlich. Leider.
Antworten | Dem Administrator melden
+12 # holllermoeffel 2019-08-09 22:30
Lippenbekenntnisse... man könnte sofort anders entscheiden: nach CO2 Bilanz., zB: keine Genehmigungen mehr für Hotels und Ferienwohnungen, keine Umwidmungen von Wohnungen mehr. Keine Erlaubnis das Löhe-Heim im Hain abzureißen, Vorzug praktische Sanierung im Bestand.Umstellung aller städtischen Essensversorger auf regionale Produkte/ Küche, kurze Wege, etc Höchste Priorität Lärm- und Gesundheitsschutz für die Dauer- Einwohner, alles andere wird untergeordnet,,,, tja, es wäre theoretisch einfach.
Antworten | Dem Administrator melden
+12 # Werner 2019-08-10 18:59
Wenn Sie alles wüssten, was ich schon überlebt habe und für alles wurde immer eine Lösung gefunden. Also kein Grund zur Panikmache. Dahingerafft hätte mich also schon sollen:

die RAF, das Waldsterben, der Saure Regen, das Ozonloch, die Zeiten vor dem Katalysator, Harrisburg und Chernobyl, der kalte Krieg, Aids, Sektenpanik, Christiane F., BSE, Schweine- und Vogelgrippe, das Dosenpfand, Al Quaida und der Daesh, George W. und jetzt grad die Mutti, die Lehmann-Pleite oder 9/11, Exxon Valdez....und so weiter und so fort...sucht Euch was aus, oder fügt was hinzu, von mir auch die sogenannte Klimakrise.
Antworten | Dem Administrator melden
+17 # Leopold 2019-08-11 12:19
Noch vor einem Jahr wollte der Stadtrat einen großen Teil des Hauptsmoorwaldes roden, der CO2 speichert und Sauerstoff produziert. Nur durch das Engagement der Stadtbevölkerung konnte dieser Wahnsinn (für den Moment) gestoppt werden. Den Ewiggestrigen muss endlich die Regierungsverantwortung genommen werden, sonst ändert sich in unserem SUV- und Bonusmeilenland nie etwas.
Antworten | Dem Administrator melden
0 # supi 2019-08-11 19:58
mei was interessiert denn den stadtrat von bamberg sein geschwätz vom letzten jahr, die treiben schon längst ne nei´ue sau durchs dorf, jetzt sind sie der klima-gretel auf den leim gegangen
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

-

bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

-

Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

-

Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

-

Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

-

Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

-

Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

-

Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

-

Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

-

Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

Weiterlesen ...

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 12/19-629- 165 Insgesamt 1444440

Aktuell sind 14 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Richtlinien für Kommentare

Die Kommentarfunktion der webzet-blog wird bei manchen Themen intensiv genutzt. Leider auch mit destruktiver Absicht. „Richtlinien für Kommentare“ sollen vor Missbrauch schützen. 

Weiterlesen ...

Copyright © 2015.