Ein Weltthema, das auch auf kommunaler Ebene angepackt werden kann: Maßnahmen gegen den Klimawandel. Viele Klimaziele können auch auf lokaler Ebene Zielvorgaben sein.

Wetterextreme zeigen vielerorts Folgen für die Region

Unsere wichtigsten Lebensgrundlagen sind bedroht: Böden, Wälder oder die Lebensmittelversorgung. Im Zuge seiner jüngsten Tagung in Genf mahnt der Weltklimarat IPCC zu einem Wandel in unserer Ernährung. Eine Zielvorgabe, die am besten jede/r Einzelne für sich umsetzen kann.
Die beteiligten, internationalen Wissenschaftler des Klimarats haben einmal mehr Beweise für den sich abzeichnenden Klimawandel vorgelegt. Die damit einhergehenden Wetterextreme wie Hitze, Trockenheit und Flut zeigen vielerorts Folgen für die Regionen – Katastrophen und spürbare Ernteausfälle.
Was kann man/frau tun? Der/die Einzelne kann bewusster Konsumieren. Er/sie kann zum Beispiel Gemüse aus der Region statt Steaks aus Südamerika wählen, die Bahn statt Flugzeug benutzen, überflüssige Autofahrten vermeiden, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder sich auf das Rad setzen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, CO2-Emissionen zu sparen.
In Deutschland wird gerade eine Debatte darüber geführt, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen und die Mehreinnahmen für mehr Tierwohl einzusetzen. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums entstehen pro Kilo Rindfleisch mehr als 13 Kilogramm CO2-äquivalente Treibhausgase. Bei einem Kilogramm Gemüse seien es dagegen nur 153 Gramm. Der Schreiber hier, hat seinen Fleischkonsum schon deutlich reduziert.

Was kann die Stadt und die Region tun?

Um stärker als bislang die Notwendigkeiten des Klimaschutzes in den Vordergrund zu stellen, können sich Politik und Bürger/innen auf lokaler Ebene kommunale Zielvorgaben geben. Konkret könnten beispielsweise folgende Maßnahmen im Rahmen verschiedener Programms angepackt werden:
• Intensivierung des Programms zur energetischen Sanierung von städtischen Gebäuden
• Unterstützung klimaneutraler Neubauprojekte
• Verbesserung und Anpassung der Grünstruktur im Raum - Blühwiesen und Biotope wo möglich
• Umrüstung der Busflotte der Stadtwerke auf CO2-neutrale Antriebssysteme, z.B. Brennstoffzellen-Technologie
• Weiterer Ausbau der Elektromobilität vornehmlich im Personenverkehr
• Effiziente Nahverkehrsplanung zwischen Stadt und Landkreis
• Regelmäßige Berichterstattung über den Stand und die Entwicklung der CO2-Emissionen im Bereich der Handlungsregion.
9.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.