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Auf einen guten Tag

 

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern als ihr treu zu bleiben.
Friedrich Hebbel

 



 

2006 hatten sich die beiden Bamberger Traditionsvereine 1. FC und TSV Eintracht zusammengeschlossen. Jetzt geht ein Teil der TSV Eintracht wieder seinen eigenen Weg.

Bruchstelle: Ausschließliche Ausrichtung auf den Bereich Fußball

Die Sparten Kegeln, Tischtennis und Turnen haben sich vom FC Eintracht Bamberg 2010 getrennt. Die knapp 90 Mitglieder haben den vor 13 Jahren aufgelösten Verein TSV Eintracht Bamberg wieder gegründet. Was so belanglos klingt, hat für das Bamberger Vereinsleben durchaus Bedeutung. Insbesondere die Hintergründe.

In einer Pressemitteilung gibt der neue Verein bekannt, dass sich „bereits Anfang des Jahres die Abteilungen Kegeln und Tischtennis des FC Eintracht Bamberg 2010 in internen Versammlungen für die Gründung eines neuen Vereins entschieden hatten. Da in beiden Abteilungen noch sehr viele Sportler des ehemaligen Gartenstadtvereins "TSV Eintracht Bamberg" aktiv sind, entschloss man sich, den alten Namen wieder anzunehmen. Auch die Turnabteilung des FCE wechselte in den neuen Verein über.
Ein Grund für den Austritt der drei Abteilungen ist darin zu sehen, dass der Fokus der Vorstandschaft des FCE fast ausschließlich auf den Bereich Fußball gerichtet ist. Trotz großer, sportlicher Erfolge in den anderen Abteilungen wurde leider wenig Wert auf ein gemeinsames Vereinsleben gelegt.“ Mit dieser Darstellung lassen sich Aussagen verbinden, die besagen, dass in dem neuen FCE 2010 alle finanzielle Denke auf den Erfolg der ersten Fußballmannschaft ausgerichtet sei. Alle anderen Vereinsabteilungen hätten sich dieser Zielsetzung unterzuordnen. Wozu die drei abtrünnigen Abteilungen offensichtlich nicht bereit waren.

»Finanziell halten sich die Folgen für den FCE in Grenzen«

Laut der Berichterstattung im FT von heute, bedauert der Vorsitzende des FC Eintracht Bamberg, Jörg Schmalfuß, die Entscheidung der einstigen Weggefährten. Dass sich der TSV Eintracht von seinem Partner lösen wird, ist länger bekannt. Daher sei er froh, dass Fakten geschaffen wurden. »Das Thema hat viele aufgewühlt, ich will das gar nicht abstreiten«, sagt Schmalfuß. Finanziell würden sich die Folgen für den FCE in Grenzen halten.
Vorerst soll es beim neuen TSV Eintracht bei den drei nun ausgegliederten Sportarten bleiben, die Wiederbelebung einer Fußball-Abteilung ist aktuell nicht in Planung – aus strukturellen und personellen Gründen.
Ziel der jungen Vorstandschaft ist es - basierend auf der Tradition der ehemaligen Eintracht - sowohl den Breitensport als auch den Leistungssport zu fördern und durch viele gemeinsame Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Vereins zu stärken. Weitere Informationen über den neuen/alten Verein sind im Internet unter
www.tsv-eintracht-bamberg.de zu finden.
14.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+9 # NorbertO 2019-08-14 22:14
Das kommt nicht so oft vor, daß ein Sportverein sich spaltet. Beim FCE kann man das aber nachvollziehen, weil die Konzentration auf den Fußball eigentlich jedem Vereinsmitglied bekannt ist. Jetzt haben also einige die Konsequenzen gezogen und sind gegangen. Dem eigentlichen Ideal des Breitensports entspricht das nicht.
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+7 # supi 2019-08-15 17:54
na ja es war wohl abzusehen, wann diese zwangsfusion wieder auseinnander driften wird. blöd halt nur für die eintracht, dass ihr vereinsgelände und das stiftungsvermögen weg sind, blöd für den fc, dass er kein vereinseigentum mehr hat. im ergebnis der niedergang und das ende sind absehbar.
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Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

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bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

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Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

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Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

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Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

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Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

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Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

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Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

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Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

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Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

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