Eine exotische Idee greift um sich. Begrünte Wartehäuschen sollen in der niederländischen Stadt Utrecht die Biodiversität fördern und die Luftqualität verbessern.

Deutsche Städte eifern bereits nach

Die niederländische Stadt Utrecht hat hunderte Bushaltestellen in üppige, bienenfreundliche Wiesen verwandelt. Auf den Dächern von über 300 Wartehäuschen wurden hauptsächlich Sukkulenten (= saftreiche Pflanzen, die an besondere Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind, z.B. Mauerpfeffer) gepflanzt. Diese anpassungsfähigen Gewächse fangen Feinstaub auf und speichern Regenwasser. Einer der größten Vorteile dieser Pflanzen ist jedoch, dass sie dazu beitragen, die Biodiversität der Stadt zu fördern: Sie locken Honigbienen und Hummeln an.

Auch in Bamberg "Bienenhaltestellen" einrichten?

Mit der Idee Wartehäuschen in der Stadt zu begrünen ist die Stadt Utrecht bereits zum Vorbild anderer Städte geworden. In Deutschland zum Beispiel Neuss, Hilden, Remscheid oder Düsseldorf. Dort ist das Konzept meistens noch im Prüfungsstadium. Vornehmlich was die Kosten-/Nutzenrelation anbetrifft, aber auch statische Gründe – wegen des Gewichts des fürs Gedeihen notwendigen Bodens samt Pflanzen - und mögliche Entwässerungsprobleme werden als problematisch gesehen.
In Utrecht will man zudem noch etwas weiter gehen. Die Begrünung soll sich nicht auf die Bushaltestellen beschränken. Die Stadt betreibt auch ein Programm, das es den Bewohnern ermöglicht, eine Finanzierung für die Umwandlung ihrer eigenen Dächer in grüne Dächer zu beantragen.
Und in Bamberg? Die Überprüfungsergebnisse aus den anderen Städten sollte man sicher noch abwarten und dann könnten vielleicht auch in Bamberg "Bienenhaltestellen" eingerichtet werden.
26.8.19 Bilder: WeBZet; unbek. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

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Redensarten und Redeweisen

B 25
Bälds: Pelz
Eä ko a eländä Bälds sai. Er kann ein elender Pelz sein.
Weä sainän Körbä woolbäwoäd, dreechd sainän Bälds bis Himmlfoäd. Wer seinen Körper wohlbewahrt, trägt seinen Pelz bis Himmelfahrt.

-
Bäldsä: Faulenzer.
Bäldsä hom mä scho gänuch. Faulenzer haben wir schon genug.

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bäldsäd, bälsi, bälsich: pelzig, ohne Gespür.
Deä Räddich is bälsäd. Der Rettich ist 
Däs is dä a bälsädä Hund, a bälsädä! Das ist vielleicht ein dickfelliger Hund.
Mai Füüss sän gands bälsich. Meine Füße sind ganz pelzig (gefühllos).

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bäldsäna Bäldskabbm: pelzerne Pelzkappe, unnötige Wiederholung.
Däs is doch a bäldsäna Bäldskabbm, wosd doo redsd! Das ist doch ein unnötiges Wiederholen, was du da redest. 

-

Bälds|goschn: Pelzgoschen. hartnäckiges Mundwerk.
Hald dai Bäldsgoschn! Halt dein ... Mundwerk.

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