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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 22

bäkeän: bekehren.
Dän wä mä scho aa nu bäkeän. - Den werden wir schon noch überzeugen (ggf. durch Kraftaufwendung).

-

bäkumma: bekommen.
Däs is mä ned bäkumma. Das hat mir nicht gut getan.

-

bai, bain: bei.
Eä geed üwähaubd ned bai. Er kommt überhaupt nicht zu uns/auf unsere Seite/macht nicht mit!
Bai maina Seel ned!  Bei meiner Seele nicht!
Du i grood bain Ässn schdöän? Stör ich gerade beim Essen?

-

Baiän: Bayern.
Miä köän dswoä dsä Baiän, obbä miä sän Franggn. Wir gehören zwar zu Bayern, sind aber Franken.

-

baichdn: beichten.
Däs braugsd fai ned dsä baichdn. Wörtl.: Das braucht du nicht beichten! Oder: Das ist doch nicht so schlimm!
Eä hod mäs scho gäbaichd, wänn ä haamkumma is. Er hat mir´s schon erzählt, als er heimgekommen ist.

-

Baidrooch, Baidreech: Beitrag, Beiträge.
Hosd dain Baidrooch scho bädsoold? Hast du deinen Beitrag schon bezahlt?

Di Baidreech hindnnoochlaafm, däs hob i gfrässn! Den Beitrag(zahlern) hinterherlaufen (müssen), das ist mir richtig lästig. 

-

bai|dsaidn: beizeiten. früh, rechtzeitig.
Kumm fai baidsaidn! Komm (bitte) rechtzeitig/pünktlich!

Forts.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Ein Dauer-Ärgernis. Seit drei Jahren bemühen sich Bürger/innen und Gewerbetreibende um eine Verbesserung der Verkehrssituation rund um das Einkaufsareal in der Pödeldorfer Straße.

Es handelt sich augenscheinlich um eine Fehlplanung

Vorweg: Mit einer Stärkung des Fahrradverkehrs ist hier nicht viel zu machen. So wie auch an anderen Orten geht es bei der Ein- und Ausfahrt des Einkaufsareals an der Pödeldorfer Straße (kurz vor dem Berliner Ring) vornehmlich um Autoverkehr. Um die Interessen der Betroffenen kümmert sich in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Bamberg-Ost vornehmlich Markus Ritter. Auch die Stadtratsfraktionen von SPD und Bamberger Allianz (BA) haben sich eingemischt und jetzt auch bei der Stadtverwaltung etwas Bewegung erzielt.
Bei der Ein- und Ausfahrt handelt sich augenscheinlich um eine Fehlplanung. Die einzige Ein- und Ausfahrt von knapp 8,60 Meter Breite stellt ein Nadelöhr für den Verkehrsfluss dar. Hier müssen alle Fahrzeuge rein und auch wieder raus – in jeweils zwei Richtungen. Die genannten Stadtratsfraktionen haben sich in Anträgen dafür eingesetzt, die Möglichkeit einer zweiten Ausfahrt in die Starkenfeldstraße prüfen zu lassen. Schriftlich hat jetzt das städt. Baureferat auf die Vorschläge der Fraktionen geantwortet. Überwiegend negativ.

Was (vorläufig) bleibt: Eine aufgepinselte Abbiegespur

  • 1. Eine Ausfahrt in die Starkenfeldstraße bzw. verlängerte Katzheimerstraße (…) würde ohne Inanspruchnahme eines Teils der Kindergartenfläche nur funktionieren, sofern ein Teilabbruch des angrenzenden Gebäudes erfolgen würde. Die Realisierung einer entsprechenden Ausfahrt wird daher als unrealistisch eingestuft.
  • 2. Ein Verbot des Linksabbiegens auf der Pödeldorfer Straße vom Berliner Ring kommend würde in der Konsequenz erheblichen Umwegverkehr über die Starkenfeldstraße bedeuten. Dies wiederum würde den dortigen Knoten Berliner Ring/Starkenfeldstraße über Gebühr belasten und dort zu erheblichen Problemen führen. Die Verwaltung empfiehlt daher, von einem Linksabbiegeverbot an dieser Stelle abzusehen.
    Sie rät dagegen an, die Ein- und Ausfahrtsituatiorı an der Pödeldorfer Straße weiter zu verbessern. Dabei sollte ggfs. auch unabhängig von möglichen Verbesserungen auf dem privaten Parkplatz eine gesonderte Linksabbiegespur auf der Pödeldorfer Straße umgesetzt werden. Dies würde auch isoliert zu einer sinnvollen Trennung der Verkehrsströme und damit zu einer Verbesserung der verkehrlichen Situation beitragen - meint die Stadtverwaltung.

Das städt. Baureferat bekräftigt, dass es vor diesem Hintergrund die Gespräche mit den
Eigentümern zur Verbesserung der Park- und Verkehrssituation weiter vorantreiben werde. Schon deshalb, weil Maßnahmen auf Privatgrund nur im Einvernehmen mit den Eigentümern möglich sind. Um jedoch möglichst schnell eine Verbesserung der Verkehrssituation zu erreichen, schlägt das Baureferat vor, die Markierung einer gesonderten Linksabbiegespur auf der Pödeldorfer Straße (> Skizze r.) zur Einfahrt des Nahversorgungszentrums möglichst zeitnah umzusetzen.

Das genannte Problem ist kein Einzelfall. Für die Stadt Bamberg gilt immer wieder sorgfältig zu überlegen und abzuwägen, wie der Einkaufs- und Dienstleistungsverkehr auch im Randbereich zu gestalten ist. Sonst nutzen immer mehr Bamberger und Andere die Möglichkeiten im Landkreis (z.B. Hallstadter Laubanger) um dort ihre Einkäufe zu tätigen. Natürlich mit Auto!
5.9.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+17 # Martin W. 2019-09-05 19:15
Ich kenne das Problem. Die vorgeschlagene Lösung ist typisch Bamberg. Da werden ein paar Linien aufgepinselt und das wird dann als Verbessrung gepriesen. Wenn man keine 2. Ausfahrt in die Starkenfeldstraße machen kann, dann gibts meines Erachtens keine Lösung,
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-2 # Baba Yaga 2019-09-06 07:33
Ein bisschen Aufwärmprogramm vor'm Fitnessstudio würde helfen.
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0 # Bergradfahrer 2019-09-06 21:02
Vergiss es, die Ladies kommen, zumindest beim MTV inzwischen zunehmend mit Trolleykoffern (sic!). Für's Rad krieg ich immer einen Platz, für die Hausfrauenpanzer hat der MTV inzwischen einen weiteren, neuen Parkplatz ausgewiesen.
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+1 # Benjamin Stöcker 2019-09-09 11:43
Und das Rad wo abstellen? Ich geh da ja nie einkaufen, weil ich mein Rad dort absolut nicht abstellen kann. Und vor dem eingang des Fitnesstudios ist es ganz extrem.

Nicht das ich die Situation dort toll fände, aber laut Unfallatlas gibt es dort genau 1 Unfall im Jahr, die stelle ist wirklich recht unauffällig - trotz der nicht schönen Gestaltung. Was eine zweite Einfahrt bringen soll erschließt sich mir nicht - der Parkplatz ist doch eh fast durchgehend voll, durch mehr Einfahrten wird die Parksituation ja nicht besser. :sad:
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+8 # supi 2019-09-06 17:08
nun die dortigen verkehrsproblme sind ein typisch bamberger problem. man hätte sich natürlich über die verkehrsführung schon in der bauphase gedanken machen können, aber da war man wohl mehr damit beschäftigt, wie man den bauherrn von stellplatzpflichten befreien kann. ja so ist das nun mal mit den prioritäten, heute ist das geheule gross. aber nur so als tipp am rande, auch wenn wir natürlich wissen, dass es mit der erkenntnis ortsspezifisch noch geraume zeit dauern wird, aber ohne zwite zu- und abfahrt wird es auf dauer nicht gehen.
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+2 # Michel 2019-09-06 18:36
Es gäbe eine ganz einfache Lösung: Ein-/Ausfahrt auf Höhe der Kopernikusstraße (d.h. ein Stück Richtung Berliner Ring) velegen und dort einen Kreisverkehr anlegen.
Aber leider haben die Behörden hier in BA scheinbar ein Problem mit Kreisverkehren - lieber wird jede Kreuzung nach wie vor mit Ampeln gebaut!
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+1 # merci 2019-09-06 20:53
Eine zweite Zufahrt/Abfahrt in die Starkenfeldstraße ist nur möglich, wenn der Eigentümer des Kindergartengrundstücks und der Kindergarten selbst mitmachen. Die beiden müssten einverstanden sein, die Fläche für die benötigte Zufahrt abzugeben. Davon sind sie natürlich nicht begeistert und positionieren sich derzeit sehr stark gegen diese Lösung.
Ich denke, dass es nur eine Lösung geben kann, wenn die Stadt oder die Eigentümer des Gewerbeareals, das Grundstück neben dem Kindergarten (Richtung Innenstadt) gesamt oder zumindest teilweise erwerben können. Sie könnten dann dem Kindergarten auf dieser Seite, die Fläche, die er für die Zufahrt abgeben müsste großzügig ersetzen. Wenn der Kindergarten mehr Fläche bekommt als er jetzt hat, die dann auch noch vom Verkehr abgewandt liegt und dann vielleicht noch das eine oder andere gesponserte Spielgerät zusätzlich dazu kommt, dürfte der Kindergarten eigentlich keine logischen Gründe mehr gegen die Flächenabgabe haben. Natürlich müssten die zu versetzenden Spielgeräte alle wieder aufgebaut und ggf. erneuert werden und es ist auch darauf zu achten, dass durch einen entsprechenden Abstand zur Zufahrt, hohe Mauer und Bepflanzung sowie weitere techn. Maßnahmen der Schadstoffeintrag der Autos auf das Kindergartengelände minimiert oder eleminiert wird. Hängt aber alles wie gesagt am Erwerb des Nachbargrundstücks.
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+4 # Bürger dieser Stadt 2019-09-08 18:00
Nennen wir es beim Namen: Erst seitdem das McFit sich dort eingenistet ist, ist die Kacke dort so richtig am Dampfen. Selbst das Abstellen von Fahrrädern davor ist nur noch erschwert möglich. Da hat wohl jemand nicht hinreichend antizipiert im Hinblick auf die Konsumgewohnheiten der zu erwartenden Klientel.
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