.

.

 

Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Der Flächenverbrauch durch ebenerdig angeordnete Autoparkplätze bei der Erweiterung von Brose ist der zentrale Kritikpunkt in einer Stellungnahme des BUND Naturschutz Bamberg.

Knapp die Hälfte der Fläche des Areals wird durch Parkplätze verbraucht

Anlässlich des Bebauungsplanverfahrens zur Erweiterung der Firma Brose fordert der BUND Naturschutz Bamberg (BN) einen schonenden Umgang mit Fläche. Zentraler Kritikpunkt an der Planung ist der Flächenverbrauch durch ebenerdig angeordnete Autoparkplätze. Zwar sind auch zwei Parkdecks vorgesehen, darüber hinaus sollen aber zusätzlich zu den bereits vorhandenen sehr viele neue, ebenerdige Parkplätze entstehen. Dies hat zur Folge, dass nach dem Plan ungefähr die Hälfte der Fläche des gesamten Broseareals durch Parkplätze verbraucht wird. »Leider ist dies kein Einzelfall. Es ist eher typisch für die Gewerbeflächen in Bamberg« , stellt BN-Vorsitzender Martin Bücker fest. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Ansiedlung der Firma Sperber am Berliner Ring. Hier sei der Parkplatz-Anteil sogar noch größer.

Photovoltaik-Nutzung angemahnt

Ein weiterer Kritikpunkt des BN am vorgelegten Bebauungsplan ist, dass nicht vorgeschrieben wurde, die Dachflächen zur Erzeugung von Strom zu nutzen. Deshalb fordert Erich Spranger, 2. Vorsitzender des BN Bamberg: »Auch die vielen Parkplatzflächen müssen mit Photovoltaikanlagen versehen werden, wie zum Beispiel am P&R-Platz Kronacher Straße.« Das Ziel der Bamberger Klimaallianz, bis 2035 energieautark zu werden, ist nur erreichbar, wenn Dachflächen und auch Parkplätze konsequent für die Photovoltaik-Nutzung herangezogen werden. Das gelte nicht nur für die Stadt, sondern genauso für den Landkreis Bamberg, denn zur Energiegewinnung stehen nur begrenzte Flächen zur Verfügung. Deshalb sei es geboten, Flächen, die sowieso überbaut sind oder werden, vorrangig zu nutzen.
Der BN fordert in seiner Pressemitteilung, dass die Stadt bei allen Neubauten, sei es Gewerbe oder Wohnbebauung, deutlich mehr Mut zeigen und Vorgaben machen müsse. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte die vom Stadtrat in der Klimasitzung im Oktober beschlossene „Solarpflicht light“ sein. Im Stadtratsbeschluss heißt es, dass die Verwaltung im Rahmen von Bebauungsplänen auf die Anbringung von Photovoltaik-Anlagen hinwirken solle. „Diese Formulierung ist äußerst weich. Entscheidend ist, dass jetzt Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen auch tatsächlich umgesetzt werden", fordert Spranger.
Hintergrundinformation: 2019 wurden in Bayern pro Tag 10,8 ha versiegelt. Das entspricht ca. 15 Fußballfeldern. Im Jahr sind das 39 Quadratkilometer! Zum Vergleich: Die Fläche des Hauptsmoorwaldes beträgt ungefähr 30, der bebaute Bereich der Stadt Bamberg ungefähr 22 Quadratkilometer.
19.11.20 Bilder: webzet. Stadt Bbg, Bebauungsplanverfahren K11A; Erich Spranger. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # Eisenbahner 2020-11-22 17:20
Ich habe es, vor Wochen, schon einmal gefragt. Warum muß er ausbauen, wenn er doch auch an der Breitenau massiv Stellen abbauen will?
Antworten | Dem Administrator melden
0 # GodFather 2020-11-23 20:00
Die Doofen, Unproduktiven, Alten, Kranken rausschmeißen, neues Kanonenfutter wieder einstellen. ¯\_(ツ)_/¯
Antworten | Dem Administrator melden
+1 # supi 2020-11-24 17:53
nun sicher ein ärgernis, aber wenn man die festsetzungen des flächennutzungsplans/bebauungssplans ändern würde, hätte man das problem im griff, es ist eine frage des wollens.
Antworten | Dem Administrator melden
Kommentar schreiben

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 49
Bimbäla wichdich, Bämbäläs wichdich: Wichtigtuer.
Wi sai Voddä, däs woä aa scho so a Bimbäla wichdich, braugsd di ned wunnän! Wie sein Vater, der war schon so ein Wichtigtuer, brauchst dich nicht zu wundern.

-

Bimbäläs|loodn: Kleinkramgeschäft.
Ka Wunnä is ned, dass deä dsugämachd hod mid sain Bimbäläsloodn. (K)ein Wunder ist es nicht, dass der (Besitzer des Ladens) zugemacht hat mit seinem Kleinkramgeschäft.

-

Bimbl: Schimpfwort. 

Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
Bimbl|hubä: Wichtigtuer.
Hald dai Goschn, du Bimblhubä! Halt deinen Mund, du Wichtigtuer.

-

Bindä: Binder. Krawatte.
Mächsd an Bindä noo? Machst du eine Krawatte um?

-

Bindn: Binde. Hals, Rachen.

Sai Grossvorrä hod aa gän an hindä di Bindn gägossn. Sein Großvater hat auch gern Eines (z.B. Bier) (hinter ...) mehr getrunken.

-

binggln: pinkeln.
Iech muss scho widdä dsän Binggln. Ich muss schon wieder pinkeln (gehen).

Forts.

Weiterlesen ...

659 8-9/20-637- 687 Insgesamt 1491245

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Copyright © 2015.