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Zusammenstellung der verschärften Corona-Regeln in Bayern von BR24.

Alternative Wohnformen auch eine Frage der Finanzen

Ohne Unterstützung der Stadt sind alternative Wohnformen nur schwer realisierbar. Im Stadtrat war man sich einig, dass neue Ideen gewagt werden müssen.

Der Stadtrat muss erst Rahmenbedingungen ändern

In der Sitzung des Familiensenates am 19.11.10 wurden alternativen Wohnformen vorgestellt und diskutiert. Allen gemeinsam ist, dass für die Umsetzung Entwicklungsfläche benötigt wird, welche von der Stadt (i.d.R. vergünstigt) zur Verfügung gestellt werden müsste, da ohne eine solche kommunale Unterstützung die Umsetzung der meisten alternativen Wohnformen schwierig zu finanzieren ist. Beim Bamberger Wohnungsgipfel 2019 war mit Akteuren u.a. der Kommune, der Baugenossenschaften und Bauträgern die Grundvoraussetzungen diskutiert worden, die notwendig sind, damit alternative Wohnformen in Bamberg entstehen können. Dazu müsste der Stadtrat einige Rahmenbedingungen (z.b. für die Bebauung der Lagarde) ändern.
Seitens der Stadtverwaltung erläuterte der Leiter des Amtes für Inklusion und Sozialplanung, Bertrand Eitel, die Möglichkeiten für den Aufbau von gemeinschaftlichen Wohnformen. Diese würden eine fortlaufende Moderation, ein hohes Maß an Engagement, Langmut und nicht zuletzt genügend Eigenkapital erfordern. Damit sei diese Form des Wohnens nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung eine finanzierbare Alternative.
Eine besondere Unterstützung bei der Findung und Realisierung von passenden alternativen Wohnformen brauchen Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderungen.
Die Wohnberatungsstelle der Stadt Bamberg stehe bei der Planungsphase Interessentinnen und Interessenten zur Seite.

Mischformen sollten besonders geprüft werden

In den Redebeiträgen betonten alle Senatsmitglieder, dass alternative Wohnformen sehr wichtig seien. Die Senatssprecherin von Grünes Bamberg, Ulrike Sänger, bedauerte, dass es momentan nur eine Ergänzung zu stationärer und ambulanter Pflege gebe. Man müsse weiter denken, zum Beispiel in Richtung Mischformen. Dr. Ursula Redler (CSU-BA) bestätigte die grundsätzliche Betrachtung von Sänger, und betonte, »dass neue Ideen gewagt werden müssen«. Als konkretes Beispiel für mögliche Mischformen nannte sie den Michelsberg, wenn die Sozialstiftung tatsächlich ihre Kliniken umstrukturiert und dort ein Demenzzentrum beziehungsweise ein Altenheim bauen sollte.
Weil aus den Worten von Eitel entnommen werden konnte, dass das Projekt auf der Lagarde Kaserne eventuell nicht zur Umsetzung kommt, beantragte Redler dazu erneut zu berichten.
Ingeborg Eichhorn(SPD) teilte die Beiträge ihrer Vorrednerinnen und appellierte ebenso »hier zukunftsweisend und Ergebnisoffen neue Ideen anzugehen«.
Die Verwaltung sagte zu, dem von Redler geäußerten Wunsch zu entsprechen, und einen weiteren, umfassenden Bericht im ersten Halbjahr 2021 vorzulegen.
21.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Du hald a weng a Blona drübä! Tu halt (ein wenig) eine Plane darüber!

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Blooch, Bleech: Plage. Mühe.
Äs si scho a Blooch auf dera Wäld. Es ist schon eine Plage auf dieser Welt.

Mid dän hosd niggs wi Bleech. Mit dem hast nichts wie Mühe.

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Bloochgaisd: Plagegeist. 

Schau, dassd daina Bloochgaisdä nain Bedd bringsd! Schau, dass du deine Plagegeister (hier: Kinder) ins Bett bringst!

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