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Rosa Luxemburg (1870 - 1919), dt. sozialistische Politikerin

 

        Corona-Inzidenzwerte in Stadt und Lkr. Bamberg 

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Wurden gestrichene Zahlungen ersetzt?

Neue Frage zu den umstrittenen Zahlungen für städt. Bedienstete: Wurden die aufgrund einer überörtlichen Prüfung gestrichenen Mehrzahlungen durch zusätzliche Minijobs kompensiert?

CSU-BA-Fraktion beruft sich auf "gut informierte Kreise"

Ein jüngst bekannt gewordener Bericht des Kommunalen Prüfungsverbands (BKPV) legt nahe, dass die Stadt Bamberg zwischen 2011 und 2017 etwa 457.000 Euro "tarifwidrig" an Beamte und Angestellte auszahlte. Als OB Andreas Starke mit dem Vorwurf konfrontiert wurde, entgegnete er, dass die Stadt die Überstundenpauschalen bereits eingestellt habe. In einer Pressemitteilung sieht die CSU-BA-Fraktion Starkes Aussage jetzt in frage gestellt, besonders, dass es keine anderen Zulagen gegeben hätte. CSU und BA berufen sich auf "gut informierte Kreise", wenn sie jetzt sagen, dass die Stadt Bamberg die gestrichenen Prämien, Zulagen oder Überstunden durch Nebentätigkeiten in städtischen Stiftungen und Tochtergesellschaften ausgeglichen habe.

450 €-Jobs „auf dem Papier“

In einer Pressemitteilung stellt die CSU/BA-Fraktion dar, dass bereits im April 2020 durch Eilverfügungen des Oberbürgermeisters Andreas Starke Höhergruppierungen von Beamten stattfanden. Diese gelten teilweise rückwirkend bis zum Herbst 2019. Fraktionsvorsitzender Peter Neller sagt odazu: »Dieser Vorgang habe bereits Fragen aufgeworfen. Nach den neuesten Hinweisen wurden wir hellhörig und wollen jetzt Antworten.« Konkret gehe es darum, dass Beschäftigte der Stadt Bamberg, die von den (bisher bekannt gewordenen) Sonderzahlungen profitierten, nunmehr in städtischen Tochterunternehmen oder Stiftungen möglicherweise 450 €-Jobs „auf dem Papier“ erhalten haben sollen. »Das würde das Vertrauen weiter zerrütten«, empört sich BA-Stadträtin Ursula Redler: »Es bedarf einer lückenlosen Aufklärung in alle Richtungen.«
CSU und BA wollen nun überprüfen lassen, ob die gestrichenen Zahlungen durch Minijobs kompensiert wurden. Aufgrund der Brisanz der Thematik sei dringend Aufklärung geboten, um in der Öffentlichkeit wieder Vertrauen in städt. Verwaltungshandeln herzustellen. “Wir bitten daher um rasche Bearbeitung“, schließt der CSU-BA-Antrag.
12.1.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+4 # supi 2021-01-12 10:04
Kann so sein, muss nicht so sein, wird aber wahrscheinlich so oder so ähnlich sein. Jedenfalls haben wir dann im bereich der stadt leute, welche in der lage sind, auftauchende schwierigkeiten kreativ zu lösen.
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+14 # BA-Betrachter 2021-01-12 10:42
Man kann sich da nur wundern, wie anmaßend und hochmütig man geworden sein muss, sich so eine grobmotorische Unrechtmäßigkeit zu erlauben und dann noch davon auszugehen, dass das nicht geahndet wird.

Naja. Aber bei einer überwiegenden Mehrheit Bambergern, denen Gratisevents weil von auswärtiger Bier-Plörre finanziert genügt, bei denen kann man es sich auch irgendwie erlauben.

Stieringer als OBM-Nachfolger irgendwann wäre da auch nur eine konsequente Strafe. Ich freu mich drauf. Aus Entfernung.
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+5 # Baba Yaga 2021-01-12 14:21
So ist es. Wer so primitiv denkt wie es die Leute in dieser Stadt tun verdient es nicht anders. Punkt.

Es ist schon blöd, dass diese Events derzeit nicht laufen. Sonst wäre das hier nicht so im Zentrum der Aufmerksamkeit..."nicht so der große Skandal".
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+5 # rüpel ralle 2021-01-12 17:05
Leute denkt dran und vergesst nie, wenn's den OB aus welchen Gründen auch immer zerreißt und er sein Amt zur Verfügung stellt, dann wird der gottgewollte Nachfolger der Stieringer sein, denn weitere Wahlbewerber werden von Anfang an verboten und ausgeschlossen, also das Rennen ist gelaufen und die erste Amtshandlung des neuen OB wird das Verbot Bamberger Biere sein, selbige werden sofort durch Tucher Bier ersetzt, aber das ist alles nicht weiter schlimm, weil er wir haben dann vor Ort erst Mal 6 Jahre Party
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+5 # nervensäge 2021-01-12 21:04
na von politischen Lawinen haben sie scheinbar gar keine Ahnung. fliegt der König werden die Königsmacher gehängt!
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0 # Ines 2021-01-13 14:10
Wenn der Herr Stieringer Obergermeister von Bamberg wäre. Da ist Bamberg,, Vereinigung der Großloge von Deutschland "". Und besitzt er die Macht über ganz Bamberg. Bamberg besitzt nicht nur SPD, CDU und CSU sondern auch andere Parteien und dort auch mal versuchen was Sie in der Stadt umsetzten würden. Jemanden zu wählen der die ganze Macht an sich zu reißen und falsche Angaben auf anderen Blogs angeben, und seine Freunde bestechen um mehr Stimmen zu erhalten. So ein würde ich gar nicht wählen. In meiner Stadt ist diesmal ein Bürgermeister von Freie Wähler gewählt wurde . Da ich denn Herr Stieringer persönlich kennen gelernt habe und wurde auch von Ihm eingeladen zu seine Events. Ich mache Gothic Event und seine Events sind nicht mal mit unsere Events vergleichbar. Mir haben auch mehr als der Herr Stieringer zu bieten. Und was ein Freimaurer ist und wo sie ursprünglich her kommen können Sie gerne auch auf dem Instagram lesen.
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0 # Bambergerin 2021-01-16 16:07
@ Ines: Noch einmal die Frage:

haben Sie Quellenangaben für Ihre Behauptungen?
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+21 # Bambergerin 2021-01-12 14:07
Wenn wir mal ganz ehrlich sind, ist das Vertrauen der Bürger in die oberste Stadtführung doch schon vollkommen hinüber. Da lässt sich nichts mehr kitten und wieder herstellen. Was sich wieder herstellen lassen würde wäre das Vertrauen in den Stadtrat. Aber eben nur, wenn vom Stadtrat selbst dafür gesorgt wird, dass Starke seinen Hut nimmt.

Mittlerweile muss man ja jeden einzelnen noch so minimalen Vorgang im Rathaus hinterfragen, ob da nicht auch was gemauschelt wurde. Egal ob das nun Posten- und Zulagengeschachere, Bau- und Nutzungsgenehmigungen, die allzu freudige und schnelle Überlassung der ach so verseuchten Wohnungen der Flynn an den Bund sind oder, oder, oder... Ich wiederhole mich, aber Starke ist einfach nicht mehr tragbar!
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-15 # supi 2021-01-12 16:09
Was hat das letztendlich mit dem Starke zu tun, das ist system in bamberg, der sog bamberger weg, den hat der OB von seinen vorgängern und allen früheren stadträten richtig geerbt. Das zuschustern, auf posten hiefen und wie man es sonst noch nennen mag, hat hier vor ort tradition und zwar seit jahrzehnten, das hat sich zu einem gewohnheitsrecht ausgestaltet wird quasi von generation zu generation weiter gegeben, hat sich zu einem rechtsanspruch verselbstständigt, deshalb regt sich auch kein gewissen. Das hat schon in den 60-er und 70-er jahren des letzten jahrhunderts begonnen, erst schleichend dann flächendeckend, bis zu seinen heutigen auswüchsen. paradebeispiele vor 50 oder 60 jahren waren immer spieler, welche von auswärtigen vereinen zum 1. FC Bamberg wechselten, denen wurde der wechsel bzw das verbleiben im regelfall immer mit einer stelle bei der stadt oder einem städtischen unternehmen schmackhaft gemacht. Der OB kann eigentlich nichts dafür, weil er sich aus diesem geflecht und gespinst, was sich hier im laufe der jahre in der verwaltung breit gemacht hat, gar nicht mehr befreien kann.
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+8 # Clavius1970 2021-01-12 20:27
Das mit den Spielerwechseln kann ich nur bestätigen. Bis Ende der siebziger Jahre genügte nur der Wechsel um eine Anstellung bei Stadt oder Tochterunternehmen zu ergattern. Danach war zumindest 1 Jahr Spielzeit notwendig um in den Genuss einer städtischen Arbeitsstelle zu kommen.

Andreas Starke ist, seinen eigenen Worten nach, angetreten diese Mißstände und den Schlendrian in der Stadtverwaltung zu beenden oder zumindest zu bekämpfen.

Ist nicht viel übrig geblieben von diesem Ansinnen. Von Charakterstärke zeugt das sicher nicht.

Der Ton formte mal wieder den Töpfer.

Verwundert bin ich nur über den Zeitpunkt der ganzen Enthüllungen. Ist hier jemand nicht ausreichend alimentiert worden oder ist es die Strafe dafür daß sich die SPD mit den Grünen ins Lotterbett gelegt hat?

Könnte auch der Wahlkampfbeginn für die OB-Wahl 2021 sein. Wäre auch eine Möglichkeit die Niederlage von CSU und Herrn Lange zu kompensieren. Anschließend ne Koalition mit den grünen Radprofis ohne die lästigen Zwergparteien. Auf diese Weise wäre auch Stieringer Geschichte.

2026 dann mit Amtsbonus in die Stadtratswahl.

Kann sich eigentlich nur eine Frau ausdenken :-)
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+4 # kwz 2021-01-13 15:05
Nun die Theorie, daß sich hier Heckenschützen auf den Weg gemacht haben und Unterseeboote auf Feindfahrt gegangen sind, wird nicht von der Hand zu weisen sein.
Bamberg ist halt ein großes Kaff, jeder kennt jeden und jeder weiß, wo beim anderen die Leichen im Keller liegen. Der ideale Nährboden für Vettern- Günstlingswirtschaft.
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+21 # CFRA2 2021-01-12 20:25
Und was ist mit dem Gerücht, daß Stieringer einen Wahlkampfkostenzuschuß aus seinem eigenem Verein "Stadtmarketing" bekommen hat? Ich glaube die Bamberger haben von Starke / Stieringer endgültig genug.
Man muß wissen, daß das "Stadtmarketing" nicht unerheblich aus dem Bamberger Haushalt bezuschußt wird!
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0 # rüpel ralle 2021-01-13 16:45
Der Stieringer ein multilokales Mehrfachtalent mag vlt rücksichtslos gar dreist sein, aber er ist keinesfalls unvorsichtig und schon überhaupt nicht dumm. Das heißt, solche Erwägungen kann man ausschließen, der tut überall sägen, aber nur nicht an dem Ast auf dem er selbst sitzt.
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