Auf einen guten Tag

                                    

Liebe ist Leben und Leben ist Liebe, denn wer nicht geliebt hat, der lebte nicht.
Herbert Höppner

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
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Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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„Die Polizei, dein Freund und Helfer“ – war einmal. Zwar bemühen sich die „Schutzleute“ immer noch, werden aber zunehmend nicht mehr so wahrgenommen. Das gilt auch für andere Helfer des Alltags.

»Sittenverfall und Respektlosigkeit«

Tag für Tag sorgen sie dafür, dass sich die Menschen sicher fühlen und ihnen in der Not geholfen wird. Selbst wenn andere längst den Feierabend genießen, jagen sie Verbrecher oder Verkehrsrowdys, löschen Brände und retten Menschenleben. Und doch klagen Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte über den abnehmenden Respekt gegenüber ihrer Arbeit – auch in Bamberg.
In der Sitzung des städt. Sicherheitsbeirates am 4.7.18 haben Vertreter von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr »Sittenverfall und Respektlosigkeit« beklagt. Matthias Böhmer, Betriebsleiter der Rettungszentrale Bamberg-Forchheim, beklagt: »Unsere Leute kommen mit der Absicht zu helfen und werden beschimpft oder gar angegriffen.« Ähnliches berichtete der Bamberger Stadtbrandinspektor Ewald Pfänder. Es käme zunehmen bei Feiern, Festen und sonstigen Veranstaltungen zu Übergriffen: Auch Feuerwehrleute werden angepöbelt, behindert, bespuckt, mit dem Handy gefilmt und in Einzelfällen sogar bedroht. Sicherheitsabsperrungen werden missachtet, Feuerwehrzufahrten vornehmlich von Radfahrern zugestellt, bei Brandlöscheinsätzen gehe es Nachbarn nicht schnell genug, dass die Feuerwehrleute wieder verschwinden.
Namens der Polizei berichtete Polizeidirektor Thomas Schreiber von Respektlosigkeit und körperlichen Widerstand gegenüber Polizeibeamten. Jüngster Fall: Ein Angriff mit Tötungsabsicht gegen eine Beamtin.

Augenscheinliche Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger kann entscheidend sein

Dass der Ton rauer geworden ist, bemerken auch die Hintergrundmitarbeiter, z.B. der Telefondienst. Hier werde ein wesentlicher Grund für die Veränderung deutlich: Generell nehme der Respekt gegenüber anderen Menschen ab und damit auch den Einsatzkräften gegenüber. Dabei kämen Täter aus allen Altersstufen. Was früher fast nur ein „männliches Problem“ war, gilt zunehmend auch für Frauen und Mädchen. Vor allem bei Feiern, Festen und sonstige Gelegenheiten, bei denen Alkohol und Drogen ins Spiel kämen, entstehe häufig eine gefährliche Mischung. Dominant: ein fehlendes Unrechtsbewusstsein.

Was kann man gegen diese Entwicklung tun? Die Betroffenen erklären, dass die augenscheinliche Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger entscheidend sein könne. Auch dass die Justiz bei zur Anklage gekommenen Fällen durchgreift. Dazu der in der Sitzung anwesende Staatsanwalt Stephan Schäl:: »Es wird nichts mehr eingestellt, wir gehen konsequent gegen die Täter vor.«
8.7.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+21 # Bürger dieser Stadt 2018-07-10 09:47
"Zunehmend bei Feiern, Festen und sonstigen Veranstaltungen"

Alles hausgemacht. Das problematische Publikum gab's schon immer. Nicht immer gab es aber diese Klausimausi-Festchen und das gastronomische Angebot, das hauptsächlich Gelegenheiten im Petto hat, sich zu besaufen. Niveuvolles Tanzen oder Konversation? Fehlanzeige, alles zu voll und zu plebiszitär.

Publikum, das man früher so nicht im öffentlichen Raum gesehen hat, wurde in die Stadt hereingespült. Dementsprechend kommen auch Einsatzkräfte öfter in direktem Kontakt mit diesen nicht ganz so unproblematischen sozialen Schichten.

Niveauvolles Publikum wurde aus der Stadt mehr und mehr vergrätzt, stattdessen gibt's eben umso mehr Brot und Spiele, Partys, Alkohol. Und natürlich diese ach so wichtigen Klausimausi-Festchen, deren gesellschaftliche Wirkung und Primitivität offenbar von so Manchem unterschätzt oder verdrängt wird.

Es ist eben sehr viel mehr Plebs unterwegs.
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+15 # supi 2018-07-10 11:06
nun, dass die staatsanwaltschaft gedenkt, solche taten nicht mehr einzustellen, auch wenn man nicht dran glauben mag, ist nur die halbe miete, es muss auch noch ein gericht gefunden werden, welches dann solche anklagen zur hauptverhandlung zulässt und schliesslich auch noch aburteilt, das wird ein sehr schwieriges unterfangen werden. der wille mag ja da sein, es wird an der umsetzung scheitern
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+9 # Baba Yaga 2018-07-10 16:09
Alles ein Spiegelbild der Kinderstube in Stadtrat und Stadtspitze. Kommunalpolitisch hochverdient.
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+11 # Markus 2018-07-10 17:26
Ein Grund ist auch, dass diese Hoolis ihren Hass auf unseren Staat an den "Staatsknechten" auslassen.
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-3 # babsi 2018-07-10 18:21
in bambäch gibds kei kinderschdube so isses nun mal. mid kinderschdube gäbs klausimausis geile iwents ned und des wär bambächs undergang weil den ganzen broleden was geboden werden mus sonsd schdürmen sie die pastille wie in der fandsösischen rewoludsion weil se hald kei niwo ham. mei harz4 klike nimt auch ales mid händi auf weil se hald kei erdsziehung ham. brod und schbiele is für die hald lebendseligsir so isses nun mal.
und die grösten snobs wie den bürcher und berchradfarer brauchd echd kei sau die ham zu fiel niwo des is ned gut. andi und klausimausi sin fiel geiler weil se kei kinderschdube ham deshalb is bambäch auch so geil.
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+20 # Bergradfahrer 2018-07-11 09:10
Stimme #1 generell zu. Diese Events bieten aber lediglich die Bühne und die Gelegenheit für solches Verhalten. Die Wurzeln liegen woanders.
Was nämlich mit Besorgnis zu beobachten ist, dass viele Eltern ein äußerst mangelhaftes Modell vorleben. Da werden Regeln und diejenigen, die auf deren Einhaltung drängen von den Eltern herabgewürdigt, beschimpft und für nichtig erklärt.
Da wird z.B. mit "NAZI-Methoden" geschimpft, wenn auf das generell als verbindlich vereinbarte Duschen vor dem Schwimmen hingewiesen wird. Was ist das für ein Modell? Das ist Ignoranz und Narzissmus in dissozialer Reinkultur.

Und das beschränkt sich bei Weitem nicht auf die sog. "Unterschicht", die Verrohung und Dissozialität ist längst im Haingebiet und Bergvillen und Erba-Appartments angekommen.

Aber Lösung hab ich, jenseits davon die Idioten anzusprechen und so weit möglich zu sanktionieren, auch keine parat. :-(
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+10 # GodFather 2018-07-14 15:12
#6: genau das beobachten wir auch. Und quer durch alle bevölkerungsgruppen. Regeln gelten oft nur da, wo man sie selbst von anderen einfordert. Respekt wird mehr und mehr Mangelware. Freundliche Worte auch bei Meinungsverschiedenheit: eine Seltenheit.
Alles was man tun kann: selbst als gutes Beispiel fungieren, andere mit Respekt behandeln, Missstände ansprechen, freundlich aber deutlich, und von anderen diesen Respekt auch immer wieder fordern. Das ist anstrengend, aber der Rückzug in die eigene Höhle macht das alles nur noch schlimmer. Traurig, aber wahr.
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+9 # cityman 2018-07-14 17:24
#7

Is ja okay, vom Grundsatz her, was Sie da schreiben. Aber einer Gruppe angesoffener Sandstr.-Heimgeher mit Freundlichkeit entgegen zu treten und sie bitten, die umgeworfenen Mülltonnen und Fahrräder wieder aufzuheben. Ne danke, da bleib ich lieber in meiner Höhle!
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0 # Frau Holle 2018-07-14 20:22
Wie es aussieht braucht es erst ein paar Berufsdominas, um auf den Straßen für Manieren zu sorgen. ;-)
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