Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Positive und negative Spitzenwerte. Im Sicherheitsbeirat der Stadt Bamberg berichteten Polizeivertreter über die Straftatenhäufigkeit und das polizeiliche Einsatzgeschehen in der Stadt.

Straftaten in Bamberg weiterhin auf hohem Niveau

Den jährlichen Bericht der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt (PI Bbg) erstatteten am 17.7 Chef Lt.PolDir. Thomas Schreiber und sein Stellvertreter PolR Alexander Rothenbücher. Die Zahlen waren wie so oft durchwachsen. Bei der Entwicklung der Straftaten war im diesjährigen Bericht ein leichter Rückgang von 7428 auf 7.147 Straftaten zu verzeichnen. Jahr. Von diesen Straftaten werden allerdings mehr als zwei Drittel aufgeklärt, worauf die Polizisten sich erkennbar stolz zeigten. Insgesamt blieb aber die Häufigkeitszahl der Straftaten weiterhin auf hohem Niveau: 9760 in Bamberg, in Oberfranken 4.470 und in Bayern 4.571 – jeweils (auf der Vergleichsbasis von 100.000 Einwohner berechnet.
Im Detail gab es einen Anstieg bei den Deliktsfeldern Wohnungseinbruchdiebstahl (im Gegensatz zur Bilanz 2018), bei Rohheits- und Betrugsdelikten. Ein Rückgang konnte hingegen bei der sonstigen Eigentumskriminalität und bei Sexualdelikten verzeichnet werden. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg weiterhin leicht von 43,2% auf 43,5%.Wobei unter „Nichtdeutsche“ alle Tatverdächtigen ohne deuten Pass gelten; die Zuwanderer (=Geflüchtete) machen bei den ermittelten Tatverdächtigen einen Anteil von 28,4% aus.

Fehlverhalten gegenüber Polizeibeamten wird prinzipiell verfolgt

Die Entwicklung der Straftaten spiegelte sich im Bericht der Polizeivertreter über das polizeiliche Einsatzgeschehen wider. So gab es eine weitere Steigerung bei den Einsätzen im Jahr 2018 etwa 49 durchschnittlich pro Tag. Damit hat die PI Bbg die höchste Einsatzbelastung der oberfränkischen Dienststellen. Davon waren rd. 2400 polizeiliche Einsätze in Asylunterkünften, davon etwa 1.100 im Zusammenhang mit der AEO (ANKER-Zentrum in Bamberg-Ost).
Wie auch in den vergangenen Jahren wurde die Situation in Bamberg-Ost wieder besonderes angesprochen. Aus Sicht von Polizeichef Schreiber haben sich die Menschen in Bamberg-Ost mit der Situation arrangiert. »Objektiv ist der Osten sicher«, betonte Schreiber. Polizei und Sicherheitswacht seien dort besonders präsent. Etwas anderes sei es mit dem individuellen Sicherheitsgefühl, dieses sei unterschiedlich ausgeprägt. Heinz Kuntke bot in seiner Eigenschaft als derzeitiger Sprecher der Bamberger Bürgervereine an, gemeinsame Informationsveranstaltungen durchzuführen.
Einen eigenen Schwerpunkt nahm wieder die zunehmende Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten ein. So gab es im Berichtsraum 173 Anzeigen im Stadtgebiet, was einem Anstieg um rd. 20% oder 29 Anzeigen ausmacht. Auf Nachfrage betonte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft, Dr. Ursula Redler, dass Straftaten gegenüber Polizeibeamten konsequent verfolgt würden; geahndet werde das Fehlverhalten – wie Beleidigungen und Tätlichkeiten - bei Nichtvorbestraften in der Regel mit Geldstrafen.
Stadtrat Ralf Dischinger fragte nach Straftaten im politischen Bereich. Alexander Rothenbücher teilte mit, dass diese Delikte insgesamt angestiegen sein. In Bamberg sein im Berichtsraum 55 Delikte von „rechts“ und 53 von „links“ zu verzeichnen gewesen.
18.7.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+10 # Eisenbahner 2019-07-18 10:08
Na, Danke, Meister Schreiber! Arrangiert??
Ich fahre nur noch mit einem schlagstockähnlichem Teil im Auto durch die Gegend!
Meine Frau hat Spätdienst in der Bahnhofsgegend, das geht zur Ihrer Sicherheit nur noch mit dem Teil. :sad:
Nebenbei, ich gehe davon aus, daß der Anteil der Biodeutschen (schreckliches Wort) also bei ca. 25% Prozent der Straftäter liegt, wenn man weiß, was alles einen deutschen Pass hat.
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-10 # Bergradfahrer 2019-07-19 08:49
Warum so angsthäsig?
Sie wissen schon, dass eine Waffe, die man nicht absolut souverän beherrscht, im Ernstfall mit absoluter Sicherheit gegen einen selbst verwendet wird?
Wie ein martial-arts-Experte klingen Sie jetzt ganz ehrlich gesagt nedd. Dann wüssten Sie das auch.
Wenn schon ängstlich, wieso dann die Täter noch bewaffnen?
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0 # Eisenbahner 2019-07-19 11:33
Punkt 1: Woher wollen sie wissen, das wir das Teil nicht beherrschen?
Punkt 2: Sie gehen also davon aus, daß diese armen alleinreisenden Asylanten sowas perfekt beherrschen?
Nanana, das passt aber nicht mit der vorherrschenden Mär vom friedliebenden Migranten zusammen! ;-)
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-6 # Bergradfahrer 2019-07-19 15:36
Die Frage bleibt, wovor haben Sie die Hose so gestrichen voll?
Sie haben offensichtlich unglaublich Angst und fühlen sich mit einem Schlagstock sicher. Das ist eine eklatante Fehleinschätzung. Wären Sie Chuck Norris oder hätten dessen Selbstbewusstsein, dann müssten Sie sich nicht an einem Stecḱerla festhalten.
Ziehen Sie den Knüppel schon, wenn Sie ein Dunkelhäutiger abends nach der Uhrzeit fragt oder wenn ein Ausländer respektlos ist oder erst, wenn Sie wirklich angegriffen und angefasst werden? In den ersten beiden Fällen wären Sie im Unrecht, böses Foul, wird bestraft. Im letzten Fall ist der Gegner zu nah für Ihren Schlagstock, dann ist es vorbei. Für den Fall wäre ein Kubotan besser. Weil Sie das nicht wissen, können Sie kein Experte sein. Darum, sollten Sie tatsächlich einmal attackiert oder verfolgt werden, was sehr, sehr unwahrscheinlich ist, laufen Sie bitte einfach weg und rufen Sie die Profis.
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0 # supi 2019-07-18 15:49
sagen wir mal so, wenn man nur lange genug rechnet, kommt immer null als ergebnis raus
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+19 # Wolfgang M.,W. 2019-07-19 08:35
Man sollte auch einmal Danke sagen, daß wir in Bamberg so eine tüchtige Polizei haben.
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+3 # hollermöffel 2019-07-20 00:49
Angst ist ein schlechter Ratgeber....
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Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

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bälaidichd: beleidigt.
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bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

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