Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Sie ist keine Hilfspolizei – aber dennoch wichtig. Die Sicherheitswacht kann und soll die Polizei nicht ersetzen, sondern ergänzen. Deshalb ist sie schon gar keine "Bürgerwehr".

Die Polizei sucht Interessenten für die Bamberger Sicherheitswacht

Der Name klingt etwas antiquiert, aber noch ist niemanden ein besserer eingefallen. Die Sicherheitswacht gibt es mittlerweile in zehn oberfränkischen Städten, darunter, Bayreuth, Forchheim, Hof, Kulmbach, Wunsiedel, Selb, Kronach, Neustadt bei Coburg/Rödental, Marktredwitz und in Bamberg. Insgesamt 100 rd. Frauen und Männer engagieren sich dort in ihrer Freizeit und tragen dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. In Bamberg soll die Sicherheitswacht in naher Zukunft aufgestockt werden.
Die Ehrenamtlichen, die sich in der Sicherheitswacht engagieren, gehen Streife und informieren die Polizei über verdächtige Wahrnehmungen oder besondere Vorkommnisse.
Sie sollen vor allem dort tätig sein, wo Straftaten drohen, die Gefährdung aber dennoch nicht so groß ist, dass Polizeibeamte ständig vor Ort sein müssen.
Als Tätigkeitsgebiete kommen hauptsächlich in Betracht: größere Wohnsiedlungen, öffentliche Parks und Anlagen, die Umgebung von Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, das Umfeld von Gebäuden und Einrichtungen, an denen es immer wieder zu mutwilligen Beschädigungen kommt, das Umfeld von Asylbewerber-Unterkünften.
Die Sicherheitswachtler dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung und beseitigen in Absprache mit der Polizei kleinere Störungen eigenständig. Sie sind nicht bewaffnet. führen allerdings ein Reizstoff-Sprühgerät mit sich.
Für ihren Einsatz erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 8 € pro Stunde.

Ab sofort können sich Interessierte Männer und Frauen bewerben

Ab Januar 2020 sollen in Bamberg weitere Sicherheitswachtler ihren Dienst aufnehmen. Bis zum 10.09.2019 können sich alle Interessierten bewerben. Ab Ende September werden die neuen Mitarbeiter in einer 40-stündigen Ausbildung, welche ebenfalls vergütet wird, für ihren Dienst vorbereitet.
Voraussetzungen sind ein Mindestalter 18 Jahre und ein Höchstalter 62 Jahre, gesundheitliche Eignung, insbesondere für Fußdienstgänge, eine abgeschlossene Berufs- oder Schulausbildung mit Zeugnis sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbereitschaft und ein guter Ruf.
Interessierte können sich ab sofort mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bei der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, Schildstraße 81, 96050 Bamberg, oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben. Persönliche Rücksprachen sind auch unter der Tel.-Nr. 0951/9129-154 und 0951/9129-156 möglich. Weiter Informationen kann man im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht finden.
3.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+3 # Argh 2019-08-16 11:42
Damit soll doch nur die personell stark unterbesetzte Polizei mit Billiglohnkräften aufgestockt werden. Eine Schande ist das.
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Die technischen Möglichkeiten entwickeln sind. Auch die WeBZet wird immer mehr auf Smartphones gelesen und die Leser auf klassischen PCs werden weniger. Von der WeBZet wird verlangt, dass sie sich den Smartphone-Bedingungen anpasst. Zudem wollen viele Nutzer nur noch einen Orientierungsblick auf den aktuellen Leitartikel werfen und andere Beiträge interessieren weniger. Die WeBZet wird also ihr Erscheinungsbild und den Inhalt entsprechend anpassen. Muss halt so sein!

 

 

Bamberchä Deutsch

 

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B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

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balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

-

bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

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