Sie ist keine Hilfspolizei – aber dennoch wichtig. Die Sicherheitswacht kann und soll die Polizei nicht ersetzen, sondern ergänzen. Deshalb ist sie schon gar keine "Bürgerwehr".

Die Polizei sucht Interessenten für die Bamberger Sicherheitswacht

Der Name klingt etwas antiquiert, aber noch ist niemanden ein besserer eingefallen. Die Sicherheitswacht gibt es mittlerweile in zehn oberfränkischen Städten, darunter, Bayreuth, Forchheim, Hof, Kulmbach, Wunsiedel, Selb, Kronach, Neustadt bei Coburg/Rödental, Marktredwitz und in Bamberg. Insgesamt 100 rd. Frauen und Männer engagieren sich dort in ihrer Freizeit und tragen dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. In Bamberg soll die Sicherheitswacht in naher Zukunft aufgestockt werden.
Die Ehrenamtlichen, die sich in der Sicherheitswacht engagieren, gehen Streife und informieren die Polizei über verdächtige Wahrnehmungen oder besondere Vorkommnisse.
Sie sollen vor allem dort tätig sein, wo Straftaten drohen, die Gefährdung aber dennoch nicht so groß ist, dass Polizeibeamte ständig vor Ort sein müssen.
Als Tätigkeitsgebiete kommen hauptsächlich in Betracht: größere Wohnsiedlungen, öffentliche Parks und Anlagen, die Umgebung von Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, das Umfeld von Gebäuden und Einrichtungen, an denen es immer wieder zu mutwilligen Beschädigungen kommt, das Umfeld von Asylbewerber-Unterkünften.
Die Sicherheitswachtler dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung und beseitigen in Absprache mit der Polizei kleinere Störungen eigenständig. Sie sind nicht bewaffnet. führen allerdings ein Reizstoff-Sprühgerät mit sich.
Für ihren Einsatz erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 8 € pro Stunde.

Ab sofort können sich Interessierte Männer und Frauen bewerben

Ab Januar 2020 sollen in Bamberg weitere Sicherheitswachtler ihren Dienst aufnehmen. Bis zum 10.09.2019 können sich alle Interessierten bewerben. Ab Ende September werden die neuen Mitarbeiter in einer 40-stündigen Ausbildung, welche ebenfalls vergütet wird, für ihren Dienst vorbereitet.
Voraussetzungen sind ein Mindestalter 18 Jahre und ein Höchstalter 62 Jahre, gesundheitliche Eignung, insbesondere für Fußdienstgänge, eine abgeschlossene Berufs- oder Schulausbildung mit Zeugnis sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbereitschaft und ein guter Ruf.
Interessierte können sich ab sofort mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bei der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, Schildstraße 81, 96050 Bamberg, oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben. Persönliche Rücksprachen sind auch unter der Tel.-Nr. 0951/9129-154 und 0951/9129-156 möglich. Weiter Informationen kann man im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht finden.
3.8.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.