Auf einen guten Tag

 

Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend fand.
Unbekannt

Die Polizei gibt Ratschläge, wie man sich vor möglichen Einbrüchen schützen kann. In einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt wird über einschlägige Erfahrungen berichtet.

Viele Einbrüche finden am Tag oder in der Dämmerung statt

Polizeioberkommissar Jens Fischer von der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt informiert darüber, was man wissen sollte, um sich Einbrüchen vorzubeugen.
Immer wieder kommt es besonders in den Wintermonaten zu Einbrüchen. Denn entgegen der landläufigen Meinung, dass Einbrüche vor allem nachts stattfinden, findet eine nicht unerhebliche Zahl der Taten zur Tageszeit oder in der Dämmerung statt.
Tageswohnungseinbrüche ereignen sich mehrheitlich in Großstädten, jedoch auch bei uns in Bamberg kommt es immer wieder zu Einbrüchen, welche neben einem hohen Sachschaden auch zu einer Verängstigung der Bewohner führen.
Eingebrochen wird zumeist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Terrassentüren.
Aufgrund des richtigen Verhaltens und durch den Einbau von effizienter Sicherungstechnik, konnten in den letzten Jahren sehr viele Einbrüche verhindert werden bzw. blieb es bei Versuchen.

Konkrete Ratschläge der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen - auch nur für kurze Zeit - schließen Sie unbedingt Ihre Haustüre ab (nicht nur zu ziehen)!
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren, denken Sie daran: gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus!
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück!
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei!
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z.B. in sozialen Medien oder auf dem Anrufbeantworter bzw. Ihrer Mailbox.
  • Katalogisieren Sie Ihre Wertgegenstände. Das kann dabei helfen, sie nach einem Diebstahl wieder zu finden. Empfehlenswert ist es hierbei, ein Foto von besonderen Stücken zu fertigen.

Zusätzlich empfiehlt die Bamberger Polizei die mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage. Damit werden Einbruchsversuche automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen. 

Für Rückfragen zur Einbruchssicherheit steht Ihnen auch der Kriminalfachberater KHK Eßel (Tel. 0951/9129-408) von der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg zur Verfügung.
24.11.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

-

balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

-

bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

Forts.

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