Auf einen guten Tag

 

Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

 

Die Unfallschwerpunkte liegen am Berliner Ring. An der Kreuzung mit der Memmelsdorfer Straße kracht es am häufigsten. Im gesamten Stadtgebiet gab es geringfügig mehr Unfälle.

Die Zahl der Unfallverletzten 2019 ging in allen Bereichen zurück

Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist von 2530 in 2018 auf 2546 in 2019 gestiegen. Während im Jahr 2018 zwei Personen bei Verkehrsunfällen im Stadtgebiet ums Leben kamen, wurde im Jahr 2019 ein tödlicher Verkehrsunfall verzeichnet, der zudem einen Radfahrer betraf. Bei dem alljährlich üblichen Pressegespräch zur Verkehrsstatistik 2019 konnte der Leiter der Polizeiinspektion Bamberg, Thomas Schreiber, dennoch betonen »dass die Zahl der Unfallverletzten 2019 in allen Bereichen zurückging«. Bei der Zahl der leicht verletzten Personen sind es im Vergleich zum Vorjahr 12,2 Prozent; bei den schwer verletzten Personen (2019: 45) ist ein Rückgang um 22,4 Prozent im Vergleich zu 2018 (58) zu verzeichnen. Im Radverkehrsbereich ist entgegen des letztjährigen Trends eine Abnahme bei den Gesamtverletztenzahlen um 6,6 Prozent festzustellen. Die WeBZet wird über die Unfallauswertung bei den Radfahrern noch gesondert berichten.

Die große Mehrheit hält sich an die Vorschriften

An der Kreuzung Memmelsdorfer Straße, wo am Tag 57 000 Fahrzeuge kreuzen, kracht es besonders oft. »Auch dort ist eine Verbesserung nur denkbar, wenn die Linksabbiegerspur verändert würde, wie es bereits an den Kreuzungen Starkenfeld-, Moos- und Geisfelder Straße gemacht worden ist«, sagt Ines Schellmann, Sachbearbeiterin Verkehr bei der Polizei Bamberg-Stadt. Die Zahl der Unfälle habe sich durch diese Maßnahme verringert, allerdings zum Preis kürzerer Grünphasen und längerer Wartezeiten. Ein Umstand, über den sich immer wieder Autofahrer beklagten. Dennoch soll eine gesichert geführte Linksabbiegespur demnächst auch an der Kreuzung Berliner Ring/Zollnerstraße eingerichtet werden. Polizeichef Thomas Schreiber hat eine klare Position dazu: »Verkehrssicherheit geht vor Verkehrsfluss«.
Die Sicherheit steht auch bei der Verkehrsüberwachung im Vordergrund. Neben der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung im Stadtgebiet konnten die Einsatzstunden der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt im Bereich der polizeilichen Überwachung im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Sehr vorteilhaft habe sich dabei die „Laserpistole“ erwiesen. Diese kam im Stadtgebiet insgesamt 147 Stunden (Vorjahr: 142 Stunden) an wechselnden Kontrollstellen zum Einsatz. Dabei wurden 402 Verkehrsteilnehmer vor Ort kontrolliert und beanstandet. Der entscheidende Vorteil der Laserpistole sei, so Thomas Schreiber, dass diese relativ kurzfristig eingesetzt werden könne. »Bei Bedarf können wir fast umgehend am Ort des Geschehens sein.«
Der Polizeichef betonte wiederholt, dass auch die Geschwindigkeitsmessungen zeigten, dass sich im Bamberger Stadtverkehr die große Mehrheit an die Vorschriften halte: Von über 850 kontrollierten Fahrzeugen waren nur 13 531 zu schnell unterwegs. Das sind gerade einmal 1,58 Prozent - »und das ist deutlich unter dem Wert, wie er in vielen anderen Städten gemessen wird«.
7.3.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs nicht direkt freigeschaltet, sondern erst überprüft. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.).

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Früä sän di Kinnä barräs nai dä Schuul gäloffm. Früher sind die Kinder barfuß in die Schule gelaufen.

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bariän: parieren. gehorchen.
Dassd dä mä joo bariäd! Dass ihr mir (ja) gehorcht!

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Däs wäsd mä nu bäroia! Das wirst (mir) noch bereuen!

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