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Auf einen guten Tag

 

Wer keinen Sinn im Leben sieht ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.
Albert Einstein

 

Die Untere Brücke ist bei schönem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Leider werden die Abstandsregeln zum Schutz vor Corona wenig beachtet. Verwaltung und Polizei prüfen nun weitere Maßnahmen.

Der empfohlene 1,50 m Mindestabstand wird nicht beherzigt

Das Wetter ist im Augenblick zwar nicht danach manchen beliebten Ort in der Stadt aufzusuchen, aber die „Belagerung“ der Unteren Brücke in den sonnigen Tagen wirft alte Sorgen auf. Dort treffen sich oft bereits am frühen Nachmittag bis in den späten Abend zahlreiche – vorwiegend junge – Menschen, um eine unterhaltsame Zeit zu verbringen. Aktuell machen diese Ansammlungen aber in zweierlei Hinsicht Sorgen: Es gibt nach wie vor das Lärmproblem besonders in den Abendstunden und in der weiterbestehenden Wirkungszeit des Corona-Virus irritiert das mangelnde Abstandsverhalten. Heißt: Der empfohlene 1,50m Mindestabstand wird nicht beherzigt. Zwar konnte man in den vergangenen Tagen und Wochen öfters die Polizei dabei beobachten, wie sie die Lage auflöste und die Menschen auf den Abstand hinwies. Anwohner und andere Bürger hatten sich an Stadt und Polizei gewandt, warum hier anscheinend nicht die gleichen Regeln wie anderswo gelten.

Abstandsbegrenzungen auf der Unteren Brücke

Auch den Verantwortlichen der Stadt ist die Situation nicht entgangen. Wiederholt hat die CSU-BA-Stadträtin Dr. Ursula Redler an den Oberbürgermeister geschrieben, und um Maßnahmen zur Verbesserung der Situation gebeten. Jetzt haben OB Andreas Starke und sein neuer Kollege Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grünes Bbg) das Thema aufgegriffen. Teilweise gebe es in der Sandstraße fast Sandkerwa-Verhältnisse, meint Bürgermeister Glüsenkamp in einer Pressemitteilung. Ein Zustand, der sich so nicht tolerieren lasse. »Bitte halten Sie die Abstände ein und seien Sie rücksichtsvoll«, betont Glüsenkamp übereinstimmend mit OB Andreas Starke.
Um die Lage an der Unteren Brücke (> l. Archivbild) übersichtlicher zu machen, sollen demnächst Quadrate von 1,50 m Länge eingezeichnet werden, um auch optisch auf den Mindestabstand hinzuweisen. Man prüfe zurzeit, ob und wann man weitere Maßnahmen auch in Abstimmung mit der Polizei ergreifen müsse. Ein Teil davon könnte die bis jetzt sehr selten angewandte Regelung werden, welche das Trinken von Alkohol im Verweilen verbietet. Das würde bei Verstoß 50 € Bußgeld bedeuten. Damit es nicht soweit kommen muss, will Glüsenkamp auch mit der Studierendenvertretung der Universität reden. »Bamberg hat so viele schöne Ecken. Da kann man sich unter Freunden auch an anderen Orten als in der Innenstadt gut treffen«, findet der Zweite Bürgermeister.
17.6.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+17 # Bergradfahrer 2020-06-17 16:03
Ach, Corona macht es plötzlich möglich?
Letztes Jahr war die Antwort der Bürgerdialogs noch, dass es schon ok sei, dass auf den Brücken und vor dem Schlenkerla getrunken würde, Stadtrecht hin oder her. Schließlich seien ja der OB und der Polizeidirektor schon einmal vor Ort gewesen und alles sei prima verlaufen.

Was mir nicht eingehen will, ist die Notwendigkeit dieses eigenartigen Sittenwandels hin zum Dissozialen und Schmuddeligen. Zu meinen Studienzeiten hätten wir z.B. Kommilitonen, die sich halbnackt an den Schiffbauplatz gelegt hätten, recht flott und fürsorglich nach St. Getreu verbracht. Auch kam man nicht auf die Idee, dass es cool oder toll sei draußen auf Brücken sitzend zu trinken, vom Rumlaufen mit Bier in der Hand ganz zu schweigen. Das wurde als dissozial bewertet, und das ist es auch heute noch, egal wie viele es machen. Auch hat man nicht Müll zurückgelassen, wenn mal eine Feier im Hain war oder man ein Picknick machte.
Und bevor jetzt einer mit "Das war früher!" kommt, das ist zwar 25-30 Jahre her. aber nicht 300.

Nur doof, dass man sich am Abstand hoch zieht und nicht am nachhaltigeren Problem.
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+9 # Clavius1970 2020-06-17 18:14
Sehe ich genauso. Ein Aspekt kommt noch hinzu. Die Leute haben einfach zu viel Zeit zum Saufen. Haben die keine Arbeit oder Freizeitinteressen? In Ausnahmefällen gab es solche Gelage mit anschließender öffentlcher Ausnüchterung auch früher schon mal. Da rief der Bürgermeister die freiwillige Feuerwehr und die hat dann mit einem C-Strahlrohr die Ausnüchterung beschleunigt. :-) Keine Anzeigen und unnötige Polizeiarbeit. Nur paar begossene Pudel. Und heute ????????
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-23 # Peter 2020-06-17 20:50
Ich frage mich wirklich, was andere ältere Herren für Probleme mit den jungen Menschen haben. Ich finde es toll, wenn man draußen sitzt und das Leben bei einem Umtrunk genießt. Mir sind angetrunkene junge Leute lieber, als griesgrämige ältere Herren, die ihr "früher" zurück wollen.

Klar, Müll mag niemand. Aber wenn man das mal in Verhältnis setzt zur Großindustrie und deren vielleicht nicht ganz so offensichtliche Vermüllung unserer Erde, ist selbst diese unschöne Nebenerscheinung nicht der Rede wert.

Und ja, auch ich finde volltrunkene Menschen abstoßend. Aber nach meiner täglichen Wahrnehmung in der Stadt ist das die absolute Minderheit. Und Alkis gab es schon immer, dank dem gesellschaftlich anerkannt Suff. Danke Bierstadt Bamberg.
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+10 # Bergradfahrer 2020-06-18 08:30
1. Zur Terminologie:

Was Sie als "ältere Herren" bezeichnen sind nicht nur Herren, auch Damen regen sich über den Müll auf. Die von so Geistesgrößen wie Margarete Stokowski et al. gern gespielte Karte des "bösen, weißen, alten Mannes" können Sie stecken lassen. Sehen Sie diese "älteren Herren" nicht als Stereotyp "böse, dick, gierig, dumm", sondern z.B. einfach mal als klaglos die steuerliche Hauptlast tragende Facharbeiter, Meister oder Akademiker, die auch in den Fünfzigern noch übelst fit sein können und in vielerlei Richtung aktiv und engagiert sind.


2. Zur Ätiologie des Verhaltens:

Die älteren Herren haben, im Gegensatz zu den Brücken und Plätze vermüllenden Herrschaften, einen vollständig myelinisierten, präfrontalen Cortex. Dieser Prozess wird nach neueren Erkenntnissen wohl erst gegen Ende der 20er Lebensjahre abgeschlossen. Vielleicht ist das auch der Grund, dass diese seltener eigenen Bedürfnissen folgend ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl und vereinbarte, gesellschaftliche Verhaltensnormen Dinge tun, die störend oder gar strafbewehrt sind.

Vielleicht tragen aber auch verzärtelnde Elternhäuser mit laissez-faire-Stil (Helikoptereltern) zu einer Zunahme des dissozialen Verhaltens bei.


3. Zur causa Theuerstadt:

Die älteren Herren sind in keiner Weise griesgrämig. Allerdings nehmen Sie Anstoß an Regelverstößen. Ich ging gestern Abend von der Arbeit über den Gangolfsplatz. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass der Regen die Zusammenkunft verhindert hätte, jedoch lagerten im Portal der Gangolfskirche sieben oder acht Menschen, die rauchten, Bier tranken und sich lautstark über geistlosen Mist unterhielten. (Und ja, das kann ich beurteilen.) Im Portal und daneben bereits eine größere Menge Zigarettenkippen. Das zum Beispiel, lieber Peter, ist so richtig inadäquates Verhalten. Das ist dissozial.


4. Zur Differenzierung von Kritik:

Die älteren Herren haben kein Problem mit jungen Menschen per se, sondern mit dissozialem Verhalten. Es wäre hilfreich, wenn Sie zwischen Kritik am Verhalten und Kritik an der Person trennen könnten. Das ist bei narzisstischer Persönlichkeitsakzentuierung jedoch nur schwer möglich. Diese kann noch von unvollständiger Myelinisierung herrühren, sollte dies nicht der Fall sein, dürfte diese Haltung, wenn nicht modifiziert, zukünftig Probleme bereiten.


5. Zum Kategorischen Imperativ

Die älteren Herren versuchen, wenn sie halbwegs fit und verantwortungsbewusst sind, dem Kategorischen Imperativ folgend zu handeln. Öffentlichen Raum zu vermüllen, andere zu stören, Regeln aus einer Laune zu brechen kann nicht Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein, ja es führt eine solche ad absurdum.


6. Zur Differenzierungsfähigkeit:

Die älteren Herren sind durchaus in der Lage zu differenzieren zwischen den rund 200 Kronkorken, die mittlerweile am an der Theuerstadt liegen und der Verseuchung des Grundwassers durch die Landwirtschaft bei uns oder Industrie in Drittweltländern. Das können Sie hingegen nicht. Darum mal eine kleine, therapeutische Übung in Empathie:

Wenn ich einer Laune folgend, Ihnen jeden Morgen vor die Haustür kacke, ist das ok, nur weil es viel weniger ist als die Landwirtschaft auf die Felder ausbringt? Wie fühlen Sie sich bei der Vorstellung jeden Morgen meine signifikanten Hinterlassenschaften vor der Türe zu haben, wenngleich diese global betrachtet nicht ins Gewicht fallen? Was leiten Sie daraus für andere ab?


7. Zur Rechtslage:

Die älteren Herren stehen nicht allein mit ihrer Sicht. Werfen Sie einen Blick in das Bamberger Stadtrecht. Auch interessant das Urteil von VGH München, Beschl. v. 27.10.1982 - 8 N 82 A.277 – „Sondernutzung durch Alkoholkonsum“. ja, das ist sooooo alt, aber es ist gültig. Gut, man kann das Gesetz bekämpfen. Der Soundtrack dazu von The Clash: "I fought the law"..."and the law won."


8. Zem Dunnerkeil!

Sagramend nei nuchamol! Es langd! Des muss nedd sei. Nemmd euern Müll mid, füjhrd euch onschändich auf, sunsd badschds bald amol!

An Bergradfahrer: DIE WEBZET EMPFIEHLT BEI DER WORTWAHL WENIGER ANSPRUCHSVOLL ZU SEIN!!
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+14 # DMS 2020-06-17 21:32
Ich schließe mich beiden Vor-Kommentatoren an. Müll, Lärm und kein Respekt vor dem Welterbe und den Mitbürgern. Das geht seit Jahren so. Vor dem Schlenkerla und in dessen Umgebung, auf der Unteren Brücke, auf und unter der Kettenbrücke, unterhalb vom E-Werk ... Niemand unternimmt etwas dagegen. Statt dessen setzt der OB auf Aufenthaltsqualität (für wen auch immer). Den genervten Bürgern überlässt man es, nachts um 1 oder 2 Uhr die Polizei anzurufen, wenn immer noch Geschrei und Party herrschen. Das verhindert das Ein- und Durchschlafen und belastet die Gesundheit derer die morgens raus müssen um u.a. auch die Abgaben zu erwirtschaften von denen die Stadtverwaltung bezahlt wird. Auf die „Antworten“ im Bürgerdialog möchte ich gar nicht weiter eingehen. Da muss sich etwas ändern.
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+24 # Sabine 2020-06-18 00:14
Meiner Meinung nach nimmt das Trinken auf der Straße, egal zu welcher Tageszeit ( schon am Nachmittag beim Baden im Hain), und Ort( egal ob auf der unteren Brücke, oder eine junge Familie beim Hainspaziergang mit Kinderwagen und Vater mit Bierflasche in der Hand), immense Ausmaße an. Leider sind auch die Folgen unschön. Sontag früh eine mit Scherben übersähte Untere Brücke ( leider hatte ich kein Handy dabei), bzw. Mülleimer im Hain mit Leerflaschenbatterien ( aber nur wenn sie nicht zertrümmert wurden bzw. rechtzeitig von einem Pfandsammler eingesammelt wurden). Für mich gehört Bier trinken auf einen Keller, Wirtschaft oder in die Kneipe, und nicht weil sich Bamberg Bierstadt schinpft, zu jeder Tageszeit auf die Straße und an jeder Ecke.
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+5 # Alex 2020-06-18 07:54
"Ich habe schon erleben müssen, dass Väter bei der Geburt ihres Kindes mit der Bierflasche in der Hand die werdende Mutter in den Kreißsaal begleiteten"

(Aussage einer Hebamme in einem Radio-Interview 2018)

oder:

"Als ich die Wohnung meiner verstorbenen Mutter vermieten wollte, kamen zum Besichtigungstermin auch Studenten mit der Bierflasche in der Hand. Sieht so unser künftiger akademischer Nachwuchs wohl aus ?"

(Aussage einer Bamberger Vermieterin)
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+7 # Sandstraßenbewohner 2020-06-18 13:35
Seit gestern (17. Juni) dürfen sich zehn Personen ohne Mindestabstand annähern. Die Stadtsatzung ist in ihrer aktuellen Form hinsichtlich des "Verweilens bei gleichzeitigem Alkoholkonsum außerhalb der Ausschankflächen" nicht anwendbar. Spätestens das Verwaltungsgericht würde dem Einspruch des Bußgeldempfängers stattgeben. Sowohl eine Räumung wie auch die bußgeldpflichtige Durchsetzung der Stadtsatzung ergeben somit keinen Sinn.
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+7 # Bergradfahrer 2020-06-19 10:59
Wenn es in Bayern so etwas gäbe wie in Baden-Württemberg, wo § 10a Polizeigesetz
"Ermächtigung zum Erlass örtlicher Alkoholkonsumverbote", könnte das recht gut geregelt werden.
Es geht auch um die Gewinnler der ganzen Sache. Da gibt es in der Oberen Königstr. eine Kneipe, die ausdrücklich mit "Gassenschänke" wirbt. Das führt dann zu den Zuständen in der Theuerstadt. Im Portal von St. Gangolf ist der Steinbelag mit Bier usw. besudelt, es liegen neben Kippen und Kronkorken auch leere Tabakbeutel rum. Das dürfte eine hinreichende Ordnungswidrigkeit und auch Sachbeschädigung darstellen. Dass die Pfarrei da die Füße still hält, wundert mich a weng.

(Sorry, Redaktion für 3. Post. Dafür jetzt ohne Fremdworte.) ;-)
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+15 # Clavius1970 2020-06-18 14:03
Starke und Glüsenkamp sollen Abhilfe schaffen. Ich lach mich tot. Der Eine ist Stammgast ganz in der Nähe der Hotspots und Buddy vom Bamberger Oberfestveranstalter "Don Santa Claus". Der Andere wurde, mit den Stimmen dieser mehrheitlich grün wählenden Klientel, ins Amt gespült. Die werden nicht den Ast absägen auf dem sie sitzen.
Genau diese Parteien (SPD, Grüne, Ex-SED etc.) höhlen doch das Gewaltmonopol des Staates immer mehr aus. Ein Blick nach Berlin und das "Antidiskriminierungsgesetz" sprechen eine eindeutige Sprache über die Gesinnung dieser Parteien. Weitere Beispiele zur Kuscheljustiz spare ich mir. Regeln und Gesetze gibt es nur noch für die steuerzahlenden Deppen.
Man sollte mit den Tagedieben, und was Anderes sind sie nicht, weniger reden sondern ihnen mit der Durchsetzung vorhandener Gesetze und Verordnungen begegnen. Während der Coronakrise ging das doch auch. Also gibt es keine Ausreden mehr.
Abschließend möche ich dem Eindruck entgegentreten, es gäbe in unserem Land keine vernünftigen Jugendlichen und junge Erwachsene mehr. Im Umfeld meiner Kinder und Enkelkinder habe ich viel Kontakt mit jungen Menschen und behaupte die sind sogar in der Mehrheit. Es ist schön dass es sie gibt und ich trinke auch gerne mal ein oder zwei Bierchen mit ihnen. Natürlich nur zur Vorbeugung und aus therapeutischen Gründen, damit ich nicht ein griesgrämiger älterer Herr werde. Eigentlich müsste die Krankenkasse meine Bierchen bezahlen. :-)
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+18 # Bamberchfreak 2020-06-18 14:38
in Bamberch wird leider oft mit 2erlei Maß gemessen, vor allem vom Ordnungsamt.

bei manchem Cafee motzt man bei der Außenbestuhlung schon wegen 5 cm über der grünen Markierung und kassiert ab.

aber wehe der Graupner oder das Cafee am Kranen verstößt gegen alle Regeln, dann schaut das Amt weg. der Graupner stellt sogar Stühle ohne Abstand hin aber nix passiert? gilt für diese Läden kein Corona?

sorry, aber diese Scheinheiligkeit vom Ordnungsamt hat nix mehr mit "leben und leben lassen zu tun". eher mit "wer gfällt ma und wer ned" :-x
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+6 # Eisenbahner 2020-06-18 15:13
Wie, untere Brücke und Müll? Sind da abends nicht immer die Freitagshüpfer? Kann doch nicht sein, daß die ihre Umwelt, für die sie schwänzen, vermüllen. Des glaab ich ned! ;-)
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+8 # CFRA2 2020-06-19 16:54
"Wasser predigen und Wein saufen!"
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B 44
Bfrobfä: Schimpfwort. Pfropfen. Korken.
Deä Bfrobfä brauchd äs Maul aufraissn. Der "Propfen" braucht das Maul aufreißen.

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bfrobfäd voll: überfüllt, übersättigt.
Nooch dän Ässn wori bfrobfäd voll. Nach dem Essen war ich randvoll.

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bfrobfän: leise vor sich hinschimpfen.
Woos bfrobfäd si dänn scho widdä? Was schimpft sie denn schon wieder vor sich hin?

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Bfüll: Pfühl. Federkissen.
A schöss Bfüll. Ein schönes Kissen.

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Bfundskärl: Pfundskerl.
Iä Moo is a Bfundskärl. Ihr Mann ist ein Pfundskerl.

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