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unbekannt

 

Aktuelle Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg

Stand: 27.28. November 2020, 12.00 Uhr

Aktive Fälle 864 +32 zum Vortag,  davon Stadt Bamberg: 338  +14 z.V.  // Lkr. Bamberg: 526  +18 z.V.

7-Tages-Inzidenz (Quelle: RKI): Stadt Bbg: 113,7   // Lkr. Bbg 89,0    

Quelle: Landratsamt Bamberg  >  Aktuelle Corona-Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)

Im Innenbereich der Stadt ist an Wochenenden ab sofort der Außer-Haus-Verkauf alkoholischer Getränke ab 20.00 Uhr verboten. Das Verbot soll mit erhöhter Polizeipräsenz durchgesetzt werden.

Auf die Vernunft kann man sich nicht verlassen

Die Gelegenheit ist günstig. Oder: Wofür die Corona-Krise nicht schon alles dienen musste. Jetzt geht es dem Stehbier nach acht an den Flaschenkragen. In einer Allgemeinverfügung verbietet die Stadt den Außer-Haus-Verkauf alkoholischer Getränke ab 20 Uhr an den Wochenenden. Die Probleme auf Bambergs Partymeile zwischen Unterer Brücke und Sandstraße sind schon lange virulent: Lärm, Müll und Vandalismus. Und jetzt die zahllosen Verstöße gegen die Hygiene- und Abstandsregelungen im Zuge der Corona-Pandemie. Also: Die Gelegenheit ist günstig für die Erklärung von OB Starke: „Die Gesundheitsvorsorge steht ganz oben“.
In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es: „Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp sind sich einig: Es muss weiterhin „alles getan werden, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen…. Deswegen soll ein Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von alkoholischen Getränken erlassen werden. Die Entwicklung der letzten Tage mit zahllosen Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregelungen zeige, dass es nicht ausreiche, sich auf die Vernunft zu verlassen.“
Die Stadtverwaltung hat daher das Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von alkoholischen Getränken verfügt. Diese Regelung gilt schon ab dieses Wochenende (3.7.2020). Somit ist jetzt der Verkauf und die Abgabe von alkoholischen Getränken innerhalb des Geltungsbereichs der Allgemeinverfügung (> s. Karte r.) ab 20.00 Uhr von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie vor einem gesetzlichen Feiertag untersagt. Ausgenommen ist der Ausschank von alkoholischen Getränken im konzessionierten Bereich von Gaststätten für den Verzehr an Ort und Stelle.

Menschenansammlungen haben stark an die Sandkerwa erinnert

Anlass für diese „notwendige Entscheidung der Stadt“ ist nicht nur die massive und hohe Besuchersituation im Sand, sondern vor allem die sich daraus ergebende Infektionsgefahr für die Bürgerschaft, heißt es in der Pressemitteilung. Das Gesundheitsamt Bamberg hat angesichts der Lage in der Sandstraße Alarm geschlagen und die Stadt aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Mit diesem Schritt erwartet die Stadt eine deutliche Abschwächung von Menschenansammlungen, „die stark an die Sandkerwa erinnern“, erklärte der zuständige Ordnungsreferent Christian Hinterstein. Parallel dazu will die Stadtverwaltung begleitende Maßnahmen ergreifen: Mit dem Einsatz von Streetworkern will die Verwaltung beruhigend einwirken. Außerdem gibt es eine Informationskampagne in den Medien, um vor den Gefahren zu warnen und um Verständnis für das städtische Vorgehen zu werben.
Die Bamberger Polizei „unterstützt das Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von alkoholischen Getränken ausdrücklich“, erklärte der Leiter der Bamberger Polizei, Thomas Schreiber. Mit einer erhöhten Polizeipräsenz wolle man am kommenden Wochenende außerdem das „vernünftige Gespräch suchen“, um gemeinsam mit der Bürgerschaft die Einhaltung von Abstandsregelungen und Hygienevorschriften zu erreichen.
Was geschieht, wenn sich die Feierlustigen das Bier im Supermarkt besorgen und zum Tatort mitbringen?
3.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+9 # CFRA2 2020-07-03 15:38
Wieso gilt dieses Verfügung so lange?
Zitat: "2. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung zum 03.07.2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 24.07.2020."
Das würde ja bedeuten für die Stadt Bamberg ist die Corona-Krise erst eine Woche später vorbei, als die zur Zeit verfügten Maßnahmen des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (siehe: "Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 30. Juni 2020", von Melanie Huml - http://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-374/).
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+3 # Bergradfahrer 2020-07-03 23:59
Ja, man hat alles im Griff. An der Theuerstadt lagern z. B. diesen Freitagabend wieder Horden in Strawanzas sog. Gassenschänke. Wer zahlt das Einsammeln der Kippen, Kronkorken und Scherben? Und dass in sämtliche Ecken gepisst wird ist scheinbar auch kein Problem.
Ja, Bamberg wird auf diese Weise immer schöner. Ist ja ganz fruchtbar gemütlich und urig.
Mann, ist das dissozial!
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+13 # Werner 2020-07-04 10:01
Sie feuern aber auch aus allen Rohren, sei es im Bürgerdialog der Stadt oder als „Foeds“ im FT-Portal bei infranken.de. Finden Sie das langsam nicht etwas lächerlich?
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-13 # Bergradfahrer 2020-07-04 12:03
Ach, Wännä, sind wir schon am Vormittag auf dem Niveau, Zusammenhänge zu basteln. Die offensichtlich ausführliche Auseinandersetzung mit dem Thema zeigt, Sie fühlen sich stark getroffen, wenn der Alkoholausschank und -konsum auf der Straße, ebenso wie die Kunstform des Freipinkelns eingeschränkt werden könnten.
Das tut mir fast leid für Sie und alle anderen, die da drauf stehen. Aber Gottseidank dürfen Sie ja noch bis 2000h vor dem Schlenkerla trinken. Müssen Sie und die Kollegen halt a weng schneller machen, um den notwendigen Pegel zu erreichen.

Und ja, es geht an den Stellen und dieser Klientel ausschließlich ums Saufen. Gäbe es dort nur Kaffee, Tee oder Limo, wie viele kämen hin und wie lange verweilten sie? Vielleicht könnte das einmal ein Denkanstoß über das eigene Konsumverhalten sein.

Ohne Alkohol ewig zusammensitzen und plaudern geht, das machen z.B. Millionen von Arabern tagtäglich bei Kaffee, Tee und Saft. Ich weiß, Muslime sind hier im Forum nicht sonderlich beliebt, aber auch die orthodoxen und katholischen Südeuropäer kommen nicht auf die Idee rumzustehen und zu saufen. Wer das dort macht, hat das Label Alkoholiker...oder deutscher oder britischer Tourist ;-)
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+14 # Werner 2020-07-04 14:52
Erwischt am wunden Punkt!
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-7 # supi 2020-07-04 19:00
Aber wo er nun recht hat der Bergradfahrer hat er halt mal recht
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0 # Baba Yaga 2020-07-05 13:01
Die oberste Skala der Wahrheit entspricht nicht selten der untersten Skala der Popularität.
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+15 # Clavius1970 2020-07-05 14:26
Mensch Werner, wenn der Bergradler aus allen Rohren feuert dann ist jedes 2. Wort ein Fremdwort. Insofern sind seine letzten Kommentare in zurückhaltender und sachlicher Art verfasst worden. :-)
Ich kann auch nicht verstehen wie man diese Excesse auf unseren Straßen noch verteidigen kann. Das betrifft auch Bockbieranstiche und Weinfeste etc.
Stehbier ist definitiv keine fränkische Biertradition.
Der typische Franke ist vom Arbeiten oder Beten müde und trinkt sein Bier zum Ausruhen im Sitzen. Außerdem ähnelt er in seinem Verhalten einer alten Kuh. Die weiß nämlich wann sie aufhören muss mit dem Saufen. :-)
Die Tagediebe, die unsere Straßen frühmorgens vollkotzen und vollpissen sind für mich das Ergebnis falscher Erziehungs- und Transfereinkommenspolitik.
Auch die ausufernden Sperrzeitverkürzungen der letzten Jahrzehnte trugen Ihren Teil dazu bei.
Wir haben genug Arbeit in userem Land und brauchen zur Bewältigung dafür Arbeitskraftimport, während die Blüte :-x unserer Jugend im Alter von 26 Jahren noch Ihren Studenten- oder SGBII-Rausch ausschläft.
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die täglich Ihren Job machen, finanzieren diesen Wahnsinn auch noch mit.
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+15 # Anti 2020-07-05 16:29
Um etwas konkreter zu sagen: Ca.13.500 Studenten in "weichen" Studiengängen wirken sich auf die fränkisch-bamberger Lebensart aus. Die haben viel Zeit zum Feiern.
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-7 # spottgeistler 2020-07-07 23:46
tja lieber Anti
vom Studiendruck haben sie sicherlich keinen blassen Schimmer. wahrscheinlich sind sie schon so alt, dass sie noch die Musezeiten früherer Jahrzehnte kennen.

wenn sie wüssten welche enorme Steigerung bei Suizidversuchen unter Studierenden passiert sind, würden sie nie mehr so nen Quatsch abladen.
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+9 # Werner 2020-07-05 17:13
Ich bin ja in der Sache bei Ihnen, allerliebster Bergradler. Ist mir halt nur aufgefallen, dass Sie gerne in der verschiedenen Medien entsprechend kommentieren.

Aber zurück zur Sache: auch ich finde das Brückengesaufe zutiefst eklig, vor allem, wenn man dann frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit die Untere Brücke passiert. Ein einziger Saustall ist das. Bisweilen waren an Samstagen gerne Kinder dort und haben Flohmarkt gespielt, aber bei dem Dreck allenthalben hat sich das inzwischen auch erledigt. Leidlich müssen es die Jungs von der Stadtreinigung täglich wieder sauber machen.

Und noch eins: der FT sollte sich für den publizierten Kommentar abgrundtief schämen! Eine Frechheit was sich die Verfasserin erlaubt hat.

Und zu guter letzt: ich trink mei Bier in meim Gaddn und lass den lieben Gott an guddn Mo sei. Prost.
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+4 # Bergradfahrer 2020-07-05 22:24
Brosd, des mach ich a.
Oder, wie soeben, im Müller im Anschluss an das hervorragende Konzert der Symphoniker zum Ende des Dirigentenwettbewerbs.
Und wenn man dann noch durch die Stadt spaziert, es sind Leute unterwegs, aber ohne die Sauferei weniger und angenehmer und entspannter.
Gute Musik, maßvoll Spitzenbier, relaxte Atmosphäre, schönstes Ambiente. Das macht Bamberg so perfekt.
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+5 # spottgeistler 2020-07-07 23:49
naja...
ned jeder mag so einseitige Musik. Bamberg hat zum Glück weit mehr zu bieten als nur diese ewige Leier für Spitzenverdiener.

beim Saufen gehe ich mit ihnen, aber das sind nur Minderheiten. genauso wie die Symphonikerfreunde. ;-)
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-2 # Bergradfahrer 2020-07-08 10:58
Eingangs @redaktion: Sorry für weiteren Post, aber das kann man so nedd stehenlassen.

Der Spottgeistler hat Aufklärungsbedarf:

1. Das Ticket für das Abschlusskonzert des Dirigentenwettbewerbs kostete 20 Euro. Ansonsten sind Tickets ab 27 Euro bis ca. 56 Euro zu haben. Dafür kriegen sie bei Helene Fischer, den Hosen et al. nedd mal a T-Shirt im Franchisekiosk.

2. Symphonikerfreunde gibt es in Bamberg mehr als Brücken- und Sandsäufer. Kämen die alle dort hin, wäre alles voll.

3. Langweilig? Wer sich mal traut, über die Kante des Charts-Tellerrands hinaus zu hören, wird feststellen, dass philharmonische Musik wesentlich vielseitiger ist als alles, was B3 usw. an vorhersagbaren Melodien dudeln. Z.B.hören Sie den Sacre du printemps, eine derart brutale Rhythmik suchen Sie bei sämtlichen Metal oder Punk Bands vergebens.(laut hören!) Oder hoch emotional "Morgendlich leuchtend in rosigem Schein" aus Die Meistersinger von Nürnberg oder Isoldes Liebestod. Da kommt keine Latinoschnulze ran. Da muss mer greina, su schö is.

@redaktion. Sorry, aber da geht's mit mir durch.
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+5 # supi 2020-07-06 16:10
ja mei was soll man nun zum bergradfahrer sagen. des ist halt a gebildeter mensch, der sich seine bildung auch meterweit aus dem dicken hals hängen lässt und dabei völlig vergisst, über bildung und wissen verfügt man, nur man protzt nicht damit.
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+26 # DMS 2020-07-04 08:47
Die Allgemeinverfügung geht in die richtige Richtung, besonders in Corona-Zeiten. Allerdings wird die grundsätzliche Problematik (Vermüllung, Lärmbelästigung durch Alkoholexzesse) für Innenstadt und Anwohner nur kurzfristig verbessert werden. Dabei gibt es in Bamberg u.a. die Sondernutzungssatzung (Par.7(1)3.) und die „Fußgängerbereich-Satzung“ (Par.5 d). Die genannten Paragrafen müssten doch schon längst und für weite Bereiche der Innenstadt ein Alkoholverbot außerhalb bestehender Freischankflächen zur Folge haben. Wäre es nicht sinnvoll und vor allem langfristiger wirksam, hier anzusetzen? Z.B. durch Ergänzung der Satzungen.
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Däs is doch scho längsd nai di Binsn ganga. Das ist doch schon längst in die Binsen gegangen (=gescheitert).

Binsn|woähaid:   Binsenwahrheit. 

Doo hod sich widdä amol a olda Binsnwoähaid bäwoähaid. Da hat sich wieder einmal eine alte Binsenwahrheit bewahrheitet.

-

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Nimm di fai voä dera oldn Bissgurn in Ochd! Nimm dich (fai = unübersetztbares Füllsel) vor der alten Bissgurken in Acht.

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Däs schdedd scho in dä Biwl gschriem. Das steht schon in der Bibel geschrieben.

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