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Der Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) geht jetzt entschlossener gegen die Verunreinigung der Stadt vor. Die unansehnlichen Müllberge im öffentlichen Raum sollen der Vergangenheit angehören.

Reinigung teils schon ab 5 Uhr morgens

Beherzt will der Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) der Stadt Bamberg gegen das erhöhte Müllaufkommen in der Stadt vorgehen. Mehr Mitarbeiter in der Innenstadtreinigung, der Einsatz einer zusätzlichen Kehrmaschine und neu hinzukommende Abfallbehälter sollen jetzt an den neuralgischen Punkten, die besonders verunreinigt waren, jeden Morgen für ein sauberes Bamberg sorgen. Dieser Wunsch wurde immer wieder auch aus den Reihen des Stadtrates vorgetragen. Jetzt wollen die neuen Besen zeigen, dass sie besser kehren können.

Laut einer städt. Pressemitteilung hat der EBB hat besonders die Sandstraße mit Katzenberg, die Untere und Obere Brücke, die Kapuzinerstraße, Lange Straße und Kranen, den Grünen Markt mit Gabelmann und Kettenbrücke sowie die Austraße im Blick. Montags bis sonntags werden diese Bereiche teils schon ab fünf Uhr von jeglichem Unrat befreit, bevor es mit den gewohnten Reinigungszyklen weitergeht, die bis 20 Uhr andauern. Dafür hat der EBB nicht nur seine Reinigungstouren umgestellt. Es sind deutlich mehr Mitarbeiter in der Innenstadt im Einsatz, eine zusätzliche Kehrmaschine unterstützt die Reinigungskolonne und beabsichtigt ist, acht zusätzliche, großvolumige Abfallbehälter, so genannte Abfallhaie, aufzustellen. Diese werden dann täglich mehrmals geleert.

Hausmüll in öffentliche Abfallbehälter ist eine Ordnungswidrigkeit!

Die Reinigungs-Offensive hat der EBB Mitte des Monats gestartet. Der/die interessierte Bürger/in kann deshalb schon einen Eindruck davon gewinnen, ob die Ankündigung der Stadtverwaltung zutrifft. Ziel ist laut der Pressemitteilung, dass die unansehnlichen Müllberge im öffentlichen Raum der Vergangenheit angehören und Einheimische wie Besucherinnen und Besucher die schöne Stadt ungetrübt genießen können.
Der EBB appelliert zudem an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, Müll nicht achtlos wegzuwerfen, sondern in den dafür vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen. Es wird darauf hingewiesen, dass kein Hausmüll über die öffentlichen Abfallbehälter entsorgt werden darf. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann ein Bußgeld nach sich ziehen.
29.7.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+14 # xsmo 2020-07-30 09:23
Schön wenn die Innenstadt schön sauber ist (ist sie das?) aber andere Bereiche in der Stadt seit Wochen keinen Besen gesehen haben. Als Beispiel reicht es, wenn man nur mal vom Bahnhof die Ludwigstr. und dann weiter die Coburger Str. geht...
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+16 # Mc Fly 2020-07-30 12:36
...man darf gespannt sein ab wann die ersten Beschwerden im Rathaus wegen nächtlicher Ruhestörung um 5 Uhr durch den EBB eintrudeln... ;-)
Grundsätzlich der richtige Schritt da an die Vernunft zu appellieren oft nicht genügt.

Dennoch drei Wünsche von mir:
1. Größere und zweckmäßige (nicht teure Designobjekte) Mülleimer.
2. Auch mehr davon auf der ERBA Insel und im Hain. Nicht nur die Innenstadt hat ein Müll Problem...
3. Und der Appell den Müll mit zu nehmen gilt nicht nur für Bürger -auch für (Kreuzfahrt/Bus)Touristen sollte die Stadt mal an klare Botschaften nachdenken (Schilder an den bekannten Anlege/Ausstieg Stellen)...
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+14 # CFRA2 2020-07-30 15:14
Wie ich schon des Öfteren darauf hingewiesen habe (z.B.: webzet: "Strategien gegen die Müllberge" vom 16.07.2020 ) währen Solar-Mülleimer von z.B.: „Big Belly“ eine kostenschonende Lösung!
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+15 # Clavius1970 2020-08-02 12:21
Vielleicht hängt das Müllproblem auch mit den Veränderungen der Personalstärke bei der Straßenreinigung zusammen. Würde mich mal über die letzten Jahrzehnte hin interessieren :-) Auch die Würdigung der Leistung der Menschen an der Basis kommt mir in unserer Gesellschaft zu kurz. Leider sind da unsere halbstudierten Dauerfeierer, die auch noch den meisten Müll verursachen, an Überheblichkeit nicht zu überbieten.
Es wäre angebracht Mitarbeiter des Ordnungsamtes zwischen 2:00 und 4:00 Uhr durch die Stadt zu schicken um Verstöße mit sofortiger Verhängung und Einkassierung von Ordnungsgeldern zu ahnden. Dann würde sich nach einiger Zeit das Problem mit Reinigung um 5:00 Uhr von selbst erledigen. Natürlich müssten diese Personen durch Polizei und Justiz auch massiv unterstützt werden.
Das Problem wird wie immer aus den wohltemperierten Amtsstuben auf die armen Hunde an der Basis verlegt.
In anderen Städten gibt es Müllpolizei etc. Da stehen die Verwaltungskräfte an der Seite der Müllarbeiter mit auf der Straße.
Es gibt mittlerweile in Bamberg zu viele, die ihren Job vom Andi, Klausi, Christian oder jetzt Glüsi kriegen und auf den Auszahlungstermin der monatlichen Anwesenheitsprämie warten.
Bestimmt kommt bald in Bamberg noch ein Mülbeauftragter mit Dummschwätzer und Klugsch.....diplom, der dann die Sauberkeit der Stadt zum Dienstbeginn kontrolliert, um den Straßenkehrern Einen reinzuwürgen.
Und das Ganze bei 80 Millionen Personalkosten.
PS: Die 5 Stellen für die Müllpolizei könnte man bei der Propagandaabteilung leicht einsparen. Nur so ein Tip. :-)
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