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Auf einen guten Tag

 

Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen ist es so schwer.

unbekannt

 

Schon lange ist bekannt, dass in Wildensorg zu wenig Löschwasser vorhanden ist. Der Bau eines neuen Hochbehälters Rothof wurde dennoch verzögert. Das kommt jetzt teuer.

Wurde von der Stadtspitze verboten tätig zu werden?

Im Bereich des Alten Rothofes wird ein neuer Trinkwasser-Hochbehälter gebaut. Der Bau wurde im vergangenen Jahr aus Landschaftsschutz-Gründen von politischen Kräften nachhaltig verzögert. Erst am 12.2.20 erfolgte ein entsprechender Beschluss des Stadtrats. Grundlegende Fakten für den Bau des neuen Hochbehälters waren, dass der neue Hochbehälter sowohl der Trinkwasserversorgung als auch der Löschwasserversorgung von Wildensorg dienen muss. Mit dem Vorhaben werden die bestehenden Hochbehälter Rothof und Hochbehälter Wildensorg abgelöst.
Von “Dritten” wurde jetzt die CSU-BA-Stadtratsfraktion darauf aufmerksam gemacht, “dass der Brandschutz 2 in der Wildensorger Schule nicht gewährleistet ist”, wie es in einem Antrag der Fraktion steht. Weiter schreiben Stadträtin Dr. Ursula Redler und Fraktionsvorsitzender Peter Neller: “Da der neue Hochbehälter noch nicht fertig ist, ist Wildensorg mit Wasser unterversorgt. Für die Schule in Wildensorg müsste nach den klaren gesetzlichen Vorgaben ein 30.000 l-Tank, der für den Brandfall der Schule eingesetzt werden könnte, vorhanden sein. Dies ist nicht der Fall. Damit hätte nun eine Nutzungsuntersagung ab 1. November 2020 der Schule (!) erfolgen müssen.”
Das “Kraut fett” macht der Hinweis der beiden Stadträte, dass »laut unseren Informationen dies vonseiten der Stadtspitze verboten wurde ohne weiter tätig zu werden, insbesondere anstatt einen Tank aufzustellen, um den Brandschutzvorschriften Genüge zu tun. Wir bitten hier um sofortige schriftliche Darlegung des Sachverhalts.«

Wurde erst aufgrund des Antrags reagiert?

Kein Wunder, dass die Stadtverwaltung umgehend reagiert hat. Laut FT v. 12.11.20 hat Oberbürgermeister Andreas Starke die Vorwürfe der CSU-BA-Fraktion als „falsche Behauptung“ zurückgewiesen. Der OB sagt: „In Abstimmung mit den Stadtwerken wurde bereits die Aufstellung eines Löschwasserbehälters mit einem Volumen von 50.000 Litern im Umfeld veranlasst. Der Behälter soll Mitte Dezember 2020 in Betrieb genommen werden“, stellt Andreas Starke klar.
Für den Leser kann sich jetzt die Frage stellen, ob die Absicht, den Löschwasserbehälter zu bauen, vor oder nach dem Eingang des CSU-Antrags geschah.
Weiter behauptet der Oberbürgermeister: „Unabhängig vom Bau eines Löschwasserbehälters ist der Brandschutz für eine mögliche Personenrettung in der Wildensorger Schule jederzeit gegeben.” Offenbar scheint für ihn auch die zeitliche Lücke zwischen dem 1.11. und dem 15.12. keine Rolle zu spielen.
Die CSU-BA-Fraktion hält auch nach der Entgegnung des OB an ihrem Vorwurf fest, dass die Stadt die unzweifelhaften Anforderungen an den Brandschutz in Wildensorg nicht erfüllen wollte. Das könne man auch aus den Mitteilungen von gut informierten Kreisen des Ortsteils schließen, insbesondere aber aus dem für alle überraschenden Beginn der Bauarbeiten. »Aus Wildensorg habe ich gehört, dass heute die Baustelle abgesteckt wurde. Hier wurde offensichtlich auf unseren Druck reagiert«, wird Peter Neller im FT-Artikel zitiert.
13.11.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+4 # GodFather 2020-11-13 09:57
Ein Knieschuss der CSU, saß sie nicht selbst dereinst in der breiten Stadtratsmehrheit und hat am Wasserbehälter herumgeplant?
Schön dass sonst alles so gut läuft, dass man sich mit der eigenen Unzulänglichkeit beschäftigt.
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+5 # Bamberger 2020-11-13 12:41
Ein Knieschuss?! Die CSU feuert Maschinengewehrsalven ins eigene Knie. Man hat vergessen, dass man bis vor ein paar Monaten für alles was in dieser Stadt passiert ist mitverantwortlich war. Stattdessen tut man so, als wäre mit den Grünen als stärkste Fraktion plötzlich die Stadt ins Chaos gestürzt.
Ich verstehe ja, dass die Rolle in der Opposition ungewohnt ist. Aber ein bisschen die graue Masse zwischen den Ohren anstrengen sollte man schon.
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+14 # SvenK 2020-11-13 14:05
Die CSU hat nach ihrer Schlappe begriffen, dass sie einen neuen Kurs einschlagen muss. So viel höre hätten GRün-rot sie gerne mit ins Boot genommen, aber in der CSU-Fraktion hat die Mehrheit begriffen, dass man so nicht weitermachen kann. Außerdem soll Frau Redler die Oppostionsrolle als Bedingung für ihre Mitarbeit gestellt haben. Jetzt merkt man halt die neue Politik
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+3 # Bamberger 2020-11-13 14:35
Und was soll das für eine Politik sein? Wir schießen gegen alles? Und treffen dabei zu 90% uns selbst, weil wir bis vor Kurzem noch dafür verantwortlich waren? Wenn die CSU glaubt, dass sie damit Wähler zurück gewinnt, dann unterschätzt sie die Intelligenz ihrer ehemaligen Wähler massiv.
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+5 # ThoMü 2020-11-13 13:59
Die Verzögerung hat sich doch deshalb so lange hingezogen, weil die Grünen bis zum Mehrheitsbeschluss gemauert haben Sonst wäre der Baubeginn für den Hochbehälter viel früher gewesen.
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0 # GodFather 2020-11-14 17:51
Wie, brauchte man die Stimmen der Opposition für sowas? Sehr seltsam.
@gablmann - Löschweiher klingt doch einwandfrei. Warum ist das keine Lösung?
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+13 # gablmann 2020-11-13 13:33
Zwei Dinge sollte man nicht vermischen.
I. Der neue Hochbehälter am Rothof wäre sowieso nicht bis 1. Nov. 2020 fertig geworden. Auch ohne Verzögerung frühestens 2021.
II. Also ist schon lange klar, dass ein Löschwasserbehälter für die Schule her muss. Auch wenn er leider "nur" gebraucht wird bis der Hochbehälter-Rothof fertig ist.

Sollen sie doch den dortigen Weiher ausbaggern, dann ist Löschwasser da. Die Natur würde es vertragen und ein Rückbau wäre unnötig.
Der andere Weiher am Tränkseegraben in der Ortsmitte dient ja auch als Löschwassersee.
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+9 # supi 2020-11-13 17:42
Wurde von der Stadtspitze verboten tätig zu werden?

so ein quatsch, jeder weiss doch, dass untätigkeit vor ort das markenzeichen ist, nur wenn es um die eigenen interessen geht, ja dann wird man ganz schnell aktiv
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+9 # Ursula Redler 2020-11-15 10:43
Es geht um die Wahrnehmung der Kontrollaufgabe des Stadtrats. Angeblich gab es eine Anweisung des OB, dass aktuell kein Tank gebaut wird, weil er nur kurzfristig notwendig wäre. Das wäre ein absolutes Unding - gerade auch weil bei der Sanierung des Maxplatz-Rathauses mit dem Brandschutz II vorwiegend argumentiert wurde, bei einer Schule es aber dann schon mal so gehen wird...?
Wir fragen schlichtweg nach. Das ist eine wichtige Aufgabe der Opposition.
Übrigens: Ich war auch in der letzten Legislaturperiode nicht in der Regierung und die CSU lernt gerade dazu.
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Wos willn deä Bimbl? Was will denn der Bimbl.
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