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                 Aktuelles zur C-Situation  INZIDENZWERTE!

Fotodatenbank für Schrottfahrräder

Nach Ablauf einer Testphase zur Abholung von Schrottfahrrädern hat der Entsorgungsbetrieb eine Bilanz vorgelegt. Der erhöhte Transportaufwand verursacht mehr Personalaufwand und Kosten.

Mindesten sechs Monate Aufbewahrungszeit

Im Verlauf des letzten Jahres wurden ca. 200 Schrottfahrräder in der Innenstadt mit Aufklebern zur Abholung gekennzeichnet. Dabei wurden die einzelnen Schrottfahrräder fotografiert und eine Fotodatenbank nach Standorten erstellt. Nach Ablauf der Frist von vier Wochen wurden die Schrottfahrräder vom EBB in einen Lagerraum gebracht und dort mit der Mindest-Aufbewahrungszeit von sechs Monaten gelagert. In dieser Zeit gab es zwei Anfragen von BürgerInnen, die ihr vermisstes Rad beschreiben und dort auch wieder abholen konnten. Weil das Gebäude nur befristet zur Verfügung stand, wurde im September die Räumung organisiert.

110 Fahrräder konnten hergerichtet und weiter benutzt werden

Grundsätzlich war angedacht, die besseren der Schrottfahrräder öffentlich zu versteigern. Dies war bedingt durch Corona bisher nicht möglich, auch herrscht aktuell ein Überangebot an Fahrrädern. Über die Hälfte der Fahrräder konnte trotzdem noch weitergegeben werden. Mit Unterstützung des Vereins „Bicycle Liberation Front“, die sich u.a. in Reparaturwerkstätten für Flüchtlinge engagieren, wurden die Fahrräder begutachtet und sortiert. Insgesamt konnten so ca. 110 Fahrräder an die Lebenshilfe und an Kolping zur Aufbereitung und weiteren Nutzung vermittelt werden. Der Rest von ca. 90 Fahrrädern wurde als nicht mehr lohnenswert reparierbar ausgemustert und deshalb entsorgt.
Dieses Konzept und der Umgang mit Schrottfahrrädern light verursacht einen erhöhten Personalaufwand und Kosten durch einen erhöhten Transportaufwand durch den EBB. Auf der anderen Seite werden die Radabstellanlagen im öffentlichen Raum durch das regelmäßigere Entfernen von Schrottfahrrädern nicht blockiert und bleiben funktionstüchtig. Der öffentliche Raum gewinnt vor allem an den bekannten HotSpots (z.B. Pfahlplätzchen) an Attraktivität.
Es ist geplant, dieses Konzept weiter zu verfolgen (mindestens einmal jährlich im erweiterten Innenstadtbereich (mit Bahnhofumfeld), zweimal jährlich an bekannten Hotspots).
18.12.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+14 # CFRA2 2020-12-21 16:31
Dann brauchen wir auch weniger Fahradbügel!
Und der erhöhte Personalaufwand kann doch jetzt locker mit den freiwerdenden Boni gegenfinanziert werden.
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+10 # cityman 2020-12-21 23:17
Verstehe ich nicht, wir brauchen noch mehr Bügel! Wo sollen den sonst die Biker ihre Schrotträder kostenlos loswerden? Naja, in die Regnitz werfen, kostet ja auch nix. Aber bloß nicht zum Wertstoffhof bringen, das kostet Zeit und Sprit!
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-4 # supi 2020-12-22 15:29
fotodatenbank, ich glaub ich werde langsam verrückt. schmeisst den müll in die regnitz am besten im brückenbereich, dann gibts dort auch keine brückenspringer mehr, die stören euch doch auch, wäre echt ne win-win-situation
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+9 # Clavius1970 2020-12-23 20:37
Schrottfahräder sind doch nur ein weiteres Indiz dafür daß unsere Gesellschaft immer mehr versaut. Jedem das Seine und mir das Meiste. Mit diesem Wahlspruch sind schon zu viele aufgewachsen, bzw., auch wenn es Einigen hier nicht gefallen wird, später hinzugekommen. :-)
Mich stimmt es immer sehr traurig wenn ich sehen muss wie sich Menschen ohne irgendeinen Anstand benehmen. Das geht beim Saufen in der Öffentlichkeit mit anschließender Vermüllung ganzer Straßenzüge an und endet mit der Entsorgung von Sperrmüll oder Schrott auf öffentlichen Flächen.
Leider ist es vermehrt die Jugend bei der diese Verhaltensweisen zu beobachten sind.
Für mich sind das egoistische Schweine. :-x
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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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