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SICHERHEIT

Wie sicher ist die Region Bamberg?

Die Straftaten sind insgesamt zurückgegangen - im Landkreis und in der Stadt. Doch zeigt eine "bereinigte" Statistik, dass die Straftaten in der Stadt um 7,9 Prozent zunahmen. Wie das?

Zahlen für die Stadt erscheinen in einem anderen Licht

Positiv: Für ganz Oberfranken kann die Polizei sagen, dass die Aufklärungsquote im Vergleich zu den Vorjahren erneut gestiegen ist - sie ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien. > vgl. Kriminalitätsstatistik 2020 

Am Montag (8.3.21) hat die oberfränkische Polizei die Kriminalstatistik für das Jahr 2020 veröffentlicht. Bei der Betrachtung der Kriminalität in Stadt und Landkreis Bamberg wurde zunächst festgestellt, dass die Straftaten insgesamt zurückgegangen sind. In der Stadt Bamberg etwa um 0,7 Prozent.
Doch eine andere Berechnungsweise lässt die Zahlen in der Stadt in einem anderen Licht erscheinen. So soll es im Vergleich zu 2019 seltener gelungen sein, Straftaten aufzuklären - der Rückgang der Aufklärungsquote beträgt 3,0 Prozent. Im Gegensatz dazu konnte die Aufklärungsquote im Landkreis Bamberg um 1,9 Prozent gesteigert werden. Auch die Straftaten sind hier deutlich zurückgegangen, um minus 1,8 Prozent.

Was bedeutet "bereinigte" Statistik?

Das Polizeipräsidium Oberfranken weist darauf hin, dass durch die gestiegenen Flüchtlingszahlen und der damit verbundenen Gesetzgebung seit 2015 die Zahlen nur noch bedingt im langfristigen Verlauf vergleichbar sind. Aus diesem Grund wird jetzt eine weitere Statistik dargelegt, aus der Verstöße in Verbindung mit dem Aufenthalts-, Asyl- und Freizügigkeitsgesetz herausgerechnet sind.
Dadurch ändern sich vor allem für Bamberg-Stadt die Zahlen deutlich: Laut der "bereinigten" Statistik nahmen die Straftaten im Vergleich zum Vorjahr in der Stadt um 7,9 Prozent zu, während im Landkreis ein Rückgang von 2,4 Prozent zu verzeichnen ist. Auch bei der "bereinigten" Aufklärungsquote werden Unterschiede deutlich. In der Stadt sind es minus 1,2 Prozent und im Landkreis plus 1,8 Prozent.
Aus dem Kriminalbericht 2020 kann auch entnommen werden, dass sowohl die Zahl aller Straftaten als auch die Zahl aus der "bereinigten" Statistik in ganz Oberfranken anstieg, während in Bayern beide Werte zurückgingen.
Nach den Aufzeichnungen der Kriminalstatistik geht diese Entwicklung in ganz Oberfranken insbesondere auf größere Straftatenserien, etwa im Bereich der Betrugsdelikte oder Sachbeschädigungen, zurück.

Darüber hinaus seien bei der Art der Delikte Veränderungen in Oberfranken zu beobachten. Einerseits stiegen die Straftaten in bestimmten Bereichen an; zum Beispiel bei der Rauschgiftkriminalität, bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, bei der Computerkriminalität sowie beim Wohnungseinbruchdiebstahl und bei Gewaltdelikten. Andererseits zeige der Trend bei Diebstählen, der Straßenkriminalität, dem Callcenter-Betrug, die Kriminalität im Kontext von Zuwanderung sowie bei häuslicher Gewalt nach unten.

Bei der Bekanntgabe der Kriminalitätsstatistik 2020 für ganz Bayern am gleichen Tag in München konnte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) darauf verweisen, dass es 2020 die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 41 Jahren gegeben habe. Es sei wohl auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, dass es weniger Diebstähle, dafür aber mehr Internetbetrug gegeben habe. Der Freistaat habe vergangenes Jahr zudem die höchste Aufklärungsquote seit 26 Jahren verzeichnet.

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9.3.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+12 # supi 2021-03-09 17:37
sagen wir mal so, wenn man nur lange genug rechnet, kommt immer *null* heraus
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+25 # CFRA2 2021-03-09 22:20
"Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast"!
Liest man den Bamberger Polizeibericht, erkennt man, daß die meisten im dort stehenden Fälle in der Umgebung der Unterbringung unserer neu hereingelassenen Fachkräfte geschehen.
Aber das kann sicherlich nur ein statistischer Zufall sein, oder?
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B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

-

Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

-

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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