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SICHERHEIT

Deutschlandweit erstes mobiles IT-Labor im Einsatz

 Immer mehr Straftaten finden im Internet statt. Um dem gewachsen zu sein, erprobt die oberfränkische Polizei ein mobiles IT-Labor. Das Hightech-Fahrzeug kostet rd. 300.000 €.

In Bamberg ist das Zentrum im Kampf gegen Internet-Kriminalität

Das mobile Forensik-Labor wurde vor wenigen Tagen von Innenminister Joachim Herrmann offiziell in Dienst gestellt. Es soll in Oberfranken stellvertretend für alle bayerischen Polizeipräsidien getestet werden, wie der Kampf gegen die steigende Computerkriminalität gewonnen werden kann. Aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik für Oberfranken lässt sich entnehmen, dass allein in diesem Bezirk im vergangenen Jahr die Zahl der Vorfälle um 40 Prozent gestiegen ist.

Seit dem 1. Januar 2015 besteht bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB). Sie ist zuständig für die Bearbeitung herausgehobener Ermittlungsverfahren im Bereich der Cyberkriminalität in ganz Bayern. Mehrere Staatsanwälte und IT-Spezialisten ermitteln dort unter anderem bei Hackerangriffen, Kinderpornografie oder Waffen- und Drogenhandel im Darknet. Die digitale Erpressung von Firmen ist hinreichend bekannt. Oft werden in erpresserischer Absicht Millionen Euro gefordert. Das mobile IT-Labor soll es ermöglichen, Hacker quer durchs Internet zu verfolgen.

Digitale Spuren vor Ort sichern und auswerten

Das neu eingeführte Hightech-Fahrzeug ist mit drei Arbeitsplätzen ausgestattet. In dem ausgebauten Transporter sollen nach Angaben der Polizei die weltweit ersten luftgefederten Serverschränke eingebaut sein. Ein ausgeklügeltes Energiekonzept mache es zudem möglich, dass die technischen Geräte schnell hochgefahren und mehrere Tage autark betrieben werden könnten. Das Fahrzeug soll es der Polizei im Zuge eines Cyberangriffs auf ein Unternehmen unter anderem ermöglichen, neben den klassischen Spuren am Tatort auch digitale Spuren vor Ort zu sichern und auszuwerten.
Das deutschlandweit erste mobile Labor für IT-Forensik kostet 300.000 Euro.
19.3.21 Bilder: webzet; Polizei Ofr. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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Redensarten und Redeweisen

B 77

brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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