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SICHERHEIT - ORDNUNG

Letzter Versuch “Untere Brücke”?

Die Untere Brücke soll zu einer “temporären” Freischankfläche mit Bestuhlung umgewandelt werden. Damit will die Stadt verhindern, dass weiter ungestüme Partys auf der Brücke stattfinden.

Ursprünglich sollte es ein sog. Gutenacht-Bürgermeister richten

Wie man hört, einigten sich Vertreter der Stadt, der Gastronomie und der Polizei darauf, die Idee einer privat betriebenen, zeitlich begrenzten Freischankfläche zu prüfen. Es ist ein weiterer Versuch, gegen Massen von Feiernden auf der Unteren Brücke vorzugehen. Bisher wurden nur mäßige Erfolge erzielt. Mittlerweile gilt als gröbsten Fehlverhalten der Stadt, dass der Stadtrat in seiner ersten Debatte (> webzet v. 20.5.21) zu dem Thema schärfere, restriktive Maßnahmen ablehnte. Vertreter des grün-roten Rathausbündnisses wollten lieber Sozialpädagogen zur Beschwichtigung einsetzen: ein sog. Gutenacht-Bürgermeister sollte es richten. Bamberg machte sich offensichtlich zum Gespött und im weiten Umkreis der Stadt sprach sich herum, dass man in der Domstadt Remmidemmi machen könne. Die ganze Innenstadt wurde schließlich zur Pilgerstätte von Feierwilligen.
Der To-Go-Verkauf von Alkohol wurde verboten, der Einsatz von stärkerem “Störlicht” ab 22 Uhr eingeführt und die Präsenz der Polizei verstärkt: alles hat bis jetzt nicht wirklich etwas gebracht, um gegen die Feiernden auf der Unteren Brücke vorzugehen.

Die Situation könnte für alle Beteiligten kontrollierter sein

Jetzt gibt es einen neuen Vorschlag: Eine privatrechtlich betriebene Freischankfläche. Die Planungen sollen nun beginnen. Im Prinzip soll die Untere Brücke zum großen Biergarten gemacht werden, mit begrenzter Bestuhlung und Bewirtung und begrenzter Öffnungszeit.
Der Vorschlag war von der CSU/BA-Fraktion eingebracht worden, die damit eine Idee aus der Bürgerschaft aufgriff, wie es in dem Antrag der Fraktion zu lesen ist. Die Überlegung für eine formelle Ausweisung als “zeitlich begrenzte Freischankfläche“ besteht vor allem darin, dass der Betreiber selbst einen Sicherheitsdienst (Security) einsetzen müsste. Die Fläche würde so unter ständiger „Beobachtung“ stehen und die Situation wäre insgesamt für alle Beteiligten kontrollierter. Als Betreiber könnte möglicherweise ein Bürgerverein auftreten; für den Bürgerverein Sand könnte der Brückenfreischank beispielsweise ein finanzieller Ersatz für die ausfallende Sandkirchweih sein.
Bleiben soll die leuchtstarke Flutlichtanlage. Geprüft wird der Vorschlag, die Untere Brücke zu bestuhlen und in eine Freischankfläche umzuwandeln. Nur eine bestimmte Anzahl von Menschen soll sich so auf der Brücke versammeln können. Das Konzept muss nun von allen Fachbehörden geprüft werden.
Eine generelle Sperrung der Brücke an den Wochenenden ist weiterhin kein Thema.
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21.7.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # Bergradfahrer 2021-07-21 08:09
Diejenigen, die jetzt am lautesten schimpfen haben jahrelang zugeschaut. Da haben Amigos (?) eine sogenannte Tradition mit Stehbier erfunden, da wurde plötzlich auf der Oberen Brücke ansonsten verschmähtes Brückenbier an willige Passanten ausgeschenkt. Der "Wildwuchs" auf der Unteren Brücke musste geduldet werden, weil sonst hätte man konsequenterweise das Obere Brückenbier und das Stehbier in der Sandstraße gleich mit unterbinden müssen. Alles mit dem Segen derer, die jetzt unter Einfluss des Coronawahns strikt ökologische 10 Megawatt-Strahler aufbauen und frei über Nachtbrückenbürgermeister, imaginierte Freischankflächen oder "hartes Durchgreifen", vielleicht durch einen deus e machina, assoziieren.
Sonderlich kompetent oder gar reflektiert und ehrlich hört sich das alles nicht an.
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+11 # Ostler 2021-07-21 10:24
Unglaublich!
Was für eine Hilflosigkeit. Ich stimme mit dem Herrn Bergradfahrer voll überein.
Der Bierausschank auf der Straße vor dem Schlenkerla , hat laut Chef vom dem selbigen Hause, schon eine längere Tradition. Sein Gedächtnis langt wahrscheinlich
nur ca. 10 Jahre zurück, sonst würde er so etwas nicht behaupten. Aber ein gutes Geschäft macht er schon. Ich schlage deswegen auch vor, bei der Elisabethkirche
Buden und Bänke mit einem Ausschank und Essenskonzept zu realisieren. Die Gastronomen am Platz und die anliegenden Geschäfte würden das sicher begrüßen.
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+6 # bassolasca 2021-07-21 14:27
Die Untere Brücke ist ein Haupt-Verkehrsweg von der Bergstadt zur Inselstadt für zu-Fuß-gehende und Radfahrende gemäß der Verwaltung der Stadt. Eine City-Route für den Radverkehr führt darüber. Hoffentlich führt die Verabschiedung des Verkehrsentwicklungsplans dazu, solche Dinge neu zu ordnen. Die Breite der Brücke lässt einen ordentlichen Radweg in zwei Richtungen neben einem Fußweg gar nicht zu.
Hilflosigkeit gegenüber den Feiernden ist kein Mittel, das eine erfolgreiche schnelle Überquerung der Brücke ermöglicht. Da hilft nur hart durchgreifen, Aufenthaltsverbot zwischen 18:00 Uhr und 6:00 Uhr, das erste Mal verwarnen, das nächste Mal saftiges Ordnungsgeld einziehen. Sobald der Stadtrat das beschließt, es im Amtsblatt veröffentlicht ist, gilt es. Dann ist es gut.
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+17 # cunningham 2021-07-21 19:37
Dieser Stadtrat ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Nachdem Sozialpädagogen oder ein Gutenacht-Bürgermeister nicht zielführend waren, wollen sie die Verantwortung diesmal an einen Gastronom abschieben. Bamberg entwickelt sich immer mehr zur Lachnummer.
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+11 # supi 2021-07-21 20:47
man könnte auch sagen, bedingungslose kapitulation
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+8 # Marlene 2021-07-22 08:22
Kotzende, wildpinkelnde Sauftouristen und die Herren aus der AEO werden nachts von Sozialpädagogen bekehrt. Unser grüner Bürgermeister hat also doch Humor. Leider zum Schaden der Inselbewohner.
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+7 # Känguru 2021-07-22 11:49
Wollt ihr die totale Kommerzialisierung des öffentlichen Raums? Nein, Danke!
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+6 # störbeleuchter 2021-07-22 22:27
Ein Bürgerverein ist zu so etwas nicht in der Lage, wer sich etwas im Vereinsleben auskennt weiß das.
Die Idee hört sich charmant an - ist aber Schwachsinn.
Sie erinnert mehr an Schmackhaftmachung für bereits etablierte und einflußreiche Gastronomen, dort auch noch Kohle machen zu können / dürfen / sollen.
Die genannten Locations wären ein Filetstück für Profis, mit dem Ergebnis, dass noch mehr Menschen in das Gebiet strömen werden.
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 Bamberchä Deutsch  

Redensarten und Redeweisen

Altes Bambergerisch wird kaum noch gesprochen. Hier handelt es sich zudem um die Gärtnervariante. Zusammengestellt von Wolfgang Wußmann (†), übersetzt von mdw.

B 82

Broich: Bräuche.

Däs sän olda Broich. Das sind alte Bräuche.

-

broichäd: bräuchte.

Eä broichäd hald a schdorgga Händ. Er bräuchte halt eine starke Hand.

Eä broichd si scho long amol widdä. Er bräuchte sie schon lang einmal wieder.(= müsste geschlagen werden)

-

broichd: braucht.

Iä müssd oich hald rüän, wänn dä wos broichd. Ihr müsst euh halt rühren/auf euch aufmerksam machen/euch einmischen, wenn ihr was braucht.

-

broing: brauchen.

Miä broing niggs! Wir brauchen nichts! (z.B. zum Hausierer).

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Broidla: Bräutchen.

Si woä a schöss Broidla. Sie war ein schönes Braütchen (bei der Erstkommunion).

-

Broiss, Broissn: Preuße(n).

Wos willn deä Broiss? Was will den der Preuß? 

Aa Broiss is scho dsävill, dswaa Broissn, däs is scho a Soichn. Ein Preuße ist schon zu viel, zwei Preußen, das ist schon eine Seuche.

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Broissn|wiäsching: Preußenwirsing. gekräuselter Wirsing.

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