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SICHERHEIT - WIRTSCHAFT

Wirt/in für Untere Brücke gesucht!

Es wirkt wie ein letzter Versuch, eine mögliche Lösung umzusetzen. Die Stadt hat ein “Interessen-Bekundungsverfahren” ausgeschrieben. Interessierte können sich bis zum 11.8. bewerben.

Für eine einseitige gastronomische Nutzung der Brücke

Es kommt nicht oft vor, dass das Presseamt der Stadt Bamberg die “Stadtspitze” zitiert, ohne einen der hohen Herren namentlich zu benennen. Keiner will offensichtlich mehr die Verantwortung tragen. In einer aktuellen Pressemitteilung (PM) heißt es: »Wir müssen den Beschluss so schnell wie möglich anpassen und wollen eine einseitige gastronomische Nutzungsmöglichkeit, weil der Durchgangsverkehr offen bleiben muss«, so die Aussage der “anonymen” Stadtspitze zur aktuellen Entwicklung. Nachdem der Stadtrat in seiner Sitzung vom 28. Juli eine Bewirtschaftung der Unteren Brücke beschlossen hatte, stehen die Rahmenbedingungen fest: »Jetzt soll es schnell gehen, deshalb haben wir die Gastronomen eingeladen, sich zu bewerben. Aus diesem Grund führt die Stadtverwaltung nun ein Interessenbekundungsverfahren unter den Gastronomiebetrieben für eine einseitige gastronomische Nutzung durch, welches bereits bis kommenden Mittwoch (11.08.) abgeschlossen sein soll.«

Zerrissenheit spiegelt sich in Vereinen und Verbänden wider

In der PM heißt es weiter: “Zunächst hatte der Stadtrat eine beidseitige Bewirtschaftung der Brücke beschlossen. Allerdings machten die Sicherheitsbehörden Bedenken bei einer beidseitigen Bewirtschaftung geltend, wenn die Fußgängerverbindung weiterhin möglich sein soll. Dies bekräftigten über das vergangene Wochenende ebenso die Bürgervereine Bamberg Mitte und Sand sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD), die sich allesamt mit Schreiben an die Stadtspitze gewendet haben und deutlich machten, dass „die Durchgängigkeit für Fußgänger und Radverkehr erhalten bleibt und diese durch Security Kräfte sichergestellt wird“.
Die Gastronomen können sich bis 11.08.21 bewerben. Schon im Feriensenat am 19.08.21 sollen die Ergebnisse dem Stadtrat präsentiert werden, so der Zeitplan der Verwaltung.

Die Übungen, das Problem “Partymeile Untere Brücke” in den Griff zu bekommen, widerspiegeln zurzeit deutlich die Handlungsunfähigkeit dieses Stadtrats und seiner “Spitze”. An der Unfähigkeit eine pragmatische Lösung zu finden, zeigt sich die Schwäche des 14 Parteien und Gruppierungen umfassenden Gremiums. Diese Zersplitterung spiegelt sich mittlerweile selbst in Vereinen und Verbänden wider.

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6.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. unten) freigeschaltet.