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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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ANTISEMITISMUS

 Gibt es in Bamberg zunehmend rechte Hetze und Gewalt?

Bamberg bekommt als eine der ersten Kommunen in ganz Deutschland eine/n Antisemitismusbeauftragte/n. Über die Bezahlung soll noch einmal nachgedacht werden.

Erster Umsetzungsschritt in der Intensivierung der Antidiskriminierungsarbeit

“Die Bekämpfung von Antisemitismus und Diskriminierung jeder Art ist eine fortlaufende Aufgabe in der Gesellschaft”, so steht es im Sitzungsbericht der Stadtverwaltung für die Vollversammlung des Stadtrates am 29.9.21. Weiter heißt es: “Die Stadt Bamberg setzt sich seit jeher entschieden für Offenheit, Vielfalt und Toleranz ein. Jede und jeder soll die Möglichkeit bekommen, ihr bzw. sein persönliches Glück in Bamberg zu finden - ganz unabhängig von Religion, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Sexualität oder Alter.”
Die Schaffung eines Ehrenamtes der bzw. des Antisemitismusbeauftragten sei deshalb ein wichtiger Aspekt und erster Umsetzungsschritt in der Intensivierung der Antidiskriminierungsarbeit in Bamberg.
Zur Besetzung des Amtes wurde ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt, das letztlich drei Bewerbungen generierte. Aufgrund eines weiteren Antrags der Fraktionen Grünes Bamberg, SPD, Bali/Die Partei wurde die vorgesehene Bezahlung für das “Ehrenamt” infrage gestellt.
Der bisherige Vorschlag der Verwaltung sieht eine monatliche Aufwandsentschädigung von 450 € vor. Das entspricht wesentlich dem Entgelt z.B. für die städt. Familienbeauftragte.
Im neuen Antrag der genannten Fraktionen ist allerdings von “zunächst auf 450 € Basis” die Rede.

Vollzeitstelle ist nicht ausgeschlossen

Namens der Verwaltung ließ aber Bgm Jonas Glüsenkamp erkennen, dass man an der ursprünglichen Aufwandsentschädigung festhalten wolle. Im später gefassten Beschluss heißt es dazu: “Bis zu den Haushaltberatungen für 2023 ist seitens der Verwaltung ein Finanzierungskonzept überwiegend über Fördermittel zu erarbeiten .... als Grundlage für eine Stellenneuschaffung zum 01.01.2023.” Diese neue Stelle könnte dann auch eine Vollzeitstelle sein. 
In der kurzen Aussprache des Plenums freute sich Grünen-Fraktionsvorsitzende Ulrike Sänger darüber, dass Bamberg »eine der ersten Kommunen in ganz Deutschland sei, die eine Stelle eines Antisemitismusbeauftragten schafft«. Für Heinrich Schwimmbeck (BaLi) ist die Aufwandsentschädigung zu gering, er schlug 12 € in der Stunde vor (in der noch geltenden Ausschreibung sind 10 €/h vorgesehen). Stephan Kettner (BaLi/Die Partei) meinte, dass es in Bamberg »zunehmend rechte Hetze und Gewalt« gebe und es aus diesen Gründen notwendig und wichtig sei, hier einen neuen Weg zu gehen.
Bei der Beschlussfassung stimmten lediglich die drei Mitglieder der BBB-Fraktion dagegen.

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2.10.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto); Schulministerium nrw. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+21 # Werner 2021-10-02 19:25
Na dem Antisemitusmusbeauftragten möchte ich mal kennenlernen, der einen Stuhlkreis in der AEO mit Tschetschenen, Iraker, Afghanen, Pakis und weiß sonst noch woher bildet.
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+29 # Bergradfahrer 2021-10-02 19:57
Da komm ich wieder daher mit meinen Zahlen. Gibt es einen Bericht über diese „rechte“ Hetze und Gewalt, am besten noch nach Opfern und Tätern aufgeschlüsselt sowie hinsichtlich der Faktoren Ethnie, Religion und Tatbestand?
Das erachte zur Klärung des Bedarfs und Planung unabdingbar. Wird es ja sicher geben, ansonsten wäre es ja ein planloser Aktionismus.
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+15 # Eisenbahner 2021-10-02 20:30
Öhemmm, der Davidstern ist ja, in Bezug auf die Asylanteneinrichtung, mehr als lachhaft! Außer man möchte darstellen, daß man gerade DIE Leute pampert, die mit Juden und dem Staat Israel ein Problem haben!
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+22 # cityman 2021-10-02 23:07
Rechte Hetze ? Naja, sagen wie mal, in vielen Bereichen ist das vielleicht nur europäisch speziell deutsches Empfinden, weil sich andere " Gäste " nicht daran halten wollen, was bei uns Gesetz und Gang und Gäbe ist.
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+20 # PeterLo 2021-10-03 07:46
Ob man mit diesen Mitteln und Sprüchen wirksam etwas gegen Antisemitismus erreicht, bezweifle ich. Ich merke in meinem Bekanntenkreis, das der Ärger über solche Selbstbeschmutzung stetig wächst und für eher für Ablehnung sorgt. Dabei ist beim deutschen Normalbürger nicht mehr Antisemitismus als in anderen Ländern zu bemerken. Andererseits hat man ja schon eine Menge Antisemiten ins Land geholt ...
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+17 # supi 2021-10-03 22:44
so so also ein weiterer beauftragter, ob nötig oder überflüssig hängt vom aufgabengebiet und seiner notwendigkeit ab. hier würde mich nun mal bezogen auf bamberg schon interessieren, ob und wenn ja wieviele antisemitische übergriffe es in den letzten 5 jahren vor ort gegeben hat - weil aus der örtlichen presse sind mir eigentlich keine erinnerlich - haben sich übergriffe g3gen personen, sachen oder einrichtungen gerichtet, wer die täter waren, ob sie ermittelt und wie sie dann strafrechtlich zur verantwortung gezogen worden sind. absolut völlig grundlos kann man nicht eine weitere, wenn auch nur ehrenmtliche stelle schaffen.
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+12 # lenny 2021-10-04 15:02
Ich kenne Menschen die auf der Anwärterliste stehen persönlich und naja, wenn ich so erlebe wie diese Personen über Homosexuelle denken und dann sehe wie sie selbst über andere Nationalitäten denken und reden, frage ich mich in wie weit diese Personen dann geeigneter sind als zum Beispiel ein empathischer Deutscher?

Ich erlebe nur, das Hass und Vorurteile in jedem wohnen und manchmal sind Vorurteile hilftreich weil sie sich bewahrheiten und so vor Schaden bewahrt, auf der anderen Seite kann es auch fatal und falsch sein.
Man sollte vielleicht mal eher Geld in Schulen investieren in eine Art "Benimm Kurs" für alle und irgendwann kommt dann das reale Leben. ;-)

Ich kann gern mal erzählen wie das Leben außerhalb der Norm ist und von wem man da so alles angefeindet wird und das sind oft nicht die "Deutschen" von denen man Gegenwind bekommt.
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