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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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SICHERHEIT - ORDNUNG

»Ein kleines Luxusproblem«

Eine der peinlichsten Situationen, die sich der Stadtrat im ablaufenden Jahr geleistet hat, findet ein entsprechendes Ende: Zur Lösung des Problems “Untere Brücke” wird ein Arbeitskreis etabliert.

Vorbeugend in das nächste Jahr schauen

Grölende und mit Musikboxen ausgerüstete Massen aus Bambergs Stadtteilen und von weit her feierten auf der Unteren Brücke über Wochen hinweg Halligalli. Für die Menschen, die dort wohnen, war das mehr als lästig. Sie war gesundheitsschädlich und sie entwertet das Altstadtensemble rund um das Alte Rathaus. Was macht der Stadtrat? Er nutzt nicht die möglichen und ihm zustehenden Rechte, sondern er beschließt, im Prinzip nichts zu beschließen - lässt die Bürger allein. Monate später nach peinlichen Diskussionen findet sich die Lösung, die bereits ganz am Anfang möglich gewesen wäre: die vorübergehende Sperrung der Brücke in den Abendstunden am Wochenende. > Webzet-Bericht “Die Polizei soll's richten” v. 20.5.2021.In seiner Vollsitzung am 27.10.21 wollten Verwaltung und Stadtrat das Thema - für heuer? - zu einem Abschluss bringen. Die Verwaltung berief sich auf einen Sitzungsvortrag, den sie bereits Anfang Oktober fertiggestellt hatte. Der Webzet-Artikel Ein Alkoholverbot allein reicht nicht” v. 6.10.21 fasste daraus zusammen: “Verbindung von Alkohol und ,,Feiern" stellt großes Konfliktpotenzial dar. Die Rechtsmittel dagegen gibt es.” Dennoch entstand in der genannten Vollsitzung der Eindruck, dass der Kuschelkurs der Sommermonate fortgesetzt werden soll. Es liegt nahe, dass die Aufgabe zunächst verdrängt wird, weil mit den kühleren Monaten ab November sich die Sommerereignisse nicht fortsetzen werden. Man wird aber doch die Zeit nützen müssen und vorbeugend in das nächste Jahr schauen.

Ein Kuschelkurs kann nicht die Antwort auf dauerhafte Rechtsverstöße sein

Den vielleicht wichtigsten Satz in der Sitzung sagte wohl der Vorsitzende der CSU/BA-Fraktion, Peter Neller: »Wir mahnen dringend an, dass wir wieder das Heft des Handelns in die Hand nehmen.« Zum Vorschlag der Stadtverwaltung, einen Arbeitskreis einzurichten, um “Lösungsansätze zu finden”, sagte Neller: Aus dem Arbeitskreis erwachsende Konsequenzen und Regularien müssen auch durchgesetzt werden.« Für die Fraktion “Grünes Bamberg” forderte Melanie Pfadenhauer, dass in den Arbeitskreis eine Vertretung der Studierenden aufgenommen wird. Ende.
SPD-Sprecher Klaus Stieringer merkte an, »wir müssen realistisch bleiben«. Bamberg sei eine Stadt, in die junge Leute gerne kommen, dazu habe man auch viele Studierende. Insgesamt habe die Stadt »ein kleines Luxusproblem«. Stieringer bekräftigte aber auch, dass gefundene Lösungen konsequent umgesetzt werden müssten.
Der Beschlussantrag, einen Arbeitskreis zur Erstellung eines „Konzeptes 2022“ zu organisieren, wurde einstimmig angenommen.

Die Einrichtung eines Arbeitskreises gilt immer mehr als Aufweis, dass man nicht mehr weiter weiß. Wie viele Arbeitskreise hat die Stadt schon eingerichtet, um Probleme auszusitzen, statt sich ihnen zu stellen? Es scheint zumindest der grün-roten Mehrheit im Bamberger Stadtrat nicht klar zu sein, dass ein Kuschelkurs nicht die Antwort auf dauerhafte Rechtsverstöße sein kann. Wer die Untere Brücke und auch andere Bereiche der Stadt befrieden will, kommt nicht umhin, die (schon) vorhandenen Rechtsmittel anzuwenden und durchzusetzen.

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3.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
+19 # Bürgerin 2021-11-03 17:44
So ist es. Dass Stieringer in Hallstadt wohnt, ist dann das Tüpfelchen auf dem i…
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+11 # Baba Yaga 2021-11-03 21:49
Normalerweise beschwert man sich lautstark, wenn es um z.B. um den sakrosankten Verbrenner, den obligatorischen Urlaub und den Fleischkonsum geht. Dann ist von "Sanktionen" und "Verbotspartei" die Rede. Wenn es aber um junge Leute geht, die andere Prioritäten haben, kann plötzlich genau das nicht schnell genug kommen. Widersprüchlich ohne Ende. Das ist Rechtskonservativismus.
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+20 # Superbus 2021-11-03 22:28
Im Artikel vom 6.10.21 steht (und ich hoffe es stimmt): "Die Verwaltung schlägt vor, die Möglichkeiten einer Verordnung nach Art. 30 des bayerischen Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG) zu nutzen: Mit einer solchen Rechtsverordnung könnte gezielt für bestimmte Bereiche eine rechtliche Grundlage für wirkungsvollerer polizeiliche Maßnahmen geschaffen werden, da bereits das Mitführen von Alkoholika verboten werden könnte."
Das hätte man doch bloß beschließen müssen. Aber da trauen sich manche nicht. Was soll bloß bei einem Arbeitskreis rauskommen?
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+21 # Tobias 2021-11-04 06:31
Droht uns das rot-grüne Halligalli nach der Bundestagswahl in ganz Deutschland?
Was die Bürgermeister nach ihrem - an den eigenen Leuten im Stadtrat - gescheiterten Vorstoß hier wieder einmal unter Beweis stellen: Sie können ihre eigenen Fraktionen nicht von der Notwendigkeit des entschlossenen Handelns zum Schutz der Anwohner überzeugen. Ein Armutszeugnis!
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+9 # Ines 2021-11-04 22:50
Da der Herr Stieringer in Hallstadt wohnt und von dem nächtlichen Lärm nichts mitbekommt, ist seine Haltung sehr unverständlich, weil er nicht in der Lage ist, sich in die Bewohner die dort leben hinein zu versetzen. Und nächtlichen Lärm gibt es nicht nur in Bamberg, sondern in jeder Stadt.
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