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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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SICHERHEIT

Soll die Oma mit dem Rollator bei OBI Sand holen?

Sie haben die Pressemitteilung im Rathaus-Journal gelesen? Die Stadt weist auf die Räum- und Streupflicht im Winter hin. Wichtig: Das öffentliche Streugut-Angebot wird eingestellt.

Geeignete abstumpfende Mittel können verwendet werden

In der städt. Pressemitteilung (s. Rh-J 10/21) wird auf Regelungen der Räum- und Streupflicht im Winter hingewiesen. Neu: Das öffentliche Streugut-Angebot muss wegen Missbrauchs eingestellt werden.
Also der Reihe nach: "Die Stadt Bamberg macht vor Eintritt winterlicher Straßenverhältnisse auf die einschlägigen Bestimmungen der Verordnung über … in ihrem Hoheitsbereich aufmerksam.
Demnach sind Gehwege bei Schnee, Eisglätte oder Glatteis täglich von 7.30 Uhr bis 20 Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen) in einem sicheren Zustand zu erhalten und soweit wie möglich von Schnee und Glatteis freizumachen. Bei Ortsstraßen ohne erkennbare Gehwegabgrenzung gilt der Rand der Straße in einer Breite von 1,5 m (in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen in einer Breite von 2 m) als Gehweg
."
Es heißt weiter, "dass Tausalz oder ätzende Mittel nicht eingesetzt werden dürfen. Stattdessen können bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte geeignete abstumpfende Mittel (z.B. Sand, Splitt) verwendet werden.
Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zu Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist. Der geräumte Schnee oder die Eisreste sind am Rande der Gehbahn oder nötigenfalls am Rande der Fahrbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidlich behindert wird. Abflussrinnen, Hydranten, Kanaleinlaufschächte, Omnibushaltestellen, Fußgängerüberwege und Radwege sind bei der Räumung frei zu halten.
Verpflichtet sind grundsätzlich der Eigentümer und „die zur Nutzung dinglich Berechtigten von Grundstücken“, also Mieter/Pächter, die an öffentliche Straßen angrenzen (sog. „Vorderlieger“) oder über öffentliche Straßen mittelbar erschlossen werden („Hinterlieger“). Wird ein Grundstück von mehreren öffentlichen Straßen aus erschlossen, so besteht die Verpflichtung für jede dieser Straßen
."

                                                    Mit einem Lastenfahrrad braucht man nicht so oft zu laufen

Und jetzt die Neuigkeit: "Bislang konnten die Bürger der Stadt Bamberg aus ca. 500 im Stadtgebiet aufgestellten Sandkästen Streugut (Sand) in haushaltsüblichen Mengen entnehmen, um die Gehwege vor ihren Anwesen in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Jetzt kommt’s: Leider wurde das städtische Angebot in den vergangenen Jahren zunehmend – in unerlaubter Weise – auch von professionellen Winterdienstleistern genutzt. Damit einhergehend sind der Aufwand für Kontrolle und Nachfüllung sowie damit verbunden die Personal- und Materialkosten sprunghaft gestiegen. Aufgrund dieser Entwicklung stellen die Bamberger Service Betriebe (BSB) diesen Service ab der Winterzeit 2021/2022 für die Öffentlichkeit ein. Gleichzeitig wurde die Anzahl der Streugutbehälter auf die für die Zwecke der BSB erforderliche Anzahl reduziert und verschlossen."

Das begründet die Frage: Ob die Oma mit dem Rollator jetzt bei OBI den Sand holen soll? Was natürlich auch für den Opa gilt - um die gendersensiblen Geister zu beruhigen. Oder können wir damit rechnen, dass ein neuer Beauftragter für Streugut-Kästen (auf einen Beauftragten mehr oder weniger kommt es nicht mehr an) deutlich macht, dass in Bamberg bisweilen auch an die ältere Generation gedacht wird. Man könnte der Oma/dem Opa auch ein Lastenfahrrad zur Verfügung stellen, dann braucht sie bzw. er nicht so oft zu laufen. 
Gut zu wissen, dass wir alle älter werden.

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23.11.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet. 

Kommentare   
+35 # Gablmann 2021-11-23 11:53
Herzlichen Dank an die "schwarzen Schafe" der gewerblichen Räumdienste.
Genaugenommen haben diese Diebstahl begangen und die "Hehlerware" auch noch verrechnet.
Das war ein Super Service der Stadt und wegen diesen Idioten sind wir jetzt die Deppen.
Man könnte den Status Quo auch noch für eine Wintersaison beibelassen und einen Aufruf starten die "Streugutdealer" anzuzeigen.
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-23 # supi 2021-11-23 17:05
wo und wie die oma des streugut herbekommt, ist völlig egal . hauptsache sie streut.
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+4 # Eisenbahner 2021-11-23 17:07
Wobei es natürlich legitim ist, die Frage zu stellen, ob es nicht nur aus Kosteneinsparungsgründen so begründet wird?
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+25 # Bergradfahrer 2021-11-23 17:13
Wow, wann immer man glaubt, es könne nicht dümmer oder schlimmer kommen, setzt die Stadt Bamberg eins drauf. Chapeau! Jetzt werden die Gehwege mit Sicherheit weit weniger geräumt und gestreut. Ich jedenfalls schaffe mir keinen Vorrat an Streugut an, um in den ein oder zwei Wochen, die ich im Winterdienst habe, den Gehweg sicher zu machen. Das ist dann ein Fall für die Haftpflichtversicherung, und die wird sich dem Geschädigten gegenüber rauswinden. Klar, jetzt klingt a weng unsozial und passt mir auch nicht so ganz, aber wenn die Stadt sch unsozial verhalten kann, dann kann der Bürger das auch. Der Fisch stinkt halt doch immer vom Kopfe weg!
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-13 # Bernd Niemann 2021-11-23 21:16
| Ich jedenfalls schaffe mir keinen Vorrat an Streugut an,
| um [...] den Gehweg sicher zu machen.

Eben die typische asoziale Radlerinneneinstellung.

Wenn dann aber die erste Radlerin auf einem
ungeräumten/gestreuten Rad- [oder sogar Geh-] weg
stürzt wird die Schuld bei anderen gesucht!
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+3 # Bergradfahrer 2021-11-24 22:02
Es ist schon verwegen und mutig, jemand mal so nebenbei „asozial“ zu schimpfen.
Ich verzichte jetzt mal auf den fiskalischen, oder spendenmäßigen Schwanzvergleich oder Aufzählen von pro-bono-Arbeit und dergleichen.
Es geht schlicht um eine unbillige Belastung des Bürgers, der keine Lust hat das zunehmende Staatsversagen weiter zu kompensieren. Schluss, aus, Ende!
Keine Bange, Bernd, Dank meiner neuen Haftpflicht ist es auch kein Problem mehr, wenn einer beim Sturz sein Fabergé-Ei zerbricht oder seinen van Gogh kaputt macht. ;-)
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-1 # Bernd Niemann 2021-11-25 18:46
Sie geben hier bekannt, daß Sie Ihrer Pflicht
zum Winterdienst nicht nachkommen werden.
Es interessiert Sie also nicht, ob dadurch jemand
zu Schaden kommt (zahlt ja die Versicherung).

Das nenne ich "asoziales Verhalten".

Prüfen Sie doch nochmals Ihre Haftpflichtversicherung;
da Sie die Gefahr absichtlich herbeigeführt haben würden,
kann ich mir vorstellen, das diese nicht bezahlt.

NB: woher nehmen Sie eigentlich den Anspruch, daß die
Stadt kostenloses Streugut zu stellen hat?
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+27 # Monika Schaller 2021-11-23 21:29
Totale Entfremdung der Stadtpolitik zu ihren Bürgern. Ohne Worte.

Wenn es jetzt schon an ein bisschen Streugut finanziell scheitert - auf was müssen wir in Zukunft noch alles Verzichten damit die Stadt weiter ihren teuren Prestige Projekten frönen kann?!
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+22 # lenny 2021-11-23 23:20
Es ist schon krass, die Gebühren steigen in allen Belangen und die Stadt spart auch noch ein, typische Mogelpackung.
Vielleicht nutzt man ja dann den eingesparten Sand zum verputzen einer maroden Schule. ;-)
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+29 # Alexander 2021-11-24 08:43
So, so.....das Streumaterial wurde von einigen Leuten missbräuchlich verwendet und daher gibt es künftig kein Streugut mehr.

Meine Steuern und Gebühren, die ich an die Stadt entrichtet habe wurden ebenfalls von einigen Leuten missbräuchlich verwendet (Bonusskandal u.a.) und daher gibt es künftig keine Zahlungen mehr von mir. :-)
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+8 # Ines 2021-11-24 18:48
Normalerweise müsste eigentlich der Winterdienst mit Streusalz und Streusand gut aufgestellt sein. Dafür muss eigentlich die Stadt aufkommen. Die Stadt ist für die Beseitigung von Schnee und Eis verpflichtet. So steht das in der Straßenverkehrsordnung drin.
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+12 # Heiner 2021-11-25 19:23
Mal "Butter bei den Fischen"
Der Gehweg vor dem Haus ist doch Eigentum der Stadt. Wir bezahlen ja Grundsteuern, Kehrmaschine , Müll , bla bla bla.
Wenn die Stadt den Hausbesitzern bisher die Möglichkeit gab den Schnee zu räumen und auf die Streukisten zu zugreifen ist das ja ok.
Aber die Hausbesitzer bzw. deren Mieter räumen ja den Städtischen Grund ( Gehweg). Mein Gedanke ist jetzt die Stadt für das Beräumen zuständig weil ja Städtisches Eigentum oder der Hausbesitzer. Wenn der Hausbesitzer es ist, kann auch er den Gehweg nutzen zb: aufstellen einer Biergartengarnitur im Sommer , so können wir uns bei einer lauen Sommernacht draußen treffen. Jetzt bin ich mal auf die Kommentare gespannt. Vielleicht kann auch wer was "von der Stadt" schreiben.
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+4 # Räumspezialist 2021-11-26 16:10
Bestimmt ist das Trottoir (Gehweg) in irgendeiner Satzung auch von Biergarnituren freizuhalten. :-)

Und ganz im ernst:
Man versperrt damit auch den armen Flaschensammlern ihr Zwischenlager. Kein Witz!
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+5 # cityman 2021-11-26 16:52
Genau Heiner, bei uns hat die Straße keinen Bürgersteig, ich muss also in 1.5 m Breite für Fussgänger räumen und streuen. Leider schneit es auch nachts und früh sieht man dann an einer Eisspur, dass auch Pkws diesen Teil nutzen. Zum Abpickeln bin ich zu alt, also verwende ich Taumittel. Ist ja städtischer Grund und die Stadt taut ja auch Fahrbahnen an heiklen Stellen wie Berggebiet. Wenn ich schon die Arbeit der Stadt mache und das Taumittel kaufen muss, so verlange ich abstumpfende Mittel in den Streusandkästen! Also Blödsinn und frech, die Kästen abzusperren oder abzuschaffen.
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+8 # Clavius1970 2021-11-26 21:05
Für mich steckt hinter diesen Machenschaften einzig und allein finanzielles Interesse. Auch die Sonderleerungen für die, jetzt plötzlich alle falsch benutzten Biotonnen, sind doch auch nur wieder so eine Abzocke. Es wurde schon beobachtet, daß die Biomüllmänner kaum in die Tonne schauen, schwups hängt schon der Zettel dran. Dahinter steckt vermutlich unser prämiengeiler Finanzreferent, um durch bessere Zahlen sein Boni anzuheben. Wie lange will sich der Stadtrat als Vertretung der Bürger noch vera......... lassen.
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+4 # Heiner 2021-11-28 08:42
Der Schnee kommt langsam. Da es kein Streugut im öffentlich bereitgestellten Kästen gibt und viele nicht in der Lage sin Streugut zu beschaffen, sollte ja nur "Schnee schieben" reichen. Unter dem Schnee ist ja oftmals Eis, dann wird es ja rutschig, sicher lustig für die Kinder. Da hier ja die "Offiziellen Vertreter mitlesen" bin ich mal gespannt auf Antwort(en). Auf eine schöne Winterzeit.
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