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  SICHERHEIT  -  UMWELT   

“Der Dreck muss weg!”

Mehrere Rechtsverfahren laufen gegen den Verursacher des Bauschutthaufens auf der Erba-Insel. Die Anwohner sind damit nicht beschwichtigt. Sie wollen, dass der Haufen umgehend verschwindet.

Aus Sicht der Nachbarn ist das Ärgernis klar

Brüchige und vom Wind abgerissene Folienreste lassen den Bauschutthaufen inmitten einer Wohnsiedlung auf der der Erba-Insel leicht erkennen. Neben verschiedenen anderen Vorgehensweisen hat auch die Staatsanwaltschaft Bamberg Ermittlungen zur Sache aufgenommen. Diese sollen kurz vor dem Abschluss stehen. Aber auch das interessiert die aufgebrachten Bürger vor Ort wenig. Schon seit geraumer Zeit sind sie bei der Stadt Bamberg vorstellig geworden, um von dort Hilfe zu erhalten. Bisher ist wenig geschehen, weil die Stadt - wie ihre Vertreter bei einer Bürgerinformation gestern vor Ort darlegten - nicht anders könne.

Aus Sicht der Anwohner/innen ist das Ärgernis klar. Mehrere Meter hoch und etliche Meter lang ist der Haufen > Bild l. Dort, wo eigentlich Grünflächen und Spielgeräte stehen sollten, hält ein Bauzaun um den Haufen Neugierige und Leichtsinnige fern. Leicht könnte man sich an Betonresten und Steinen verletzen - was besonders für Kinder gilt. Außerdem ist das Material, das hier herumliegt und Staubwolken im weiten Umkreis verteilt, laut Proben stellenweise leicht kontaminiert. Nicht direkt gefährlich, aber auch nicht ganz harmlos.

Die Bürger suchen Unterstützung bei der Stadt

Das strafrechtliche Verfahren ist eine Sache, gleichzeitig hat die Stadt ein verwaltungsrechtliches Verfahren eröffnet, das derzeit beim Verwaltungsgericht Bayreuth anhängig ist. Bei der Bürgerinformation (3.5.22) wird deutlich, dass diese Verfahren für die betroffenen Bürger zwar “interessant” sind, sie aber jetzt konkretes Handeln sehen wollen.
Oberbürgermeister Andreas Starke und 2. Bürgermeister Jonas Glüsenkamp sind zusammen mit drei weiteren Fachleuten der Stadt vor Ort. “Wir arbeiten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln daran”, sagt Glüsenkamp. Namens der Stadt sprechen Tobias Schenk vom Sachgebiet Technischer Umweltschutz, Christian Hinterstein, Referent für Sicherheit, Recht und Ordnung sowie Baureferent Thomas Beese. Viele Fachbegriffe fallen. Leichter verständlich: Es geht “grob geschätzt” um einen Streitwert von 500.000 €. Und: Die Stadt könne nicht direkt handeln, weil sie mit öffentlichen Mitteln nicht in eine privatrechtliche Angelegenheit eingreifen darf.
Es bleiben Fragen offen. Aus den Wortmeldungen der Bürger wird die Botschaft immer deutlicher. “Wir wollen endlich Ergebnisse sehen!” “Es geht um’s Handeln und nicht um Austauschen.” “Der Dreck muss weg!”

Geschrieben:  mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto).  Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!  >  STARTSEITE

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Kommentare   
+19 # Bergradfahrer 2022-05-04 13:50
Der Haufen ist immer noch ästhetischer als das Ghetto drum herum. Klingt komisch, is aber so. ;-)
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+3 # supi 2022-05-04 17:16
wie oft denn noch, der haufen bleibt, basta
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