Auf einen guten Tag

 

Man klagt so sehr bei jedem Schmerz und freut sich so selten, wenn man keinen fühlt.
Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller

 

Corona/Covid 19: Es wird zunehmend komplizierter, Fakten von gezielten Falschmeldungen zu unterscheiden. Gerüchte und Desinformationen gehen um. Viele Menschen machen sich deswegen Sorgen.

Auch Mediziner verbreiten Falschmeldungen

Insbesondere in den Sozialen Medien erreichen Meldungen von zweifelhaften Experten Millionen Menschen. Die Kritik richtet sich wesentlich gegen die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung(en). Teilweise auch studierte Mediziner warnen vor angeblicher Panikmache und sprechen von Hysterie.
Tatsächlich sehen viele Menschen angesichts der grassierenden Corona-Pandemie in ihnen kompetente und glaubwürdige Instanzen. Die Recherche-Organisation Correctiv und andere seriöse Medien haben die Behauptungen geprüft. Das Ergebnis: Was die Titelträger auf Facebook und Twitter u.a. sagen, ist nicht völlig falsch, jedoch vermischen sie Fakten mit Spekulation und Desinformation. Mit Erfolg: Ein Millionenpublikum hört und sieht zu, sieht sich verunsichert und fördert damit auch Spekulationen.

Es gibt auch Medien, die ausschließlich Faktenchecks publizieren

Bei Correctiv oder der Deutschen Presseagentur gibt es spezialisierte Redaktionen, die ausschließlich solche Faktenchecks publizieren. Das gemeinnützige Recherche-Zentrum Correctiv arbeitet spendenfinanziert und alle Inhalte sind kostenfrei zugänglich. Mit Hilfe von investigativem Journalismus, Beteiligungsmöglichkeiten und Bildungsangeboten stärkt Correctiv eine offene demokratische Gesellschaft, die durch Machtmissbrauch, Falschmeldungen und Korruption gefährdet ist. Denn Gerüchte und Desinformationen spalten die Gesellschaft und verbreiten Hass. Wer sich darüber informieren will, kann unter dem Link correctiv.org/faktencheck/coronavirus mehr erfahren. Um ganz sicher zu gehen, sollte man zumindest bei Sensationsberichten in seriösen Medien gegenchecken.
14.4.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden vor der Freischaltung gemäß der „Richtlinien für Kommentare“ erst überprüft. (s. rechte Spalte unten).

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 36
Bauän|fümbfä: Bauernfünfer. Schlitzohr.
Deä Bauänfümbfä hod mi aamol übäs Ooä kaud, a dswaidsmol bassiäd mä däs nimmä. Der Bauernfünfer hat mich einmal übers Uhr gehauen, ein zweites Mal passiert mir das nicht mehr.

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Bauänramml: Bauernrammel.
Du Bauänramml, du raigschnaidä! Du hergelaufener Bauernrammel/-lümmel.

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Bauärai: Bauerei. Hausbau oder Landwirtschaft.
Edsd langd mäs mid dä Bauärai. Jetzt reicht mir´s mit der Landwirtschaft/Feldarbeit/Hausbauerei.
Mid dä Bauärai is nimmä waid heä. Mit der Landwirtschaft ist es nicht mehr weit her/kein Staat mehr zu machen.

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Bauch, Böchd, Boich: Bauch, Bäuche.
Mai Bauch hod aa mai Gäld gäkosd. Mein Bauch hat auch mal Geld gekostet.
A Böchd grössä wi dä annä. Ein Bauch größer als der andere.
Boich aidsieng, iech will durch! Bäuche einziehen, ich will durch!

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Bauchä: missglückter Kopfsprung ins Wasser mit Bauchlandung.

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Bauch|loodn: Bauchladen. Hosentür.
Schau noo, deä hod sain Bauchloodn offm! Schau hin, der hat seine Hosentür offen.

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bävoä, bävoäsd: bevor, vorher.
Bävoä du mä fai beedn! Zuvor beten wir.
Bävoäsd mi hausd, sooch i deäs liebä. Bevor du mich schlägst, sag ich dir´s lieber.

Forts.

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