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Auf einen guten Tag

 

Man sollte nie aus sich herausgehen, bevor man nicht in sich gegangen ist.
Günther Baruschke, dt. Aphoristiker und Essayist

 

Corona/Covid 19: Es wird zunehmend komplizierter, Fakten von gezielten Falschmeldungen zu unterscheiden. Gerüchte und Desinformationen gehen um. Viele Menschen machen sich deswegen Sorgen.

Auch Mediziner verbreiten Falschmeldungen

Insbesondere in den Sozialen Medien erreichen Meldungen von zweifelhaften Experten Millionen Menschen. Die Kritik richtet sich wesentlich gegen die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung(en). Teilweise auch studierte Mediziner warnen vor angeblicher Panikmache und sprechen von Hysterie.
Tatsächlich sehen viele Menschen angesichts der grassierenden Corona-Pandemie in ihnen kompetente und glaubwürdige Instanzen. Die Recherche-Organisation Correctiv und andere seriöse Medien haben die Behauptungen geprüft. Das Ergebnis: Was die Titelträger auf Facebook und Twitter u.a. sagen, ist nicht völlig falsch, jedoch vermischen sie Fakten mit Spekulation und Desinformation. Mit Erfolg: Ein Millionenpublikum hört und sieht zu, sieht sich verunsichert und fördert damit auch Spekulationen.

Es gibt auch Medien, die ausschließlich Faktenchecks publizieren

Bei Correctiv oder der Deutschen Presseagentur gibt es spezialisierte Redaktionen, die ausschließlich solche Faktenchecks publizieren. Das gemeinnützige Recherche-Zentrum Correctiv arbeitet spendenfinanziert und alle Inhalte sind kostenfrei zugänglich. Mit Hilfe von investigativem Journalismus, Beteiligungsmöglichkeiten und Bildungsangeboten stärkt Correctiv eine offene demokratische Gesellschaft, die durch Machtmissbrauch, Falschmeldungen und Korruption gefährdet ist. Denn Gerüchte und Desinformationen spalten die Gesellschaft und verbreiten Hass. Wer sich darüber informieren will, kann unter dem Link correctiv.org/faktencheck/coronavirus mehr erfahren. Um ganz sicher zu gehen, sollte man zumindest bei Sensationsberichten in seriösen Medien gegenchecken.
14.4.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden vor der Freischaltung gemäß der „Richtlinien für Kommentare“ erst überprüft. (s. rechte Spalte unten).

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

B 42

Bfennich, Bfenning, Bfenni: Pfennig.
Deä dreed an jeedn Bfennich um. Der dreht einen jeden Pfennig um. (= sehr sparsam, knausrig)
Schaiss auf di boä Bfenning! Scheiß/pfeif auf die paar Pfennige!

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Bfennich|fugsä: Pfennigfuchser, Knauserer 
Deä old Bfennichfugsä nimmd fai aa niggs mied. Der alte Pfennigfuchser nimmt (fai) auch nichts mit (wenn er stirbt).

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Bferde|schdoll: Pferdestall.
Doo riechds wi in an Bferdeschdoll. Da riecht es wie in einem Pferdestall.

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Bfiffä: Pfiffer. Pilze.
Du bisd mä dä a Bfiffä! Du bist mir (dä) vielleicht ein Pfiffer.
Iech möchäd widdä amoll naus di Bfiffä. Ich möchte wieder einmal hinaus zu den Pilzen. (Pilzsammeln)

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Bfiif: gepanschtes Bier, Gesöff
Gee mä fai mid dän Bfiif, eerä sauf i goä niggs! Geh mir (fai) weg mit diesem Gesöff.

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Bfingsd|ogs: Pfingstochse = sehr herausgeputzt
Deä laffd aa immä rum wi a Bfingsdogs. Der läuft auch immer herum wie ein Pfingstochse.

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Bflaadschn: großes, flächiges Stück.
A Bflaadschn Schnidsl woä dä däs! Ein großes Schnitzel war das.

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Bfläädschn: beleidigtes Gesicht od. weinerliches Gesicht
Braugsd goä ka Bfläädschn dsieng! Du brauchst gar kein beleidigtes Gesicht zu ziehen/machen.

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bfläädschn: regnen, weinen.
Äs bfläädschd äs wi. Es regnet wie selten/sehr stark.
Höä auf dsä bfläädschn, sunsd fängsd nu aana! Hör auf zu weinen, sonst fängst/bekommst noch eine Ohrfeige.

Forts.

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