Corona/Covid 19: Es wird zunehmend komplizierter, Fakten von gezielten Falschmeldungen zu unterscheiden. Gerüchte und Desinformationen gehen um. Viele Menschen machen sich deswegen Sorgen.

Auch Mediziner verbreiten Falschmeldungen

Insbesondere in den Sozialen Medien erreichen Meldungen von zweifelhaften Experten Millionen Menschen. Die Kritik richtet sich wesentlich gegen die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung(en). Teilweise auch studierte Mediziner warnen vor angeblicher Panikmache und sprechen von Hysterie.
Tatsächlich sehen viele Menschen angesichts der grassierenden Corona-Pandemie in ihnen kompetente und glaubwürdige Instanzen. Die Recherche-Organisation Correctiv und andere seriöse Medien haben die Behauptungen geprüft. Das Ergebnis: Was die Titelträger auf Facebook und Twitter u.a. sagen, ist nicht völlig falsch, jedoch vermischen sie Fakten mit Spekulation und Desinformation. Mit Erfolg: Ein Millionenpublikum hört und sieht zu, sieht sich verunsichert und fördert damit auch Spekulationen.

Es gibt auch Medien, die ausschließlich Faktenchecks publizieren

Bei Correctiv oder der Deutschen Presseagentur gibt es spezialisierte Redaktionen, die ausschließlich solche Faktenchecks publizieren. Das gemeinnützige Recherche-Zentrum Correctiv arbeitet spendenfinanziert und alle Inhalte sind kostenfrei zugänglich. Mit Hilfe von investigativem Journalismus, Beteiligungsmöglichkeiten und Bildungsangeboten stärkt Correctiv eine offene demokratische Gesellschaft, die durch Machtmissbrauch, Falschmeldungen und Korruption gefährdet ist. Denn Gerüchte und Desinformationen spalten die Gesellschaft und verbreiten Hass. Wer sich darüber informieren will, kann unter dem Link correctiv.org/faktencheck/coronavirus mehr erfahren. Um ganz sicher zu gehen, sollte man zumindest bei Sensationsberichten in seriösen Medien gegenchecken.
14.4.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden vor der Freischaltung gemäß der „Richtlinien für Kommentare“ erst überprüft. (s. rechte Spalte unten).