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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Eine wichtige Meldung inmitten der Ferienzeit. Seit Montag, 17.8.2020 ist die Anlaufstelle für freiwillige COVID-19-Abstriche in Betrieb.

Gesund, symptomlos und fieberfrei

Die Abstrichstelle ist für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bamberg gedacht. Öffnungszeit ist montags, dienstags und donnerstags jeweils von 16 Uhr bis 18 Uhr. Sie befindet sich Am Sendelbach 15 in 96050 Bamberg und ist mit dem Fahrzeug direkt anfahrbar (Einbahnstraßenregelung: die Einfahrt erfolgt über die Südflur, die Ausfahrt Richtung Sendelbach).
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten zu beachten, dass dort nur Abstriche entnommen werden können, wenn die Personen gesund, symptomlos und fieberfrei sind. Abstriche nach Warnung durch die Corona-WarnApp, Abstriche von Kontaktpersonen oder bei Patienten mit Anzeichen einer Erkrankung mit COVID-19 können dort nicht durchgeführt werden. Patienten mit Symptomen und Krankheitsgefühl wenden sich an ihre Hausarztpraxis.

Im Positivfall nimmt das Gesundheitsamt Kontakt auf

In der Pressemitteilung der Stadt heißt es, dass bei großem Zulauf der Zugang vor 18 Uhr geschlossen werden muss, um alle bis dahin Wartenden noch testen zu können.
Personen die sich untersuchen lassen möchten, müssen zur Untersuchung ihre Versichertenkarte und ihren Personalausweis mitbringen. Das Ergebnis kommt dann vier bis fünf Werktage später per Post. Sollte das Coronavirus nachgewiesen werden, nimmt das Gesundheitsamt bereits vorher telefonisch mit den Betroffenen Kontakt auf. Zu diesem Zweck wird auch eine Telefonnummer abgefragt.

Hinweis: Die webzet-blog dünnt in der Ferienzeit ihre Berichterstattung deutlich aus.

17.8.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+5 # CFRA2 2020-08-17 17:00
Wozu das ganze? Zitat: "Abstriche", nur "wenn die Personen gesund, symptomlos und fieberfrei sind."
Aber, wie selbst das RKI (Stand 11.08.2020) veröffentlicht sind solche Tests immer Fehlerbelastet: "... es wären also bei ungezielter Testung ein Fünftel der positiven Testergebnisse falsch ... ."
Wenn sich also (fast) nur Symptom freie Personen testen lassen dürfen, wird die Corona-Infizierten-Zahl zusätzlich durch etliche false-positiv Tests unnötig in die Höhe getrieben.
Anscheinend ist das nun so gewollt!
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+1 # Bamberger 2020-08-18 10:55
Das Leseverständnis scheint in Zeiten der Schulschließungen nicht nur bei Kindern nachgelassen zu haben.

Wie man beim RKI lesen kann, sind 1/5 der Tests falsch positiv. Stimmt soweit. Allerdings geht es dabei um Antikörpertests und nicht um PCR-Tests auf das Virus selbst.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html

Bei PCR-Tests besteht eher das Problem falsch negativer Tests. Probleme mit großer Anzahl falsch positiver Tests bestehen nicht.

Daher ist es grundsätzlich gut die vorhandenen Testkapazitäten zu nutzen. Und so lange man dort nicht annähernd an der Kapazitätsgrenze ist, spricht auch überhaupt nichts dagegen bei gesunden Menschen zu testen. Aber: Wer einen solchen Test schonmal gemacht hat, weiß, dass das Ganze nicht ganz so spaßig ist. Mein Verlangen danach mich (nochmals) freiwillig testen zu lassen, hält sich jedenfalls sehr in Grenzen.
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-5 # Bergradfahrer 2020-08-18 15:19
Es bleibt die Frage: Bitte warum sollte man sich testen lassen, wenn einem nicht das Geringste fehlt?

Es gibt Menschen, die rennen zum Arzt, weil sie Angst haben eine Krankheit zu haben, nachdem sie z.B. erfahren haben, dass Bekannte oder Nachbarn erkrankt sind. Die machen das auch immer wieder und mit zum Teil wachsender Frequenz. Das kategorisiert man dann unter ICD10 F45.2, Hypochondrie.
Latürnich bekomme ich sofort eine fast beliebige Anzahl von absurd teuren MRT-Terminen und Laboruntersuchungen, wenn ich dem Arzt gegenüber meine Sorge über die eine oder andere Erkankung ausdrücke und unklare (psychogene) Symptome schildere. Aber ist das sinnvoll oder ist das an sich krank?
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+5 # Bamberger 2020-08-18 16:42
Vielleicht war man in einem Gebiet oder Land, das zwar formell kein Risikogebiet ist, aber trotzdem erhöhte Infektionszahlen hat?
Vielleicht war man auf einer privaten Geburtstags oder Hochzeitsfeier und "traut" den Anwesenden nicht so ganz?
Vielleicht will man seine 80jährige Oma im Altenheim besuchen und will auf Nummer sicher gehen?
Mir fallen einige Gründe ein.

Ich sehe jetzt aber den Grund für so ein "Zentrum" auch nicht ganz. Diese Fälle könnte man auch abdecken indem man beim Arzt einen Test ohne Angabe von Gründen machen lassen kann. Aber ich glaube, im Gegensatz zu Trump, dass man eben nicht "zu viel" testen kann. Und wenn man mit solchen Tests nur 10 Leute findet, sind das schon potenziell 10 Leute, die keine Anderen mehr anstecken.

Es werden gesunde Menschen getestet um Fussballspiele und Formel 1 Rennen zu veranstalten, wieso also sollte man nicht allen Leuten solche Tests auf freiwilliger Basis ermöglichen?
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-6 # Bergradfahrer 2020-08-19 13:42
Das sind sehr gute Beispiele, wie Ängste starten können.

Auf Grund allgegenwärtiger, gleichförmiger und Angst erzeugender Berichterstattung fragen sich viele, ob sie vielleicht jemand gefährden könnten oder selbst gefährdet sind. Die Angstrhetorik von Merkel, Söder, Spahn Lauterbach et al. hat bewirkt, dass die gefühlte Angst wesentlich größer als das tatsächliche Risiko wird (https://www.spiegel.de/psychologie/die-angst-vor-corona-ist-groesser-als-das-tatsaechliche-risiko-a-80c1a0c8-c5c3-46f2-ba45-22a6270e1db8)
Da hat man nun Ängste und, ach wie schön, als Mittel der Wahl wird überall der Test kostenlos und offensiv angeboten. Der ist zu 99% derzeit negativ. Das negative Ergebnis lindert die Sorgen und Ängste. Das Wegnehmen eines negativen Reizes nennt man negative Verstärkung, das ist nach der positiven Verstärkung (Belohnung) der zweitbeste Weg einen Primaten zu konditionieren.
Was wird also gelernt? Wenn Sorgen oder Angst um Krankheit, dann Testen! Die gesündere Art der Bewältigung von irrationalen Ängsten, nämlich sie auszuhalten und zu konfrontieren wird dann weniger attraktiv. Hat man eine Disposition für Ängste, neigt man dazu immer wieder und bei immer geringeren Angstlevel checken, prüfen, untersuchen zu lassen. Das hört wahrscheinlich nicht auf, außer man konfrontiert diese Ängste bewusst. Und eine weitere unangenehme Eigenschaft von Ängsten ist die Tendenz zur Generalisierung, also sich auf andere Aspekte auszubreiten. "Wenn ich kein Corona habe? Prima, aber es grummelt im Magen, das ist sicher etwas Schlimmes, ich lasse mal den Doc schauen...."usw. usw.

Sorry für 3. Post, aber das schien mir wichtig, die Entstehung von Krankheitsängsten zu verdeutlichen. Das ist nicht lustig und leider bekommen die gerade eine prima Nährboden bereitet.
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-10 # Werner 2020-08-19 20:59
Schön Bergradfuzzi, hat was, vor allem Hand und Fuß, oder Maul- & Klauenseuche...muss es ja auch haben, wenn man im 38. Semester vlt. immer noch Soziologie studiert oder lehrt. Und wahrscheinlich wohnen Sie auch noch bei Mama.

Aber....dem Kommentator „foeds“ bei infranken.de, dem wünsch’ ich wirklich die Pest an den Hals. Oder fahren Sie, liebster Bergradler, einfach mal weg und halten Ihr *umme* Maul. Mensch Malte!
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+9 # Humsera 2020-08-19 21:50
Die Frage ist, warum die Redaktion einen so widerwärtigen Kommentar zulässt?
ANTWORT WEBZET: Zensieren ist nicht einfach. Hier kann auch der Leser handeln.
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+7 # Bamberger 2020-08-20 14:27
Doch zensieren ist einfach. Stichwort: Hausrecht
Wie soll bitteschön der Leser gegen Beleidigungen "handeln"
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+2 # Bergradfahrer 2020-08-21 16:07
Tja, so isses halt wenn man anderweitig sehr, sehr klein ist.
So kleine Kläffer, sag ich immer, nimmt die Federung locker mit. ;-)
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-7 # supi 2020-08-20 16:10
nun zensur gibt es bei uns offiziell nicht, was es gibt, sind nichtveröffentlichungen von beiträgen bei straftaten, hier sind jedooh auch die grenzen sehr eng. ansonsten gilt eine einfache regel, je weiter sich die maus aus dem loch raus traut um so grösser und zielsicherer ist die schaufel.
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-1 # Bergradfahrer 2020-08-17 17:40
Geil, ist man jetzt so verzweifelt auf der Suche nach ein paar Infizierten, dass man Gesunde testet?
Leute, die mit positiv getesteten Personen in engem Kontakt waren, werden doch eh "eingeladen" zum Test.
Warum sollte man, wenn man pumperlgsund ist, sich dann ein Wattestäbchen bis zur Hypophyse einführen lassen? Das stimmt doch an sich was mit der Hypophyse nedd. ;-)

Das Lustigste ist, wenn dort einer die Abstriche nimmt, der SARS-Cov-2-positiv ist, soll ja passieren, dann darf man sich wohl gleich noch zweimal testen lassen und zwischen den (wahrscheinlich negativen) Tests drinnen sitzen.
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+22 # Humsera 2020-08-18 09:50
Endlich mal zwei die wirklich Bescheid wissen ;-)
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Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

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