Auf einen guten Tag

 

 

Wenn du den Regenbogen willst, musst du auch mit dem Regen klarkommen.

Dolly Parton, US-am. Country-Sängerin 

 

       Corona-Lockerungen in Oberfranken
Ab Montag, 8.3.21 sind inzidenzabhängige Lockerungen möglich. Die größten Lockerungen für den Einzelhandel gelten ab einer Inzidenz von unter 50. Das ist aktuell in Stadt und Landkreis Bamberg der Fall. > Ein
Informationstext kann in BR24 nachgelesen werden.

      Corona-Inzidenzwerte in Stadt und Lkr. Bamberg 

Stand: 7.3. 2021 > Fälle in Stadt Bamberg: 2.188 +zum Vortag  und  Lkr. Bamberg: 3.828 +13 z.V. > 7-Tages-Inzidenz: Stadt Bbg: 49,1  // Lkr. Bbg 42,8  Quelle: Bay. LA f. Gesundheit u. Lebensmittelsicherheit

Eine Corona-Zwischenbilanz

Die Werte sinken wieder. Nach einem kurzem Aufundab zeigt sich für Stadt und Lkr. Bamberg ein aktueller Inzidenz-Wert von 62,0 (Vortag 64,6) für die Stadt bzw. 70,0 (Vortag 81,5) für den Landkreis.

Hoffnung, dass kein wesentlicher Rückschritt eintritt

In beiden Gebietskörperschaften sinken also die 7-Tage-Inzidenzwerte pro 100.000 Einwohner. Diese Zahlen sind wichtig, weil daran z.B. die Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen oder die nächtliche Ausgangssperre geknüpft sind. > vgl. webzet-Bericht “Kitas und weitere Schulen öffnen am Montag” v.19.2. Wenn morgen die aktuellen Lockerungen in Kraft treten, dann hoffen natürlich alle, dass kein wesentlicher Rückschritt mehr eintritt.
Gesamtdeutsch betrachtet deutet derzeit die Entwicklung der Corona-Kennziffern auf eine mögliche neue Verschärfung der Corona-Pandemie hin. So hat sich z.B. die sog. Reproduktionszahl, die über Wochen hinweg unter eins lag, nach Angaben des Robert Koch-Instituts diese wichtige Schwelle jetzt erstmals wieder überschritten. Das RKI gab den bundesweiten Sieben-Tage-R-Wert am Freitagabend mit 1,01 an. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich die stärker ansteckenden Virusvarianten trotz des Lockdowns rascher ausbreiten.
In der Region Bamberg sind im Vergleich zu den bundes- und bayernweiten Werten die Zahlen relativ. Das ist dem Landratsamt zufolge vor allem auf Infektionen in Alten- und Pflegeheimen zurückzuführen.
Die Zahl der Todesfälle mit Corona-Infektion erhöhte sich im Raum Bamberg laut Bayer. LA für Gesundheit und Ernährungssicherheit um zwei Personen und befindet sich bei 202 Toten.
Mit Stand von Freitag, 19.2.21, kam es in Stadt und Landkreis Bamberg zu 9.658 Erstimpfungen . Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 4.769. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle beläuft sich auf 421. Das bedeutet einen Rückgang von 16 Fällen im Vergleich zum Vortag.

Kraftanstrengung und Disziplin sind weiterhin erforderlich

Die Inzidenzwerte lagen für die Stadt Bamberg das letzte Mal am 7.2.2021 (gemeldet) über 100, nämlich bei 111,15. Im Landkreis wurde für diesen Tag ein Wert von 78,14 angegeben. Seitdem kann das bereits genannte Auf und Ab beobachtet werden. Aktuell, 21. Februar, haben sich laut Robert Koch-Institut seit dem Beginn der Pandemie im Lkr. Bamberg insgesamt 3.669 Menschen mit Covid-19 infiziert und in der Stadt Bamberg 2.076.
Der Wechsel bei den Inzidenzzahlen zwischen Stadt und Landkreis hat bisweilen kuriose Züge angenommen. So z.B. als am 6.2.2021 für die Stadt Bamberg ein Zuwachs von 274 Infektionsfällen zum Vortag und für den Lkr. Bamberg ein Minus von 237 Fällen zum Vortag gemeldet wurden. Dies sei angeblich daran gelegen, weil die Zuordnung von Straßen zu Stadt oder Landkreis nicht korrekt erfolgt sei. Dies sei aufgefallen, da die 7-Tage-Inzidenz der Stadt Bamberg trotz der positiven Fälle im Ankerzentrum nicht reagiert habe. Der Fehler sei behoben worden. Die Gesamtzahl der Fälle sei immer korrekt dokumentiert worden.

Fazit: Die Region Bamberg liegt im Bayernvergleich im Mittelfeld. Die Tendenz der Infektionsfälle weist insgesamt nach unten. Kraftanstrengung und Disziplin sind aber weiterhin erforderlich.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung in Bayern beantwortet der Bayersiche Rundfunk in seiner Schreibversion BR 24 aufrufbar.
21.2.21 Bilder: webzet (Symbolbild in der Tielleist). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+6 # Bergradfahrer 2021-02-21 13:18
Derart weitreichende Einschränkungen mit dramatischen und langfristigen Konsequenzen für die Wirtschaft an so extrem sensitive und mit dem Sterbegeschehen kaum in Zusammenhang stehende Kennzahlen zu hängen, ist mindestens grob fahrlässig.
Kriegt jetzt jeder Bürger eine Smartwatch, auf der die jeweilige "Inzidenz" immer stundenaktuell eingeblendet wird zusammen mit den dazugehörigen Vorschriften und Verboten?
Es ist absurd!
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+7 # lenny 2021-02-22 08:01
Ja die Welt ist wirklich irre geworden. Man mag allein deswegen schon nicht mehr aufwachen morgens!

Was ich einen Stress habe durch Corona bringt mich schneller ins Grab als das Virus es wohl jemals könnte.

Allem voran gruselt mich aber der Gedanke, wenn man positiv getestet wird und dann im Krankenhaus vll. sich wirklich mit einem gefährlichen Keim infiziert und alleine stirbt. Was ist denn daran menschlich. Außerdem, wer gibt mir die Lebenszeit zurück die ich gerade verliere?

Was ist denn wenn ich morgen an was anderes sterbe, dann habe ich ein Jahr im Stress, ohne Familienbesuche, Besuche meiner Liebsten usw. verbracht, das ist doch kein lebenswertes Leben.

Es heißt doch bei Krebspatienten auch so oft, genieße und lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.

Ach ja, eines noch.
Die mini mini- "Lockerung" aktuell sind ganz gezielt gesetzt. Ein Blick in die Statistik zeigt einen Rückgang der Todesfälle gesamt in der Zeit ca. Mitte Februar bis Mitte März, außerdem sind demnächst Wahlen.

Das bedeutet, die Zahlen werden voraussichtlich nochmal kurz und kräftig ansteigen, für ca. 4 Wochen. Dann kann man begründen das man wieder härter werden muss mit den Maßnahmen, vll. sogar noch härter.
Man kann argumentieren das Nichts bringende Lockdowns etwas gebracht hätten.
Und mit den mini mini Lockerungen können Sie zeigen, wir tun ja was, wir sind der wählt uns?
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