STECHMÜCKEN - KLIMA

Auf keinen Fall kratzen!

Jetzt ist wieder Schnakenalarm. Die Stechmücken haben Saison. Ihre Stiche führen zu unangenehmen Jucken und können auch potenziell tödliche Krankheiten übertragen. Die invasiven Insekten werden. mehr.

Was schützt am besten vor Mücken?

Besonders beliebt bei den stechenden Plagegeistern ist das feuchtwarme Klima in den Monaten Juni bis September. In dieser Zeit sind Stechmücken / Schnaken oft im Umkreis stehender Gewässer anzutreffen. Aber auch kleinere Tümpel oder Pfützen sowie ein Wasserbehälter im Garten reichen aus, um Mücken einen angenehmen Aufenthaltsort zu bieten.
Stechmücken sind klein und nerven, ihre blutsaugenden Stiche führen zu unangenehmen Jucken und können auch potenziell tödliche Krankheiten übertragen.
Schon lange sind Stechmücken als Überträger potenziell tödlicher Krankheiten bekannt. Angeblich kosten sie jährlich rund 750.000 Menschen auf der Erde das Leben.
Sie sind nicht aus sich selbst heraus mit gefährlichen Krankheitserregern infiziert, sondern nehmen diese während des Blutsaugens bei infizierten Tieren oder Menschen auf und geben sie per Neustich weiter.
Wer sich zur Zeit der Stechmückensaison schützen möchte, sollte Insbesondere abends die Fenster geschlossen halten, denn die meisten Stechmücken sind eher abends aktiv. Ausgiebig Lüften sollte man am besten in den frühen Morgenstunden. Die Luft ist morgens noch kühler und die Wohnung kann herunterkühlen und die Fenster können tagsüber, während der stärksten Sonneneinstrahlung, geschlossen bleiben.
Mit der passenden Kleidung, die möglichst den gesamten Körper bedeckt und somit wenig Angriffsfläche bietet, ist man auch tagsüber bestens vor Mückenstichen geschützt. Einen vorbeugenden medikamentösen Schutz gegen die Tiere oder die von ihnen übertragenen Krankheitserreger gibt es nicht. Der Nutzen von Insektenspray ist umstritten.

                        Invasive Mücken fallen im Land ein

Klar warnen Ärzte davor, das Jucken nach einem Mückenstich “wegkratzen” zu wollen. Denn das verlängert nicht nur den Heilungsprozess, sondern kann auch zu bakteriellen Infektionen führen. Fachkundige raten dazu, die Stichwunde mit einer alkoholischen Lösung zu desinfizieren. Kühlung oder punktuelle Hitze helfen, den Juckreiz zu mindern.
Derzeit ist das Risiko, in Deutschland von einer Mücke mit einem gefährlichen Virus infiziert zu werden, noch sehr gering. Im Jahr 2020 erfasste das Robert- Koch-Institut (RKI) 20 Infektionen mit dem ursprünglich aus Afrika stammenden West-Nil-Virus bei Menschen in Deutschland, die auf eine Übertragung durch hier heimische Mücken zurückgingen. Darunter einen Todesfall. Da nur etwa ein Prozent der Infektionen zu solchen schweren Erkrankungen führten, können allerdings Hunderte weitere, wegen ihres leichten Verlaufs nicht erkannte und damit auch nicht erfasste Infektionen angenommen werden.
Im Zuge der Klima-Krise sind allerdings ganz neue Erkrankungswellen möglich. So könnte das West-Nil-Virus schon recht bald auch in Deutschland größere saisonale Erkrankungswellen verursachen. Noch sind die hiesigen klimatischen Bedingungen für Übertragungen bisher wenig geeignet.
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Kommentare   
+2 # Bergradfahrer 2021-06-29 18:57
Wow, da sind sie wieder die Gruselgeschichtenerzähler des RKI. Von 83.000.000 Menschen sind 20 an West-Nil-Fieber erkrankt, einer ist gestorben. Huuuuuuuu!
Und es können Hunderte, ja Tausende "symptomlos" infiziert oder "symptomlos erkrankt" gewesen sein.
Hach, und es könnte Erkrankungswellen geben. Läuft uns das nicht das inzwischen vertraute Schaudern wohlig den Rücken hinab?
Ach weh, wie viele ersticken jährlich an einem zu großen Bissen vom Schnitzel usw.(sog. Bolustod)? 2015 waren es in Deutschland 440. In der Schweiz setzt man sich näher damit auseinander....Vielleicht ist Käsefondue gefahrengeneigter?
(https://telebasel.ch/2020/08/18/tod-durch-ersticken-ist-die-zweithaeufigste-todesursache/)
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+1 # Bamberger 2021-06-29 21:42
Das Leben ist schon verdammt gefährlich geworden seit wir wissen wie gefährlich es ist.
20-30 Mio. Menschen in D leiden an Bluthochdruck. Tendenz steigend. Wie wäre es erstmal eine gesündere Lebensweise zu propagieren statt 20 Infektionen des West-Nils-Virus hinterher zu jagen?
Ich weiß für Virologen, Epidemiologen und andere Wissenschaftler sind exotische Viren viel spannender als Burger, Pommes, Rauchen und Alkohol. Durchschnittlich hat jeder Deutsche 5,6 Kilo zugenommen in der Pandemie. Food for thought.
Aber die Energie die für solche exotischen Todesfälle aufgewendet wird, wäre vielleicht anderweitig besser aufgehoben.
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+3 # CFRA2 2021-06-29 21:47
Wo bleibt Herr Lauterbach mit seiner Warnung?
Dann übernehme ich das mal:
Trotz des „geringen Risikos“ ist das Ganze ist höchst gefährlich, deswegen sollten wir verpflichtend alle, neben der Corona-Maske noch einen doppelten Ganzkörper-FFP2-Schutzanzug tragen, denn der ist dann so dick, daß keine Mücke durchstechen kann.
Ebenso sollte ein 3-Monatiger Mücken-Lockdown angeordnet werden um die Kliniken bzw. ihre Tropeninstitute nicht zu überlasten.
(Satire Off)
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+1 # Bergradfahrer 2021-06-30 10:38
Gestern warnte der BR in seiner Nachrichten-App ausführlich vor "Zerkarien - Saugwürmer in den Seen trüben Badevergnügen". Können auch Menschen befallen, sind aber ausschließlich für Wasservögel gefährlich. Aber erst mal eine alarmistische Überschrift raus hauen. Es geht ja um Clicks und "Volksgesundheit".
Wir befinden uns, glaube ich, schon in einem Teufelskreis medial geschürter Krankheitsängste zu mit geradezu absurden Auswüchsen.
Die Profiteure, also die gesamte Prophylaxe- und Diagnoseindustrie sowie die Medien, befeuern dies auf nachvollziehbaren, wirtschaftlichen Gründen. Dank deren Lobby spricht auch kein Volksvertreter dagegen, eher im Gegenteil.
Ein "lustiges" Beispiel und OT-Exkurs:
Das Bamberger Impfzentrum, getragen von Sozialstiftung, Landkreis und Stadt Bamberg, spritzt z.B. Astrazeneca-Impfstoff. Bei auftretenden Kopfschmerzen wird der Impfling schwuppdiwupp ins MRT der Sozialstiftung geschoben, schon sind weitere 125 € Umsatz garantiert, je nach Ausführung und Versicherungsstatus auch ein Vielfaches.
Nein, ich unterstelle keine Verschwörung, nur eine opportunistische Nutzung der Umstände, was allerdings die Lage.
Für den digitalen Pseudo-Impfpass (es können ja keine anderen und sinnvollen Impfungen wie Polio usw. eingetragen werden) erhalten Apotheken _und_ Ärzte bis 01.07. 18 €. Das erklärt die aktuell massive Werbung auch für die Impfung als Grundlage dieser Ertragsquelle. Ab 01.07. sind es "nur" noch 6 €...für einen QR-Code.
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+4 # Bamberger 2021-06-30 12:38
Die Apotheker sind tatsächlich diejenigen, die am Meisten zu Feiern haben.
Erst 6 EUR für FFP2 Masken, die 1 EUR im Einkauf kosten.
Dann Schnellteststation mit 18 EUR je Schnelltests, der inzwischen auch 1 EUR im Einkauf kostet. Ok, man muss das Testergebnis ausdrucken und einen HiWi der einem in der Nase rumfummelt braucht es auch. Dafür kann man auch problemlos einfach Tests erfinden und so den Profit steigern. Geniales Konjunkturprogramm für unsere armen, armen Apotheker.
Jetzt 18 EUR für Impfpässe, weil man ja angeblich so viel prüfen muss, was in der Praxis schlicht nicht passiert. Ohja, man muss das Personal ja schulen. das ist schon ein hochkomplexes System mit mindestens 4 Arbeitsschritten. Da braucht es sicher Halbtagsschulungen mit 2 Kaffeepausen und Mittagssnack. Ich lach mich kaputt.
Übrigens: Der Hausarzt, der einen Aufklärt, den Termin macht, den Impfstoff bestellt und die Impfung ins Impfbuch einträgt, bekommt für die Impfung gerade mal 2 EUR mehr als die Apotheke, die das Ergebnis nur digitalisiert.

P.S. Astra bekommt man auch bei Hausärzten. Und "schuppdiwupp" wird man auch nicht bei irgendwelchen Kopfschmerzen ins Klinikum gebracht. Das müssen schon recht spezifische Schmerzen mit Ausfallerscheinungen sein um hier Alarm zu verbreiten.
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