Drucken
Stadt will mehr Bürgerbeteiligung
 
Auf Neues und Bewährtes will man laut dem Kooperationspapier der Rathauskoalition setzen. Da auch andere Fraktionen Ideen eingebracht haben, wird man sehen, welche Zusammenarbeit möglich ist.

Unter anderem soll eine neue Mitmach-App geben

»Wir wollen in Bamberg eine stärkere und effektivere Bürgerbeteiligungskultur etablieren«, hat Oberbürgermeister Andreas Starke bereits im vergangenen Jahr erklärt. Als Konsequenz wurde im Kooperationspapier der beteiligten Stadtratsfraktionen für die neue Stadtratsperiode die Bürgerbeteiligung besonders hervorgehoben: Es soll ein Konzept für neue Formate der Bürgerbeteiligung erarbeitet und umgesetzt werden. Konkret gibt es in Zukunft eine neue Mitmach-App, die eine Beteiligung in digitaler Form ermöglichen soll. Aber auch weitere und zusätzliche Formen sollen im Stadtrat beraten und entwickelt werden.

Es geht aber nicht nur um den digitalen Bereich: Geplant ist außerdem die Gründung eines Bürgerrats und eines Jugendparlaments. Unabhängig davon sollen bewährte und gelungene Strukturen fortgesetzt werden: Bürgersprechstunde, Vortragsreihen im Bürgerlabor, Informationsveranstaltungen, „Bamberg on tour“ und Stadtteilgespräche – das soll es auch in Zukunft geben.

Die Bambergerinnen und Bamberger kennen ihre Stadt am besten

„Mir ist wichtig“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, »dass die Bambergerinnen und Bamberger ihre Ideen in die Stadtentwicklung einbringen können: Sie kennen ihre Stadt am besten, deshalb hat ihre Meinung Gewicht und muss bei allen elementaren Entscheidungen, die Bamberg betreffen, noch stärker berücksichtigt werden.«

Noch ist nicht so recht feststellbar, wer unter dem „Kooperationspapier der beteiligten Stadtratsfraktionen für die neue Stadtratsperiode“ einzuordnen ist. Dem Text des Presseamtes ist es jedenfalls nicht zu entnehmen. Inhaltlich haben sich bereits mehrere Fraktionen zu Wort gemeldet. Die neue Koalition sollte sich dann auch dazu bekennen, von wem sie die diversen Ideen übernommen hat.
12.6.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. rechte Spalte unten) freigeschaltet.