Auf einen guten Tag

                                    

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B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Bbg AbendrotSchriftzugAufruf für eine Petition: Studierende der Uni fordern, dass zwei Wohnblöcke des Ankerzentrums in Studentenwohnungen umgewandelt werden. Nicht ganz neu!

Gegenteilige Meinungen wurden einfach niedergedrückt

Nicht neu ist, dass in Bamberg neben dem allgemeinen Mangel an erschwinglichen Mietwohnungen besonders Studierende unter der Wohnungsnot leiden. Dabei liegen Studierende und „normale“ Wohnungssuchende in einer gewissen Konkurrenzsituation. Mehr Wohnraum für Studenten würde demnach den allgemeinen Wohnungsmarkt entlasten. Nicht neu ist aber auch, dass noch vor der Hoppla-hopp-Umwidmung der vielen Wohnungen der ehem. US-Siedlung Flynn-Area am östlichen Rand des Stadions, nachdrückliche Forderungen nach einer Teilnutzung für den örtlichen Wohnungsmarkt vorgebracht wurden. Die Stadtspitze und die sie unterstützenden Stadtratsparteien haben sich damals aber für die Einrichtung einer sog. Aufnahme- und Rückführungseinrichtung (ARE = jetzt Ankerzentrum) entschieden. Gegenteilige Meinungen wurden - in der damaligen Hoffnung auf andere Vorteile für die Stadt - einfach niedergedrückt.

Die Gebäude sollen in städtisches Eigentum überführt werden

Jetzt der neue Anlauf von Studierenden in der Stadt. Konkret hat der studentische Konvent der Otto-Friedrich-Universität Bamberg eine Petition gestartet. Die Forderung: Zwei Wohnblöcke des Ankerzentrums sollen in Wohnraum für Studierende umgewandelt werden. Pro Wohnblock erwartet man sich Platz für 90 Studierende. Die Unterkunft für Asylbewerber bietet theoretisch Platz für 3400 Menschen, derzeit leben dort knapp 1300 Flüchtlinge.
gen."
Anlass für die Forderungen des Konvents ist der drohende Verlust von 218 Wohnheimplätzen in der Pestalozzistraße in Bamberg >Bild l.. Ein vollständiger Ersatz ist noch nicht in Sicht. Der studentische Konvent fordert in seiner Petition, dass "die Gebäude von der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) in städtisches Eigentum überführt werden sollen und zu günstigen Konditionen dem Studentenwerk Würzburg zur Verfügung gestellt werden. Der Mietpreis soll die im Bafög vorgesehene Wohnkostenpauschale von 250 € im Monat nicht übersteiMittlerweile sollen rd.13.500 junge Menschen an der Uni eingeschrieben Wohnnutzung zugeführt werden", so der Text der Petition.
Bis zum 14. Januar kann die Petition des studentischen Konvents unterschrieben werden. Sie liegt allerdings nur in der Studierendenvertretung, Kapuzinerstraße 16, auf.
2.1.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+26 # cunningham 2019-01-04 12:55
Die Stadtspitze betreibt eindeutig Politik zum Nachteil der Bamberger Bürger. Das ist leider keine neue Erkenntnis. Die WeBZet leistet hierbei einen wertvollen Beitrag zur objektiven Berichterstattung. In unseren Printmedien sind kritische Äußerungen zur Rathauspolitik offensichtlich unerwünscht. Da sieht man immer nur einen freundlich lächelnden OB, der sich gekonnt in Szene setzt.
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+1 # ThoMü 2019-01-11 15:24
Die Webzet kann man schon loben, aber der FT wird wieder besser. Die neuen Leute machen sich bemerkbar. Der bloße Abdruck der Probagandaartikel der Rathauspressestelle wird seltener.
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+5 # supi 2019-01-11 17:44
......welche neuen leute beim FT, der ist und bleibt ein auf werbung ausgerichtetes anzeigenblatt, nicht mehr nicht weniger, früher war das mal anders
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+13 # supi 2019-01-04 19:11
na ja ob solche massnahmen nun noch helfen, wage ich mal zu bezweifeln. da sind einfach vor jahren die weichen falsch gestellt wiorden, jede woche wurde irgendwo ne bürgeranhörung gemacht, diverse pläne für das areal vorgstellt, abrissfantasien gepflegt, unsummen an geld für planungen ausgegeben und als ein konzept auf dem tisch lag, dieses einfach beiseite gewischt und ne aufnahmeeinrichtung geschaffen, ganz begeisterte schwafelten gar von einem mundo arabico und wer es gewagt hat, auch mal auf alle damit in zusammenhang stehenden probleme hinzuweisen, ja dem ging es aber schlecht, dem hat man schnell gezeigt, wo der städtische hammer hängt. angeblich soll ja der einsame mahner glück gehabt haben, dass er noch lebend aus dem sitzungssaal heraus und wieder nach hause kam, getreu der alten regel, was nicht sein kann, darf auch nicht sein. aber inzwischen geht alles wieder wie üblich seinen weg, man erinnert sich nicht mehr an die damaligen aussagen, getreu der alten regel, was kümmert mich mein geschwätz von gestern, ich bin doch längstens zu neuen ufern aufgebrochen, böse zungen sgane ja dazu so wird ständig ne neue sau durchs dorf getrieben.
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+13 # Clavius1970 2019-01-05 11:06
Mein Mitleid mit den eine Wohnung suchenden Studenten hält sich in Grenzen. Das kommt davon wenn man die Grünen wählt und damit den Druck auf die anderen Systemparteien dermaßen erhöht, auch eine möglichst hohe Willkommenskultur umzusetzen. Also selber schuld :-)
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+12 # Baba Yaga 2019-01-05 22:54
Die Stadt braucht nicht mehr Studenten. Ganz im Gegenteil. Die Uni gehört halbiert.
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+20 # cunningham 2019-01-05 22:55
Die Entscheidung für das Ankerzentrum hat die GroKo getätigt. Ob da viel Druck von den Grünen kam, sei mal dahin gestellt. Die frenetische Willkommenskultur setzt doch unser Wohnraumverhinderungs-OB bei den "Bamberg bleibt bunt"-Veranstaltungen sehr medienwirksam in Szene, und ganz ohne grüne Beteiligung.
Den Druck auf dem Wohnungsmarkt bekommt außerdem auch der ganz normale Bamberger zu spüren. Bei fehlender finanzieller Ausstattung wird man dann als Einheimischer aus der Stadt gedrängt. Finanzkräftige Auswärtige werden immer mehr. So verliert die Stadt ihre Identität.
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+6 # Johanna B. 2019-01-15 07:55
Dem letzten Satz möchte ich ausdrücklich zustimmen. Bamberg wird genauso ein Einheitsbrei wie es viele (insbesondere) Großstädte schon sind.
Ich danke an dieser Stelle der Webzet für Ihre Mundartkolumne. Sie ist ein kleines Stück Erinnerung.
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