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BILDUNG-SCHULEN

Wenn der Nachbar Baumaßnahmen notwendig macht

Etliche Schulgebäude in Bamberg sind sanierungsbedürftig. Nicht alle kommen zum Zuge. Die Wildensorger Schule profitiert davon, dass angrenzend ein Kindergarten errichtet wird.(75s)

Es geht um einen ordnungsgemäßen Sicht- und Lärmschutz

Es kann Probleme geben, wenn die Außenspielfläche eines Kindergartens direkt an eine Schule grenzt. In Wildensorg wäre das künftig so. Um einen ordnungsgemäßen Sicht- und Lärmschutz zu gewährleisten, ist vorgesehen, die Fenster der anliegenden Klassenräume durch Schallschutzfenster zu ersetzen. Zudem ist für die Maßnahmen am Dach und den Fassaden eine Gerüststellung notwendig, die sinnvollerweise vor Fertigstellung der Außenanlagen des Kindergartens wieder zurückgebaut sein soll.
Diese Konstellation führt dazu, dass im Zuge der gebotenen Bauarbeiten an der Schule noch heuer weitere Maßnahmen angepackt werden: u.a. die Sanierung der Fassaden, Austausch der Fenster zum Garten mit Schallschutzfenstern, Modernisierung der Toilettenanlagen, Wiederherstellung der Laufbahn mit Weitsprunganlage.

CSU/BA-Stadtratsfraktion bleibt offensichtlich hart am Ball

In der Begründung der Verwaltung für die Maßnahmen wurde als grundsätzlich noch geltend gemacht, dass “sich das Schulgebäude in einem nahezu bauzeitlichen Zustand befindet und insoweit bauphysikalisch und technisch nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht”. Um einen ordnungsgemä­ßen Schulbetrieb weiterhin gewährleisten zu können, seien die Maßnahmen dringend notwendig.
Um die Arbeiten möglichst bald beginnen zu können, seien erste Ausschreibungen für Juni 2021 vorgesehen; der Beginn der baulichen Umsetzung sei in den Sommerferien 2021 geplant.
Im Bericht für die Sitzung des Finanzsenats am 20.4.21 heißt es allerdings: “Eine konkretere Zeitschiene kann aufgrund der derzeit äußerst angespannten Situation in der Bau­branche, fehlender Ausschreibungsergebnisse sowie der engen inhaltlichen Verzahnung mit der Baustelle des Kindergartens leider nicht genannt werden.”
Namens der CSU/BA-Stadtratsfraktion, die einen Antrag für eine zügige Durchführung der Maßnahmen noch in diesem Kalenderjahr 2021 gestellt hatte, meldete sich Stadträtin Dr. Ursula Redler und bat darum, ihre Fraktion bei möglichen Verzögerungen umgehend zu verständigen. 75s
22.4.21 Bilder: webzet (Symbolbild in der Titelleiste). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

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brässiän:   pressieren, eilen.

Wänns ned so brässiän deed, soochäd i ja niggs. Wenn es nicht so eilig wäre, würde ich ja nichts sagen.

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Brässogg:   Pressack. dicker Mensch. 

Däs is dä a Brässogg, a oogfrässnä! Das ist (dä=) vielleicht ein angefressener Fettsack.

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braung:   brauchen.

Wos braung mä dänn?  Was brauchen wir denn? (... sagte früher die Ladeninhaberin zur Kundin)

Äs is ja ned, als wä mäs häddn, miä könnädns scho braung! Es ist ja nicht, dass wir es hätten, wir könnten es schon brauchen!

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Breedichd:   Predigt. Rüge. 

Eä hod mä dä a Breedichd kaldn. Er hat mir vielleicht (dä) ein Predigt gehalten.

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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Breedsnfraa:   Brezenfrau. Brezenverkäuferin. 

Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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Breema:   Bremse. Stechfliege. 

Wi a wilda Breema is ä durch di Küchn gsausd. Wie ein wilde Stechfliege ist er durch die Küche gesaust!

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